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Bosch übernimmt Siemens-Anteil an BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH

Die Transaktion bedarf noch der Zustimmung der Kartellbehörden und wird voraussichtlich im ersten Kalenderhalbjahr 2015 abgeschlossen werden. BSH wird dann ein 100-prozentiges Tochterunternehmen der Bosch-Gruppe sein. Im Rahmen der Transaktion wurde auch vereinbart, dass BSH langfristig Hausgeräte unter der Marke Siemens weiter produzieren und vertreiben kann.
Die BSH ist ein seit vielen Jahren erfolgreiches und profitables Unternehmen, das sowohl von seiner strategischen Ausrichtung als auch technologisch sehr gut zur Bosch-Gruppe passt", sagte Dr. Volkmar Denner, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH. Wie die Bosch-Gruppe verfolgt die BSH eine auf Innovationen ausgerichtete langfristige Strategie, ist international aufgestellt und bekennt sich zu ihrer gesellschaftlichen Verantwortung.
"Mit dem Verkauf unseres BSH-Anteils treiben wir die Fokussierung auf unser Kerngeschäft weiter sehr konsequent voran. Bosch und Siemens haben BSH über mehrere Jahrzehnte in stets guter Partnerschaft zu einem erfolgreichen und führenden Unternehmen auf dem Gebiet der Hausgeräte gemacht. Ich bin davon überzeugt, dass die vollständige Übernahme der BSH durch Bosch eine sehr gute und nachhaltige Struktur für Kunden, Vertriebspartner und Mitarbeiter von BSH bietet, da sie Kontinuität und neue Perspektiven vereint", sagte Ralf P. Thomas, Finanzvorstand von Siemens. "Die Verhandlungen mit Bosch waren immer vertrauensvoll und konstruktiv", ergänzte Thomas.
Im Jahr 1967 führten Bosch und Siemens ihre Aktivitäten auf dem Gebiet der Hausgeräte zusammen und das Gemeinschaftsunternehmen BSH entstand. Seitdem entwickelte sich BSH zum größten Hausgerätehersteller in Europa und zu einem weltweit führenden Unternehmen der Branche mit rund 10,5 Milliarden Euro Umsatz in 2013 und weltweit etwa 50.000 Mitarbeitern. Das Produktportfolio umfasst ein breites Spektrum an Hausgeräten. Es reicht von Herden, Backöfen und Dunstabzugshauben über Geschirrspüler, Waschmaschinen, Trockner, Kühl- und Gefrierschränke bis hin zu kleinen Hausgeräten wie Staubsaugern, Kaffeevollautomaten, Wasserkochern, Bügeleisen oder Haartrocknern.
"Die BSH passt sehr gut zu unserem strategischen Leitmotiv Technik fürs Leben", erklärte Denner. Der Hausgerätehersteller will durch intelligente Technik, hohen Komfort und Bedienfreundlichkeit mit seinen Produkten und Dienstleistungen das Leben der Menschen weltweit leichter und angenehmer machen und dabei die natürlichen Ressourcen durch besonders effiziente Geräte schonen.
Technologisch bestehen auch auf dem Zukunftsfeld des Internets der Dinge und Dienste Möglichkeiten der verstärkten Zusammenarbeit zwischen Bosch und BSH. "Im Rahmen von Smart Home-Konzepten werden Haushaltsgeräte zukünftig noch energieeffizienter eingesetzt werden können, und die Bedienerfreundlichkeit wird sich weiter erhöhen", erläuterte Uwe Raschke, Geschäftsführer der Robert Bosch GmbH mit Zuständigkeit für den Unternehmensbereich Gebrauchsgüter, zu dem bereits bisher die BSH gehört. Sie wird derzeit als paritätisches Gemeinschaftsunternehmen nicht konsolidiert, sondern geht mit ihrem anteiligen Nachsteuerergebnis in die Ergebniszahlen ein.
"Mit der Übernahme aller Anteile der BSH durch Bosch verfügen wir auch künftig über einen langfristig orientierten, starken Eigentümer, der uns in unserer strategischen Weiterentwicklung unterstützen wird", betonte Dr. Karsten Ottenberg, Vorsitzender der Geschäftsführung der BSH. Um das Ziel einer Umsatzverdopplung bis 2025 zu erreichen, will die BSH verstärkt in Forschung und Entwicklung sowie in ihre Marken investieren. "Nach mehr als 45 Jahren guter Partnerschaft mit Siemens bietet Bosch mit der Übernahme eine langfristige Perspektive für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der BSH", erklärte Raschke.

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Aktualisierung

Diese Presseinformation wurde am 22.09.2014 um 11:00 Uhr MESZ aktualisiert

Kontakt

Wolfram Trost

Siemens AG

Wittelsbacherplatz 2
80333 München

+49 (89) 636-34794

Ingo Rapold

Robert Bosch GmbH

+49 (711) 811-48905