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Fulminanter Start ins Geschäftsjahr 2023 – Prognose erhöht

„Mit 2,7 Milliarden Euro Ergebnis im Industriellen Geschäft ist uns der bislang stärkste Start in ein neues Geschäftsjahr geglückt. Die beeindruckende Wachstumsdynamik unseres Geschäfts auch im ersten Quartal unterstreicht erneut das große Vertrauen unserer Kunden in die Relevanz unseres Portfolios und unsere Leistungsfähigkeit. Unser qualitativ und quantitativ hervorragender Auftragsbestand und die Umsetzungsstärke des gesamten Siemens-Teams gibt uns die Zuversicht unseren Ausblick für das Geschäftsjahr 2023 anzuheben“, sagte Roland Busch, Vorsitzender des Vorstands der Siemens AG.
„Wir konnten im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2023 nahtlos an die starke operative Leistung des Vorjahres anknüpfen. Insbesondere Digital Industries und Smart Infrastructure haben bei Umsatz und Profitabilität exzellente Ergebnisse erzielt. Mit vollen Auftragsbüchern und vorübergehend gezielt höheren Eindeckungen bei kritischen Beständen sind wir auch für die nächsten Quartale bestens auf weiteres profitables Wachstum vorbereitet. Daher heben wir unsere Umsatz- und Ergebnisziele für das Geschäftsjahr 2023 an“, sagte Ralf P. Thomas, Finanzvorstand der Siemens AG.

Ergebnis des Industriellen Geschäfts mit Rekordwert in einem ersten Quartal 

Siemens steigerte im ersten Quartal des Geschäftsjahres die Umsatzerlöse auf vergleichbarer Basis um 8 Prozent auf 18,1 Milliarden Euro (Q1 2022: 16,5 Milliarden Euro). Der Auftragseingang lag mit 22,6 Milliarden Euro auf einem sehr hohen Niveau (Q1 2022: 24,2 Milliarden Euro). Der Vorjahresquartalswert enthielt ein außergewöhnlich hohes Auftragsvolumen bei Digital Industries und Mobility. Das Verhältnis von Auftragseingang zu Umsatzerlösen („Book-to-Bill-Ratio“) erreichte mit 1,25 einen starken Wert, wobei alle Geschäfte deutlich über 1 lagen. Der Auftragsbestand lag trotz negativer Währungseffekte in Höhe von 4 Milliarden Euro mit 102 Milliarden Euro auf einem ausgezeichneten Niveau und war von hoher Qualität.
Das Ergebnis des Industriellen Geschäfts stieg um 9 Prozent auf einen Rekordwert in einem ersten Quartal von 2,7 Milliarden Euro (Q1 2022: 2,5 Milliarden Euro). Die Ergebnismarge des Industriellen Geschäfts lag mit 15,6 Prozent auf einem ähnlich hohen Niveau wie im Vorjahresquartal (Q1 2022: 15,7 Prozent). Der Gewinn nach Steuern erreichte 1,6 Milliarden Euro (Q1 2022: 1,8 Milliarden Euro). Im ersten Quartal 2022 enthielt der Gewinn nach Steuern einen positiven Effekt von 0,3 Milliarden Euro (vor Steuern) in Verbindung mit der Beteiligung an Fluence Energy infolge des Börsengangs. Das unverwässerte Ergebnis je Aktie vor Effekten aus der Kaufpreisallokation belief sich entsprechend auf 2,08 Euro (Q1 2022: 2,24 Euro).
Der sogenannte Free Cash Flow „all-in“ aus fortgeführten und nicht fortgeführten Aktivitäten erreichte auf Konzernebene 86 Millionen (Q1 2022: 1,1 Milliarden Euro). Das Industrielle Geschäft wies einen Free Cash Flow von 0,4 Milliarden Euro auf (Q1 2022: 1,4 Milliarden Euro). Der Rückgang bei beiden Werten ist vor allem auf höhere Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie vorübergehend erhöhte Lagerbestände zurückzuführen. Der Free Cash Flow „all-in“ wie auch der Free Cash Flow des Industriellen Geschäfts waren aufgrund der erheblichen Wachstumsdynamik bislang schwächer und werden sich im weiteren Verlauf des Geschäftsjahres 2023 wieder deutlich erholen.

Starke Entwicklung bei Digital Industries und Smart Infrastructure

Die Umsatzerlöse von Digital Industries erhöhten sich auf vergleichbarer Basis um insgesamt 15 Prozent auf 5,1 Milliarden Euro. Der stärkste Beitrag kam aus den Automatisierungsgeschäften. Der Auftragseingang sank auf vergleichbarer Basis um 13 Prozent auf 6,3 Milliarden Euro und lag unter dem außergewöhnlich hohen Niveau des Vorjahresquartals. Jedoch zeigte der Auftragseingang ein sequenzielles Wachstum gegenüber dem Vorquartal. Das Ergebnis stieg um 22 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro, während die Ergebnismarge bei 22,5 Prozent lag. Das Ergebnis und die Profitabilität stiegen in allen Automatisierungsgeschäften, unterstützt durch höhere Kapazitätsauslastung und einen günstigeren Geschäftsmix bei verbesserter Verfügbarkeit von Komponenten für hochmargige Produkte.
Bei Smart Infrastructure stieg der Auftragseingang auf vergleichbarer Basis um 16 Prozent auf 6,0 Milliarden Euro. Alle Geschäftsbereiche trugen zum Wachstum bei, insbesondere das Electrification-Geschäft aufgrund einer Reihe größerer Aufträge, unter anderem aus der Halbleiterindustrie. Die Umsatzerlöse wuchsen auf vergleichbarer Basis um 15 Prozent auf 4,6 Milliarden Euro. Das Ergebnis stieg um 47 Prozent auf 704 Millionen Euro. Die Ergebnismarge erreichte 15,3 Prozent gegenüber 12,6 Prozent im ersten Quartal 2022. Dies ist der bisher beste erzielte Quartalswert von Smart Infrastructure.
Mobility steigerte seine Umsatzerlöse auf vergleichbarer Basis um 7 Prozent auf 2,4 Milliarden Euro. Dagegen ging der Auftragseingang auf vergleichbarer Basis um 42 Prozent auf 3,0 Milliarden Euro zurück. Das Vorjahresquartal hatte eine Reihe großer Aufträge und markierte für Mobility den höchsten jemals in einem Quartal erzielten Auftragseingang. Während das Ergebnis um 13 Prozent auf 195 Millionen Euro sank, lag die Ergebnismarge bei 8,0 Prozent. Effekte aus Verzögerungen bei der Lieferung von Materialien und Komponenten sowie einem ungünstigeren Geschäftsmix wurden weitgehend durch positive Wirkungen aus dem Verkauf zuvor abgeschriebener Vorräte ausgeglichen.

Prognose erhöht

Nach einem starken Start in das Geschäftsjahr 2023 hebt Siemens seine Prognose für das Geschäftsjahr 2023 an. 
Für den Siemens-Konzern wird ein Umsatzerlöswachstum auf vergleichbarer Basis (bereinigt um Währungsumrechnungs- und Portfolioeffekte) in einer Bandbreite von 7 Prozent bis 10 Prozent (zuvor 6 Prozent bis 9 Prozent) und weiterhin ein Verhältnis von Auftragseingang zu Umsatzerlösen (Book-to-Bill-Verhältnis) von über 1 erwartet.
Digital Industries geht nun davon aus, im Geschäftsjahr 2023 ein Umsatzerlöswachstum auf vergleichbarer Basis zwischen 12 Prozent und 15 Prozent (zuvor 10 Prozent und 13 Prozent) zu erreichen. Die Ergebnismarge wird nun zwischen 20 Prozent und 22 Prozent (zuvor 19 Prozent und 22 Prozent) erwartet.
Smart Infrastructure erwartet nun im Geschäftsjahr 2023 ein Umsatzerlöswachstum auf vergleichbarer Basis zwischen 9 Prozent und 12 Prozent (zuvor 8 Prozent und 11 Prozent) und eine Ergebnismarge in einer Bandbreite von 13,5 Prozent bis 14,5 Prozent (zuvor 13 Prozent bis 14 Prozent).
Mobility beabsichtigt weiterhin, im Geschäftsjahr 2023 ein Umsatzerlöswachstum auf vergleichbarer Basis zwischen 6 Prozent und 9 Prozent und eine Ergebnismarge zwischen 8 Prozent und 10 Prozent zu erzielen.
Es wird nun erwartet, dass durch das profitable Wachstum der industriellen Geschäfte im Geschäftsjahr 2023 ein höheres unverwässertes Ergebnis je Aktie (für den Gewinn nach Steuern) vor Effekten aus der Kaufpreisallokation (EPS pre PPA) in einer Bandbreite von 8,90 Euro bis 9,40 Euro (zuvor 8,70 Euro bis 9,20 Euro) erreicht wird.
Von diesem Ausblick sind Belastungen aus rechtlichen und regulatorischen Themen sowie wesentliche Wertminderungen ausgenommen.

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Die Siemens AG (Berlin und München) ist ein Technologieunternehmen mit Fokus auf die Felder Industrie, Infrastruktur, Mobilität und Gesundheit. Ressourceneffiziente Fabriken, widerstandsfähige Lieferketten, intelligente Gebäude und Stromnetze, emissionsarme und komfortable Züge und eine fortschrittliche Gesundheitsversorgung – das Unternehmen unterstützt seine Kunden mit Technologien, die ihnen konkreten Nutzen bieten. Durch die Kombination der realen und der digitalen Welten befähigt Siemens seine Kunden, ihre Industrien und Märkte zu transformieren und verbessert damit den Alltag für Milliarden von Menschen. Siemens ist mehrheitlicher Eigentümer des börsennotierten Unternehmens Siemens Healthineers – einem weltweit führenden Anbieter von Medizintechnik, der die Zukunft der Gesundheitsversorgung gestaltet. Darüber hinaus hält Siemens eine Minderheitsbeteiligung an der börsengelisteten Siemens Energy, einem der weltweit führenden Unternehmen in der Energieübertragung und -erzeugung.
Im Geschäftsjahr 2022, das am 30. September 2022 endete, erzielte der Siemens-Konzern einen Umsatz von 72,0 Milliarden Euro und einen Gewinn nach Steuern von 4,4 Milliarden Euro. Zum 30.09.2022 hatte das Unternehmen weltweit rund 311.000 Beschäftigte. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.siemens.com.
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Hinweise und zukunftsgerichtete Aussagen
Dieses Dokument enthält Aussagen, die sich auf unseren künftigen Geschäftsverlauf und künftige finanzielle Leistungen sowie auf künftige Siemens betreffende Vorgänge oder Entwicklungen beziehen und zukunftsgerichtete Aussagen darstellen können. Diese Aussagen sind erkennbar an Formulierungen wie „erwarten“, „wollen“, „antizipieren“, „beabsichtigen“, „planen“, „glauben“, „anstreben“, „einschätzen“, „werden“ und „vorhersagen“ oder an ähnlichen Begriffen. Wir werden gegebenenfalls auch in anderen Berichten, in Prospekten, in Präsentationen, in Unterlagen, die an Aktionäre verschickt werden, und in Pressemitteilungen zukunftsgerichtete Aussagen tätigen. Des Weiteren können von Zeit zu Zeit unsere Vertreter zukunftsgerichtete Aussagen mündlich machen. Solche Aussagen beruhen auf den gegenwärtigen Erwartungen und bestimmten Annahmen des Siemens-Managements, von denen zahlreiche außerhalb des Einflussbereichs von Siemens liegen. Sie unterliegen daher einer Vielzahl von Risiken, Ungewissheiten und Faktoren, die in Veröffentlichungen - insbesondere im Kapitel Bericht über die voraussichtliche Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken im Zusammengefassten Lagebericht des Siemens-Berichts (www.siemens.com/siemensbericht) sowie im Konzernzwischenlagebericht des Halbjahresfinanzberichts (sofern für das aktuelle Berichtsjahr bereits vorliegend), der zusammen mit dem Zusammengefassten Lagebericht gelesen werden sollte, - beschrieben werden, sich aber nicht auf solche beschränken. Sollten sich eines oder mehrere dieser Risiken oder Ungewissheiten realisieren, sollten behördliche Entscheidungen, Einschätzungen oder Auflagen anders als erwartet ausfallen, sollten Ereignisse von höherer Gewalt, wie Pandemien, Unruhen oder kriegerische Auseinandersetzungen, eintreten oder sollte es sich erweisen, dass die zugrunde liegenden Erwartungen, einschließlich künftiger Ereignisse, nicht oder später eintreten beziehungsweise Annahmen nicht korrekt waren, können die tatsächlichen Ergebnisse, Leistungen und Erfolge von Siemens (sowohl negativ als auch positiv) wesentlich von denjenigen Ergebnissen abweichen, die ausdrücklich oder implizit in der zukunftsgerichteten Aussage genannt worden sind. Siemens übernimmt keine Verpflichtung und beabsichtigt auch nicht, diese zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren oder bei einer anderen als der erwarteten Entwicklung zu korrigieren.
Dieses Dokument enthält – in einschlägigen Rechnungslegungsrahmen nicht genau bestimmte – ergänzende Finanzkennzahlen, die sogenannte alternative Leistungskennzahlen sind oder sein können. Für die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von Siemens sollten diese ergänzenden Finanzkennzahlen nicht isoliert oder als Alternative zu den im Konzernabschluss dargestellten und im Einklang mit einschlägigen Rechnungslegungsrahmen ermittelten Finanzkennzahlen herangezogen werden. Andere Unternehmen, die alternative Leistungskennzahlen mit einer ähnlichen Bezeichnung darstellen oder berichten, können diese anders berechnen.
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