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Siemens definiert mit Gridscale X den Netzbetrieb und die agentenbasierte Übertragungsplanung neu

Siemens definiert mit Gridscale X den Netzbetrieb und die agentenbasierte Übertragungsplanung neu 

Da Versorgungsunternehmen mit einer steigenden Nachfrage und zunehmender Systemkomplexität konfrontiert sind, reichen herkömmliche Ansätze für die Übertragungsplanung und den Netzbetrieb nicht mehr aus. Elektrifizierung, Rechenzentren und KI-gestützte Branchen wachsen schneller als erwartet, während erneuerbare Energien zusätzliche Schwankungen verursachen, die klassische Stromnetze nicht auffangen können. Die Bewältigung dieser Herausforderungen erfordert einen holistischen Ansatz für den Systembetrieb. Ein einheitliches Netzmodell und ein digitaler Zwilling schaffen systemweite Transparenz, um die Flexibilität aktiv zu steuern, Betriebsrisiken zu reduzieren und die Netze sicherer an ihre technischen Grenzen heranzuführen – die Basis für autonome, resiliente Netze.
„Gridscale X ist das zentrale digitale Rückgrat, das langfristige Planung und Echtzeitbetrieb miteinander verbindet und so einen durchgängigen Systembetrieb ermöglicht”, erklärt Sabine Erlinghagen, CEO von Siemens Grid Software. „Die Plattform unterstützt auch Eigenentwicklungen, sodass Versorgungsunternehmen ihre individuellen Anwendungen auf Gridscale X migrieren können, um sie in einem gemeinsamen Netzmodell auszuführen und zu skalieren. Auf diese Weise integrieren sie ihre Innovationen direkt in die Betriebsabläufe des Systems. Beim niederländischen Versorgungsunternehmen Alliander ist die Plattform bereits erfolgreich im Einsatz.”
Der niederländische Netzbetreiber Alliander, ein strategischer Partner von Siemens, ist das erste Versorgungsunternehmen, das seine selbst entwickelten Anwendungen direkt auf die Plattform integriert hat. Seit der Bekanntgabe der Partnerschaft im Jahr 2024 hat Alliander die Abdeckung des Mittelspannungsnetzes von 65 auf 100 Prozent ausgeweitet, 85 Anwendungen auf Gridscale X migriert und seine IT-Landschaft um 30 Prozent verschlankt. Dies verdeutlicht, wie ein gemeinsames digitales Fundament dabei hilft, Netzkapazitäten freizusetzen, die Komplexität zu verringern und die Skalierung zu beschleunigen.

Gridscale X PSS E: die Zukunft der agentenbasierten Übertragungsplanung  

Mit der nächsten PSS E-Generation auf Gridscale X weitet Siemens die Plattform und die Prinzipien eines gemeinsamen Netzmodells auf die Übertragungsplanung aus und geht damit einen entscheidenden Schritt in Richtung einer zukunftsorientierten agentenbasierten Übertragungsplanung. Die Software bietet neue KI-gestützte Funktionen, die die erforderliche Geschwindigkeit, Transparenz und Skalierbarkeit für resiliente, nachhaltige und autonome Netze liefern. Durch die Kombination von bewährten Simulationsverfahren, domänenspezifischer KI-Automatisierung und einer neuen Benutzererfahrung beschleunigt die Software Planungsstudien und Arbeitsabläufe, erhöht Teamkapazitäten und verbessert die Entscheidungsfindung über den gesamten Prozess hinweg. Mit über 2.000 offenen APIs mit Automatisierungsfunktionen ermöglicht Gridscale X PSS E eine nahtlose Integration sowie eine leistungsstarke Automatisierung und bildet die Grundlage für eine Planung auf Basis von digitalen Zwillingen.
Die neueste Weiterentwicklung unterstützt gezielt Szenarien zur Integration von Rechenzentren und hohen Lasten, so dass Planer Anschlussanfragen deutlich schneller und transparenter bewerten, priorisieren und bearbeiten können. Eine neu gestaltete, cloud-native Benutzeroberfläche optimiert die Arbeitsabläufe und die Automatisierung bei Studien zum Netzanschluss, verkürzt Antwortzeiten um bis zu 50 Prozent und hilft Übertragungsnetzbetreibern dabei, die steigende Nachfrage zu bewältigen und gleichzeitig die Netzstabilität zu sichern.
„Seit mehr als 50 Jahren gilt PSS E weithin als Maßstab für die Übertragungsplanung und genießt das Vertrauen von Planern auf der ganzen Welt”, ergänzt Erlinghagen. „Wir sind sehr stolz, mit der nächsten Generation von PSS E genau auf diesem Fundament aufzubauen. Die neuen KI-gestützten, agentenbasierten Funktionen sowie die moderne Benutzererfahrung unterstützen Planer gezielt dabei, die zunehmende Komplexität zu bewältigen, trotz wachsenden Zeitdrucks schneller und effizient zu arbeiten und die Zukunft der Übertragungsplanung souverän anzuführen.”

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Siemens Smart Infrastructure (SI) gestaltet den Markt für intelligente, anpassungsfähige Infrastruktur für heute und für die Zukunft. SI zielt auf die drängenden Herausforderungen der Urbanisierung und des Klimawandels durch die Verbindung von Energiesystemen, Gebäuden und Wirtschaftsbereichen. Siemens Smart Infrastructure bietet Kunden ein umfassendes, durchgängiges Portfolio aus einer Hand – mit Produkten, Systemen, Lösungen und Services vom Punkt der Erzeugung bis zur Nutzung der Energie. Mit einem zunehmend digitalisierten Ökosystem hilft SI seinen Kunden im Wettbewerb erfolgreich zu sein und der Gesellschaft, sich weiterzuentwickeln – und leistet dabei einen Beitrag zum Schutz unseres Planeten. Um diese Aktivitäten zu schützen, fördern wir ganzheitliche Cybersicherheit, um einen sicheren und zuverlässigen Betrieb zu gewährleisten. Der Hauptsitz von Siemens Smart Infrastructure befindet sich in Zug in der Schweiz. Zum 30. September 2025 hatte das Geschäft weltweit rund 79.400 Beschäftigte. 
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Siemens AG (Berlin und München) ist ein führendes Technologieunternehmen mit Fokus auf die Felder Industrie, Infrastruktur, Mobilität und Gesundheitswesen. Anspruch des Unternehmens ist es, Technologie zu entwickeln, die den Alltag verbessert, für alle. Indem es die reale mit der digitalen Welt verbindet, ermöglicht es den Kunden, ihre digitale und nachhaltige Transformation zu beschleunigen. Dadurch werden Fabriken effizienter, Städte lebenswerter und der Verkehr nachhaltiger. Als führendes Unternehmen im Bereich industrieller Künstlicher Intelligenz nutzt Siemens sein umfassendes Fachwissen, um KI - einschließlich generativer KI - auf reale Anwendungen zu übertragen und entwickelt KI-Lösungen für Kunden aller Branchen, die einen echten Mehrwert bieten. Siemens ist mehrheitlicher Eigentümer des börsennotierten Unternehmens Siemens Healthineers, einem weltweit führenden Anbieter von Medizintechnik, der Pionierarbeit im Gesundheitswesen leistet. Für jeden Menschen. Überall. Nachhaltig. Im Geschäftsjahr 2025, das am 30. September 2025 endete, erzielte der Siemens-Konzern einen Umsatz von 78,9 Milliarden Euro und einen Gewinn nach Steuern von 10,4 Milliarden Euro. Zum 30.09.2025 beschäftigte das Unternehmen auf fortgeführter Basis weltweit rund 318.000 Menschen. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.siemens.com.
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Lena Carlson

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