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Siemens präsentiert neue Art der Datenübertragung für Schienenverteiler

Das Bild zeigt die Software powerline

Das Bild zeigt die Software powerline

Das powerline-Modul ist in den Abgangskasten zusammen mit kommunikations-fähigen Schutz-, Schalt- und Messgeräten integriert. Dieser kann per Plug-and-Play an das Schienensystem angeschlossen werden. Messdaten wie Leistung, Strom und Diagnoseinformationen, zum Beispiel Schaltzyklen, können dann über die Leiterbahnen der Schienenstränge an übergreifende Automatisierungs- und Energiemanagementsysteme weitergegeben werden.
"Unser Ziel ist es, die Chancen der Digitalisierung für die Elektrifizierung umfassend auszuschöpfen – von der Planung, über die Installation bis hin zu Betrieb und Wartung. Dafür entwickeln wir unsere Technologien stets weiter. Ich freue mich, dass wir mit der powerline-Technologie nun erstmalig zwei Funktionalitäten in einem System anbieten können und unsere Kunden so das Sivacon 8PS-Portfolio noch flexibler und einfacher einsetzen können", erklärt Stephan May, CEO Medium Voltage and Systems der Siemens-Division Energy Management.
Schienenverteiler sind dafür bekannt, Strom effektiv, flexibel und sicher zu übertragen und zu verteilen. Ein Beispiel zum Thema Flexibilität: Bei der Änderung einer Automobil-Fertigungslinie, wie etwa durch die Erweiterung um neue Anlagenteile, muss bei einer Kabellösung zunächst die Stromversorgung benachbarter Gerätschaften abgeschaltet werden. Erst danach können die aufwendigen Änderungen an der Kabelinstallation durchgeführt werden. Mit Schienenverteiler-Systemen können die Energieabgriffe bei Bedarf auch unter Spannung –vorbehaltlich nationaler Normen – verändert, ergänzt und ausgetauscht werden. Durch die neue integrierte powerline-Technologie wird nicht nur der Strom über die Schienenverteiler übertragen, sondern auch die Daten. Die parallele Übertragung von Strom und Daten über ein System bringt Vorteile bei der Installation mit sich: Ein zusätzliches Datenkabel ist nicht mehr notwendig. Abgangskästen mit powerline-Technologie können jederzeit an bestehende Systeme per Plug-and-Play angeschlossen werden. So entstehen keine Stillstandzeiten. Die Energieversorgung lässt sich flexibel an die entsprechenden Erfordernisse anpassen.
"Die neue integrierte powerline-Technologie vereinfacht somit einen transparenten Betrieb und ermöglicht eine erhöhte Anlagenverfügbarkeit in der digitalen Fabrik", sagt Johann Braid, Produktmanager für Sivacon Schienenverteiler-Systeme bei Siemens. "Durch das Weiterleiten der Mess- und Diagnoseinformationen an lokale oder cloud-basierte Applikationen, wie zum Beispiel in MindSphere, das cloudbasierte, offene Betriebssystem von Siemens, können Energieeffizienzmaßnahmen abgeleitet und Kosten eingespart werden."
Sivacon 8PS ist die technologisch und wirtschaftlich überlegene Alternative zum Kabel. Die Systeme nehmen weniger Raum ein und verlaufen konturengleich zum Gebäude. Sie sind platzsparender als Systeme mit Kabellösungen. Gleichzeitig können die Stromschienen schneller und einfacher installiert sowie an geänderte Anforderungen angepasst werden. Durch den Einsatz der powerline-Technologie sind die Schienenverteiler noch flexibler einsetzbar und tragen zu einer nachhaltigen und zukunftsorientierten Energieverteilung bei.

Weitere Informationen zur Division Energy Management finden Sie unter www.siemens.de/energy-management
Weitere Informationen zu Schienenverteiler-Systemen finden Sie unter www.siemens.de/schienenverteiler

Kontakt

Anna Korb

Siemens AG

Freyeslebenstr. 1
91058 Erlangen

+49 (9131) 7-37168