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Siemens treibt Strukturoptimierung und Wachstumsausrichtung voran

In Deutschland liegt der geplante Abbau bei rund 3.300 Stellen. "Wir wollen jetzt zeitnah Gespräche mit den zuständigen Arbeitnehmervertretern aufnehmen und konstruktiv nach sozialverträglichen Lösungen suchen", sagte Personalvorstand und Arbeitsdirektorin Janina Kugel. "Wir haben eine Vereinbarung mit den Arbeitnehmervertretern, die besagt, dass wir betriebsbedingte Kündigungen vermeiden wollen. Und die gilt selbstverständlich weiterhin."
Siemens hatte im Mai 2014 das Unternehmenskonzept Vision 2020 vorgestellt und angekündigt, sich auf die Wachstumsfelder Elektrifizierung, Automatisierung und Digitalisierung auszurichten und das Portfolio deutlich zu straffen. Im Rahmen von Vision 2020 soll die Organisation flacher und kundenorientierter aufgestellt werden. Daher wurde zum 1. Oktober 2014 unter anderem die Ebene der Sektoren abgeschafft und die Zahl der Divisionen von 16 auf 9 plus das eigenständig geführte Healthcare-Geschäft verringert.
Konzernübergreifende Funktionen des Unternehmens sollen stärker gebündelt und gestrafft werden. Außerdem vereinfacht Siemens interne Arbeitsabläufe und Prozesse, angefangen von der strategischen Planung bis zum Umfang interner Reportings; Entscheidungsprozesse innerhalb des Unternehmens werden durch die Herausnahme von Zwischenebenen und mehr Verantwortung für die Regionen und Divisionen beschleunigt. Diese Maßnahmen sollen in Summe zu einer zusätzlichen Produktivität von rund einer Milliarde Euro führen, die in weiten Teilen bis zum Jahr 2016 realisiert werden soll.
Die damit erzielten Einsparungen werden in Innovations-, Produktivitäts- und Wachstumsinitiativen investiert, ein beträchtlicher Teil davon in Deutschland. Allein im Geschäftsjahr 2015 stellt Siemens dafür mehr als eine Milliarde Euro zur Verfügung, wovon rund 400 Millionen Euro in den Vertrieb fließen, weitere 400 Millionen Euro in Forschung und Entwicklung und noch einmal etwa 300 Millionen Euro in das Sachanlagevermögen.
Das Unternehmen erwartet daher, dass die weltweite Mitarbeiterzahl annähernd stabil bleiben wird. Allein in den ersten vier Monaten des laufenden Geschäftsjahres wurden weltweit mehr als 11.000 Mitarbeiter neu eingestellt, davon mehr als 1.500 in Deutschland.
Die weiteren Einzelheiten der Umsetzung sollen in Deutschland nun zeitnah mit den Arbeitnehmervertretern beraten werden. Daher wird auch keine detailliertere Aufschlüsselung der betroffenen Stellen nach Regionen, Standorten oder Geschäften erfolgen.

Zu dieser Meldung

Die Siemens AG (Berlin und München) ist ein führender internationaler Technologiekonzern, der seit mehr als 165 Jahren für technische Leistungsfähigkeit, Innovation, Qualität, Zuverlässigkeit und Internationalität steht. Das Unternehmen ist in mehr als 200 Ländern aktiv, und zwar schwerpunktmäßig auf den Gebieten Elektrifizierung, Automatisierung und Digitalisierung. Siemens ist weltweit einer der größten Hersteller energieeffizienter ressourcenschonender Technologien. Das Unternehmen ist Nummer eins im Offshore-Windanlagenbau, einer der führenden Anbieter von Gas- und Dampfturbinen für die Energieerzeugung sowie von Energieübertragungslösungen, Pionier bei Infrastrukturlösungen sowie bei Automatisierungs-, Antriebs- und Softwarelösungen für die Industrie. Darüber hinaus ist das Unternehmen ein führender Anbieter bildgebender medizinischer Geräte wie Computertomographen und Magnetresonanztomographen sowie in der Labordiagnostik und klinischer IT. Im Geschäftsjahr 2014, das am 30. September 2014 endete, erzielte Siemens einen Umsatz aus fortgeführten Aktivitäten von 71,9 Milliarden Euro und einen Gewinn nach Steuern von 5,5 Milliarden Euro. Ende September 2014 hatte das Unternehmen weltweit rund 357.000 Beschäftigte. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter http://www.siemens.com.
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