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Pressemitteilung06. August 2026Siemens AGMünchen
Rekordleistung im dritten Quartal – Ausblick angehoben
„Wir haben ein weiteres sehr erfolgreiches Quartal
abgeschlossen und Rekordwerte bei Auftragseingang und Ergebnis erzielt. Durch
das ONE Tech Company-Programm beschleunigen wir unsere Innovationen und
schaffen dadurch Mehrwert für die Kunden. Unsere technologische Führerschaft in
allen Geschäften, der klare Fokus auf industrielle KI sowie die starke
Positionierung in attraktiven Märkten treiben unser profitables Wachstum voran.
Wir verfügen genau über die Technologien, die unsere Kunden brauchen, um ihre
Innovationsgeschwindigkeit zu erhöhen, ihre Produktivität zu steigern und ihre
digitale Transformation voranzutreiben“, sagte Roland Busch,
Vorstandsvorsitzender der Siemens AG. „Wir sind auf Kurs für ein weiteres
erfolgreiches Geschäftsjahr und heben unseren Ausblick an.“
„Wir haben im dritten Quartal einen exzellenten Free Cash
Flow von 4,1 Milliarden Euro erzielt, der unsere starke operative Leistung
widerspiegelt. Für das gesamte Geschäftsjahr streben wir wieder eine
zweistellige Free-Cash-Flow-Rendite an. Unsere Strategie setzen wir konsequent
um, und unser neu aufgelegtes Aktienrückkaufprogramm schafft kontinuierlich
Wert für unsere Aktionärinnen und Aktionäre“, sagte Veronika Bienert,
Finanzvorständin der Siemens AG. „Wie erwartet konnten wir zwischenzeitlich die
relevanten steuerlichen Themen mit den Finanzbehörden verbindlich klären, um
mit der Abspaltung von Siemens Healthineers planmäßig fortzufahren.“
Deutliches Wachstum bei allen wesentlichen Kennzahlen
Siemens steigerte im dritten
Quartal des Geschäftsjahres 2026 den Auftragseingang auf vergleichbarer Basis,
also ohne Währungsumrechnungs- und Portfolioeffekte, um 14 Prozent auf einen Rekordwert von 27,9
Milliarden Euro (Q3 2025: 24,7 Milliarden Euro). Maßgeblich hierfür war
ein sehr starker Anstieg bei Smart Infrastructure sowie beträchtliches Wachstum
bei Digital Industries. Die Umsatzerlöse wuchsen
auf vergleichbarer Basis um 8 Prozent auf 20,8 Milliarden Euro
(Q3 2025: 19,4 Milliarden Euro). Dabei verzeichneten alle industriellen
Geschäfte ein Umsatzerlöswachstum, angeführt von beträchtlichen Zuwächsen bei
Smart Infrastructure und Digital Industries. Das Verhältnis von Auftragseingang
zu Umsatzerlösen (Book-to-Bill-Verhältnis) erreichte mit 1,34 einen sehr
starken Wert. Der Auftragsbestand betrug
am Ende des dritten Quartals des Geschäftsjahres 132 Milliarden Euro und erreichte
damit einen neuen Höchstwert.
Das Ergebnis des Industriellen
Geschäfts verzeichnete ebenfalls einen Rekordwert und wuchs angeführt von einer
sehr starken Steigerung bei Digital Industries um 25 Prozent auf 3,5
Milliarden Euro (Q3 2025: 2,8 Milliarden Euro). Die Ergebnismarge des
Industriellen Geschäfts lag entsprechend bei 17,3 Prozent (Q3 2025: 14,9 Prozent).
Der Gewinn nach Steuern stieg
um 15 Prozent auf 2,6 Milliarden Euro (Q3 2025: 2,2 Milliarden Euro). Das
unverwässerte Ergebnis je Aktie vor Effekten aus der Kaufpreisallokation (EPS
pre PPA) belief sich entsprechend auf 3,14 Euro (Q3 2025: 2,78 Euro).
Der Free Cash Flow „all-in“ aus fortgeführten und nicht
fortgeführten Aktivitäten stieg sehr stark und erreichte
4,1 Milliarden Euro (Q3 2025: 2,9 Milliarden Euro). Der Anstieg
war maßgeblich bestimmt durch den Free Cash Flow
des Industriellen Geschäfts mit 4,2 Milliarden Euro, bedingt durch Verbesserungen in allen industriellen
Geschäften.
In den ersten neun Monaten des
Geschäftsjahres 2026 wuchs das digitale Geschäft von Siemens um 18 Prozent und
lag damit klar über der im November vergangenen Jahres kommunizierten Ambition
von 15 Prozent. Im gleichen Zeitraum verzeichnete Smart Infrastructure ein
prozentual dreistelliges Auftragswachstum aus dem Rechenzentrumsgeschäft auf
rund 6 Milliarden Euro.
Umsatzerlöswachstum in allen industriellen Geschäften
Das Volumen, das Ergebnis und die Profitabilität von
Digital
Industries legten klar zu. Sowohl das Automatisierungs- als auch das
Softwaregeschäft konnten dabei Volumenwachstum erzielen. Der Auftragseingang wuchs
auf vergleichbarer Basis deutlich um 9 Prozent auf 4,9 Milliarden Euro (Q3
2025: 4,4 Milliarden Euro). Die Umsatzerlöse verzeichneten auf
vergleichbarer Basis einen deutlichen Anstieg von 10 Prozent auf 4,9 Milliarden
Euro (Q3 2025: 4,4 Milliarden Euro), wobei das Softwaregeschäft um 15 Prozent
auf 1,8 Milliarden wuchs. Das organische Wachstum des jährlich
wiederkehrenden Umsatzes (ARR) betrug weiterhin starke 11 Prozent und stieg auf
5,7 Milliarden Euro. Ergebnis und Profitabilität erzielten erhebliche
Steigerungen. Das Ergebnis stieg um 44 Prozent auf 923 Millionen Euro
(Q3 2025: 642 Millionen Euro) und die Ergebnismarge lag bei 18,7 Prozent
(Q3 2025: 14,5 Prozent). Dabei leistete das Softwaregeschäft den größten
Beitrag zur Verbesserung.
Smart Infrastructure setzte das hochprofitable Volumenwachstum
in allen Geschäften und Berichtsregionen fort. Der Auftragseingang stieg vergleichbar
um 42 Prozent auf 8,0 Milliarden Euro (Q3 2025: 5,7 Milliarden Euro) und
erreichte erneut einen Quartalsrekord, in erster Linie bedingt durch die
Geschäfte Electrification und Electrical Products, die eine Reihe großer
Aufträge von Rechenzentrumskunden in den USA und in Europa gewannen. Die
Umsatzerlöse wuchsen auf vergleichbarer Basis um 13 Prozent auf 6,4 Milliarden
Euro (Q3 2025: 5,7 Milliarden Euro). Smart Infrastructure steigerte das Ergebnis
auf 1,3 Milliarden Euro und die Profitabilität auf 20,0 Prozent bei Zuwächsen in
allen Geschäften. Ausschlaggebend für den Anstieg waren die höheren
Umsatzerlöse, eine verbesserte Kapazitätsauslastung und fortlaufende
Produktivitätsmaßnahmen.
Bei
Mobility erreichte der Auftragseingang wieder ein
sehr hohes Niveau von 7,6 Milliarden Euro (Q3 2025: 7,9 Milliarden Euro) und
enthielt Aufträge für Doppelstockzüge in der Schweiz im Wert von 2,2 Milliarden
Euro, für erweiterte Instandhaltung im Vereinigten Königreich im Wert von 2,0 Milliarden
Euro sowie für langfristigen Service für batteriebetriebene Züge in Deutschland
im Wert von 0,6 Milliarden Euro. Die Umsatzerlöse stiegen um 6 Prozent auf 3,2
Milliarden Euro; der Anstieg war in erster Linie auf beträchtliches Wachstum im
Bahninfrastrukturgeschäft zurückzuführen. Ergebnis in Höhe von 280 Millionen
Euro und Profitabilität in Höhe von 8,6 Prozent lagen auf einem soliden Niveau.
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Siemens AG (Berlin und München) ist ein führendes Technologieunternehmen mit Fokus auf die Felder Industrie, Infrastruktur, Mobilität und Gesundheitswesen. Anspruch des Unternehmens ist es, Technologie zu entwickeln, die den Alltag verbessert, für alle. Indem es die reale mit der digitalen Welt verbindet, ermöglicht es den Kunden, ihre digitale und nachhaltige Transformation zu beschleunigen. Dadurch werden Fabriken effizienter, Städte lebenswerter und der Verkehr nachhaltiger. Als führendes Unternehmen im Bereich industrieller Künstlicher Intelligenz nutzt Siemens sein umfassendes Fachwissen, um KI - einschließlich generativer KI - auf reale Anwendungen zu übertragen und entwickelt KI-Lösungen für Kunden aller Branchen, die einen echten Mehrwert bieten. Siemens ist mehrheitlicher Eigentümer des börsennotierten Unternehmens Siemens Healthineers, einem weltweit führenden Anbieter von Medizintechnik, der Pionierarbeit im Gesundheitswesen leistet. Für jeden Menschen. Überall. Nachhaltig.
Im Geschäftsjahr 2025, das am 30. September 2025 endete, erzielte der Siemens-Konzern einen Umsatz von 78,9 Milliarden Euro und einen Gewinn nach Steuern von 10,4 Milliarden Euro. Zum 30.09.2025 beschäftigte das Unternehmen auf fortgeführter Basis weltweit rund 318.000 Menschen. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.siemens.com.
Hinweise und zukunftsgerichtete Aussagen
Dieses Dokument enthält Aussagen, die sich auf unseren künftigen Geschäftsverlauf und künftige finanzielle Leistungen sowie auf künftige Siemens betreffende Vorgänge oder Entwicklungen beziehen und zukunftsgerichtete Aussagen darstellen können. Diese Aussagen sind erkennbar an Formulierungen wie „erwarten“, „wollen“, „antizipieren“, „beabsichtigen“, „planen“, „glauben“, „anstreben“, „einschätzen“, „werden“ und „vorhersagen“ oder an ähnlichen Begriffen. Wir werden gegebenenfalls auch in anderen Berichten, in Prospekten, in Präsentationen, in Unterlagen, die an Aktionäre verschickt werden, und in Pressemitteilungen zukunftsgerichtete Aussagen tätigen. Des Weiteren können von Zeit zu Zeit unsere Vertreter zukunftsgerichtete Aussagen mündlich machen. Solche Aussagen beruhen auf den gegenwärtigen Erwartungen und bestimmten Annahmen des Siemens-Managements, von denen zahlreiche außerhalb des Einflussbereichs von Siemens liegen. Sie unterliegen daher einer Vielzahl von Risiken, Ungewissheiten und Faktoren, die in Veröffentlichungen – insbesondere im Kapitel Bericht über die voraussichtliche Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken im Zusammengefassten Lagebericht des Siemens-Berichts (
www.siemens.com/siemensbericht) sowie im Konzernzwischenlagebericht des Halbjahresfinanzberichts (sofern für das aktuelle Berichtsjahr bereits vorliegend), der zusammen mit dem Zusammengefassten Lagebericht gelesen werden sollte – beschrieben werden, sich aber nicht auf solche beschränken. Sollten sich eines oder mehrere dieser Risiken oder Ungewissheiten realisieren, sollten Erlasse, Entscheidungen, Einschätzungen oder Auflagen von Behörden oder Regierungen anders als erwartet ausfallen, sollten Ereignisse von höherer Gewalt, wie Pandemien, Unruhen oder kriegerische Auseinandersetzungen, eintreten oder sollte es sich erweisen, dass die zugrunde liegenden Erwartungen, einschließlich künftiger Ereignisse, nicht oder später eintreten beziehungsweise Annahmen nicht korrekt waren, können die tatsächlichen Ergebnisse, Leistungen und Erfolge von Siemens (sowohl negativ als auch positiv) wesentlich von denjenigen Ergebnissen abweichen, die ausdrücklich oder implizit in der zukunftsgerichteten Aussage genannt worden sind. Siemens übernimmt keine Verpflichtung und beabsichtigt auch nicht, diese zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren oder bei einer anderen als der erwarteten Entwicklung zu korrigieren.
Dieses Dokument enthält – in einschlägigen Rechnungslegungsrahmen nicht genau bestimmte – ergänzende Finanzkennzahlen, die sogenannte alternative Leistungskennzahlen sind oder sein können. Für die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von Siemens sollten diese ergänzenden Finanzkennzahlen nicht isoliert oder als Alternative zu den im Konzernabschluss dargestellten und im Einklang mit einschlägigen Rechnungslegungsrahmen ermittelten Finanzkennzahlen herangezogen werden. Andere Unternehmen, die alternative Leistungskennzahlen mit einer ähnlichen Bezeichnung darstellen oder berichten, können diese anders berechnen.
Aufgrund von Rundungen ist es möglich, dass sich einzelne Zahlen in diesem und anderen Dokumenten nicht genau zur angegebenen Summe addieren und dass dargestellte Prozentangaben nicht genau die absoluten Werte widerspiegeln, auf die sie sich beziehen.