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Siemens setzt neue Maßstäbe in der Ausbildung: KI‑Kompetenz fest verankert

Rund 1.500 junge Menschen starten in diesem Jahr ihre Ausbildung oder ihr duales Studium bei Siemens. In 18 Trainingszentren deutschlandweit bereitet das Unternehmen den Fachkräftenachwuchs auf die Arbeitswelt von morgen vor. Zusätzlich stellt Siemens mehr als 300 Ausbildungsplätze für Partnerunternehmen im Rahmen der Verbundausbildung bereit. Dabei setzt Siemens neue Maßstäbe in der beruflichen Bildung: Künstliche Intelligenz (KI) ist heute fester Bestandteil aller Ausbildungs- und Lernprozesse. Neben Zukunftstechnologien wie Smart Manufacturing, Digitale Zwillinge oder humanoide Robotik steht außerdem die Förderung von grundlegenden Fähigkeiten wie kritischem Denken, Anpassungs- und Kollaborationsfähigkeit im Fokus. 
„Künstliche Intelligenz verändert die Anforderungen an die Fachkräfte von morgen. Deshalb vermitteln wir allen Talenten gezielt übergreifende, grundlegende Fähigkeiten, wie Lern- und Anpassungsfähigkeit, Kollaboration und kritisches Denken. Letzteres ist insbesondere wichtig, um KI-Tools strategisch und verantwortungsvoll einzusetzen, ihre Funktionsweise zu verstehen und diese zu bewerten. Eine exzellente Berufsausbildung stärkt die individuellen Fähigkeiten unserer Menschen und bildet die Basis für mehr Innovationskraft, Wettbewerbsfähigkeit und nachhaltiges Wachstum“, erläutert Judith Wiese, Vorständin für Personal und Nachhaltigkeit sowie Arbeitsdirektorin der Siemens AG.
Siemens bietet in Deutschland mehr als 90 Ausbildungsberufe an und investierte im Geschäftsjahr 2025 rund 135 Millionen Euro in die berufliche Bildung. Über alle Ausbildungsjahrgänge hinweg durchlaufen derzeit rund 4.000 Lernende ein duales Bildungsangebot bei Siemens in Deutschland.

KI als integraler Bestandteil in Aus- und Weiterbildung

Bei Siemens wird KI nicht als isoliertes Thema vermittelt, sondern konsequent in alle bestehenden Lerninhalte integriert – über sämtliche Ausbildungsberufe hinweg. Ziel ist es, junge Menschen so auszubilden, dass KI-Kompetenz ein selbstverständlicher Teil ihres Berufsbildes wird. Fachwissen bleibt dabei die Grundlage, während KI als Werkzeug neue Möglichkeiten für Problemlösung, Analyse und Innovation eröffnet. Mit modularen, kompetenzorientierten Curricula sowie flexiblen Lernbausteinen passt Siemens die Ausbildungsinhalte kontinuierlich an neue Anforderungen der Geschäftsbereiche und des Arbeitsmarkts an.
„Wir bilden für eine Arbeitswelt im Wandel aus – die Kompetenzen von morgen stehen dabei im Mittelpunkt. Es ist unser Anspruch, KI systematisch in alle Lernprozesse zu integrieren und so Kompetenzen zu entwickeln, die langfristig die Beschäftigungsfähigkeit jedes einzelnen sichern. Wir integrieren Zukunftstechnologien gezielt in die Ausbildung, damit junge Talente nicht nur mit dem technologischen Wandel Schritt halten, sondern ihn aktiv mitgestalten können,“ so Bettina Weckesser, Global Head of Siemens Professional Education.

Lernplattform unterstützt personalisiertes Lernen und schult kritischen Umgang mit KI 

Einer der Bausteine ist die KI-gestützte Lernplattform „simpleclub“. Sie unterstützt Auszubildende insbesondere beim selbstständigen Lernen sowie bei der Vor- und Nachbereitung von Lerninhalten. Das schließt auch generative KI ein: Auszubildende lernen, entsprechende Werkzeuge verantwortungsvoll einzusetzen und kritisch zu bewerten. 

SIEYA[at]School: Didaktischer KI-Assistent ermöglicht flexible Berufsorientierung 

Mit der deutschlandweiten Initiative SIEYA[at]School bringt Siemens Professional Education MINT-Bildung und Berufsorientierung direkt in den Schulunterricht. Lehrkräfte erhalten damit kostenfreie, lehrplankonforme und praxisnahe Materialien zu Zukunftsthemen wie Low Coding, 3D-Druck und Digitalen Zwillingen. 
Neu ist der „AI Didactic Assistant“: Der KI-gestützte Assistent ermöglicht es, Inhalte flexibel an Fach, Leistungsniveau, Bundesland und Unterrichtssituation anzupassen. Schülerinnen und Schüler profitieren so von einer praxisnahen und zeitgemäßen Berufsorientierung.
Mit diesem Angebot unterstützt Siemens junge Menschen am Übergang von Schule zum Beruf, stärkt Zukunftskompetenzen und leistet einen Beitrag zur Fachkräftesicherung. Digitale und spielerische Formate im SIEYA-Ökosystem begleiten Jugendliche dabei von der ersten Berufsorientierung bis zum Berufseinstieg.

Für diese Pressemitteilung

Siemens AG (Berlin und München) ist ein führendes Technologieunternehmen mit Fokus auf die Felder Industrie, Infrastruktur, Mobilität und Gesundheitswesen. Anspruch des Unternehmens ist es, Technologie zu entwickeln, die den Alltag verbessert, für alle. Indem es die reale mit der digitalen Welt verbindet, ermöglicht es den Kunden, ihre digitale und nachhaltige Transformation zu beschleunigen. Dadurch werden Fabriken effizienter, Städte lebenswerter und der Verkehr nachhaltiger. Als führendes Unternehmen im Bereich industrieller Künstlicher Intelligenz nutzt Siemens sein umfassendes Fachwissen, um KI - einschließlich generativer KI - auf reale Anwendungen zu übertragen und entwickelt KI-Lösungen für Kunden aller Branchen, die einen echten Mehrwert bieten. Siemens ist mehrheitlicher Eigentümer des börsennotierten Unternehmens Siemens Healthineers, einem weltweit führenden Anbieter von Medizintechnik, der Pionierarbeit im Gesundheitswesen leistet. Für jeden Menschen. Überall. Nachhaltig. Im Geschäftsjahr 2025, das am 30. September 2025 endete, erzielte der Siemens-Konzern einen Umsatz von 78,9 Milliarden Euro und einen Gewinn nach Steuern von 10,4 Milliarden Euro. Zum 30.09.2025 beschäftigte das Unternehmen auf fortgeführter Basis weltweit rund 318.000 Menschen. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.siemens.com.
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Kontakt

Konstanze Somborn

+49 173 8947354