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Siemens steigert im ersten Quartal operatives Ergebnis trotz sinkenden Umsatzes deutlich

Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2010, das am 31. Dezember 2009 endete, erwirtschaftete Siemens einen Umsatz von 17,4 Milliarden Euro. Bereinigt um Währungs- und Portfolioeffekte ist dies im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreswert von 19,6 Milliarden Euro ein Rückgang um acht Prozent. Auch beim Auftragseingang machte sich die anhaltende Nachfrageschwäche der Kunden bemerkbar. Er sank von 22,2 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum organisch um elf Prozent auf 19,0 Milliarden Euro, stieg jedoch gegenüber dem Auftragseingang des vorangegangenen vierten Quartals 2009 leicht an. Der Auftragsbestand lag Ende Dezember bei gut 83 Milliarden Euro, nach rund 81 Milliarden Euro Ende September 2009.
Stabilisierung der Nachfrage bisher nur im kurzzyklischen Geschäft
Für die einzelnen Sektoren ergibt sich ein gemischtes Bild. Während sich bei kurzzyklischen Geschäften zumindest eine Stabilisierung der Nachfrage abzeichnete, sahen sich andere Bereiche mit anhaltenden Herausforderungen konfrontiert. Die stärksten Rückgänge meldeten die Divisionen Industry Solutions und Drive Technologies. Der Umsatz des Industry-Sektors insgesamt fiel im ersten Quartal organisch um elf Prozent und der Auftragseingang um 14 Prozent. Im Sektor Energy sanken der Umsatz organisch um sieben Prozent und der Auftragseingang um 16 Prozent. Der Sektor Healthcare präsentierte sich mit einem organischen Umsatzanstieg von einem Prozent weitgehend stabil. Der Auftragseingang legte bereinigt um Währungs- und Portfolioeffekte vier Prozent zu.
Operatives Geschäft beweist Ertragsstärke
Trotz sinkender Umsätze bewies Siemens in seinem operativen Geschäft seine Ertragskraft. Das Ergebnis der Sektoren, maßgebliche Kenngröße für die Entwicklung des operativen Geschäfts, kletterte um elf Prozent von zwei Milliarden Euro im Vorjahr auf 2,3 Milliarden Euro. Hier machten sich das gute Kostenmanagement sowie ein günstiger Umsatzmix mit einem beispielsweise gestiegenen Serviceanteil bezahlt. Gleichzeitig sind vor allem die Vertriebs- und Verwaltungskosten deutlich gesunken. Während Industry einen Ergebnisrückgang um zwei Prozent auswies, steigerte Energy sein Ergebnis um neun Prozent und Healthcare um 53 Prozent.
Das Ergebnis der fortgeführten Aktivitäten von Siemens lag im ersten Quartal mit 1,5 Milliarden Euro um 21 Prozent über dem Wert des Vorjahreszeitraums. Das Nettoergebnis verbesserte sich sogar um fast ein Viertel auf 1,5 Milliarden Euro, nach 1,3 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum.
Erholung der Weltwirtschaft wird erst nach längerer Zeit nachhaltig greifen
Siemens geht davon aus, dass die Marktbedingungen im produzierenden Gewerbe und an den weltweiten Finanzmärkten im Geschäftsjahr 2010 weiter herausfordernd sein werden. Nach einem prozentual zweistelligen Rückgang des Auftragseingangs im Geschäftsjahr 2009 rechnet das Unternehmen aufgrund des stabilisierenden Effekts des starken Auftragsbestands damit, dass der Umsatz im Geschäftsjahr 2010 organisch lediglich um einen mittleren einstelligen Prozentsatz zurückgeht. Siemens erwartet, dass das Ergebnis der Sektoren im Geschäftsjahr 2010 zwischen 6,0 Milliarden Euro und 6,5 Milliarden Euro liegt und das Ergebnis der fortgeführten Aktivitäten um etwa 20 Prozent gegenüber dem Wert des Geschäftsjahres 2009 von rund 2,5 Milliarden Euro ansteigt. Diese Prognose steht unter der Bedingung, dass es im Jahresverlauf zu keiner wesentlichen Verstärkung des Preisverfalls an den Absatzmärkten von Siemens kommen wird und sich das Marktumfeld, insbesondere für die eher kurzzyklischen Geschäfte, in der zweiten Jahreshälfte verbessert. Ferner sind von dieser Prognose wesentliche Effekte ausgenommen, die sich im Geschäftsjahr 2010 aufgrund von Restrukturierungsmaßnahmen, Portfoliotransaktionen, Wertminderungen oder aus rechtlichen und regulatorischen Angelegenheiten ergeben könnten.
Die Siemens AG (Berlin und München) ist ein weltweit führendes Unternehmen der Elektronik und Elektrotechnik. Der Konzern ist auf den Gebieten Industrie und Energie sowie im Gesundheitssektor tätig. Siemens steht seit über 160 Jahren für technische Leistungsfähigkeit, Innovation, Qualität, Zuverlässigkeit und Internationalität. Siemens ist außerdem weltweit der größte Anbieter umweltfreundlicher Technologien. Mit rund 23 Milliarden Euro entfällt knapp ein Drittel des Konzernumsatzes auf grüne Produkte und Lösungen. Insgesamt erzielte Siemens im vergangenen Geschäftsjahr, das am 30. September 2009 endete, einen Umsatz von 76,7 Milliarden Euro und einen Gewinn nach Steuern von 2,5 Milliarden Euro. Ende September 2009 hatte das Unternehmen weltweit rund 405.000 Beschäftigte. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.siemens.com.

Dieses Dokument enthält zukunftsgerichtete Aussagen und Informationen – also Aussagen über Vorgänge, die in der Zukunft, nicht in der Vergangenheit, liegen. Diese zukunftsgerichteten Aussagen sind erkennbar durch Formulierungen wie „erwarten“, „wollen“, „antizipieren“, „beabsichtigen“, „planen“, „glauben“, „anstreben“, „einschätzen“, „werden“ oder ähnliche Begriffe. Solche vorausschauenden Aussagen beruhen auf den heutigen Erwartungen des Siemens Vorstands und bestimmten Annahmen. Sie bergen daher eine Reihe von Risiken und Ungewissheiten. Eine Vielzahl von Faktoren, von denen zahlreiche außerhalb des Einflussbereichs von Siemens liegen, beeinflusst die Geschäftsaktivitäten, den Erfolg, die Geschäftsstrategie und die Ergebnisse von Siemens. Diese Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, Erfolge und Leistungen von Siemens wesentlich von den in den zukunftsgerichteten Aussagen ausdrücklich oder implizit enthaltenen Angaben zu Ergebnissen, Erfolgen oder Leistungen abweichen. Für Siemens ergeben sich solche Ungewissheiten insbesondere aufgrund folgender Faktoren: Änderungen der allgemeinen wirtschaftlichen und geschäftlichen Lage (einschließlich Margenentwicklungen in den wichtigsten Geschäftsbereichen sowie Folgen einer Rezession); der Gefahr, dass es auf Kundenseite zu Verzögerungen oder Stornierungen bei Aufträgen kommt oder dass die Preise durch das anhaltend ungünstige Marktumfeld weiter gedrückt werden, als der Siemens Vorstand derzeit erwartet; der Entwicklung der Finanzmärkte, einschließlich Schwankungen bei Zinssätzen und Währungskursen, der Rohstoffpreise, der Fremd- und Eigenkapitalmargen (credit spreads) sowie der Finanzanlagen im Allgemeinen; der zunehmenden Volatilität und des weiteren Verfalls der Kapitalmärkte; der Verschlechterung der Rahmenbedingungen für das Kreditgeschäft und insbesondere der zunehmenden Unsicherheiten, die aus der Hypotheken-, Finanzmarkt- und Liquiditätskrise entstehen, sowie des zukünftigen wirtschaftlichen Erfolgs der Kerngeschäftsfelder, in denen Siemens tätig ist, zu denen, ohne Einschränkungen, der Industry, Energy und Healthcare Sector gehören; Herausforderungen der Integration wichtiger Akquisitionen und der Implementierung von Joint Ventures und anderer wesentlicher Portfoliomaßnahmen; der Einführung konkurrierender Produkte oder Technologien durch andere Unternehmen; der fehlenden Akzeptanz neuer Produkte und Dienstleistungen seitens der Kundenzielgruppen von Siemens; Änderungen in der Geschäftsstrategie; des Ausgangs von offenen Ermittlungen und anhängigen Rechtsstreitigkeiten sowie der Maßnahmen, die sich aus den Ergebnissen dieser Ermittlungen ergeben; der potenziellen Auswirkung dieser Untersuchungen und Verfahren auf das laufende Geschäft von Siemens, einschließlich der Beziehungen zu Regierungen und anderen Kunden; der potenziellen Auswirkungen solcher Angelegenheiten auf die Abschlüsse von Siemens sowie verschiedener anderer Faktoren. Detailliertere Informationen über die Siemens betreffenden Risikofaktoren sind diesem Bericht und den Berichten zu entnehmen, die Siemens bei der US-amerikanischen Börsenaufsicht SEC eingereicht hat und die auf der Siemens Website unter www.siemens.com und auf der Website der SEC unter www.sec.gov abrufbar sind. Sollten sich eines oder mehrere dieser Risiken oder Ungewissheiten realisieren oder sollte sich erweisen, dass die zugrunde liegenden Annahmen nicht korrekt waren, können die tatsächlichen Ergebnisse sowohl positiv als auch negativ wesentlich von denjenigen Ergebnissen abweichen, die in der zukunftsgerichteten Aussage als erwartete, antizipierte, beabsichtigte, geplante, geglaubte, angestrebte, projizierte oder geschätzte Ergebnisse genannt worden sind. Siemens übernimmt keine Verpflichtung und beabsichtigt auch nicht, diese zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren oder bei einer anderen als der erwarteten Entwicklung zu korrigieren.
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Kontakt

Wolfram Trost

Siemens AG

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