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Pressemitteilung12. Februar 2026Siemens AGMünchen
Starker Start ins Geschäftsjahr 2026 – Ausblick angehoben
Siemens ist mit einer starken Leistung im ersten Quartal
(endete zum 31. Dezember 2025) erfolgreich in das Geschäftsjahr 2026 gestartet.
Nach diesem starken Start in das Geschäftsjahr hebt Siemens seinen Ausblick für
das unverwässerte Ergebnis je Aktie (für den Gewinn nach Steuern) vor Effekten
aus der Kaufpreisallokation (EPS pre PPA) von einer Bandbreite von 10,40 Euro
bis 11,00 Euro auf eine Bandbreite von 10,70 Euro bis 11,10 Euro für das
Geschäftsjahr 2026 an. Darüber hinaus bestätigt Siemens die weiteren
Erwartungen für das Geschäftsjahr 2026.
„Unsere starke
Leistung im ersten Quartal zeigt, dass wir unsere Strategie erfolgreich
umsetzen. Siemens ist in seinen Wachstumsmärkten sehr gut positioniert.
Künstliche Intelligenz ist ein starker Wachstumstreiber für unsere Geschäfte.
Wir skalieren industrielle KI in unseren Kernbranchen zusammen mit
Weltklasse-Partnern. Indem wir KI tief in Design, Entwicklung, Produkten und
Betrieb integrieren, schaffen wir messbaren Mehrwert für unsere Kunden“, sagte Dr.
Roland Busch, Vorstandsvorsitzender der Siemens AG. „Nach einem starken Start
ins Geschäftsjahr heben wir unseren Ausblick an.“
„Unsere starke
operative Leistung hat sich im ersten Quartal in einer hohen Profitabilität niedergeschlagen.
Unsere Strategie setzen wir weiter konsequent um, und mit unserem beschleunigten
Aktienrückkaufprogramm schaffen wir nachhaltig Wert für unsere Aktionärinnen
und Aktionäre,“ sagte Prof. Dr. Ralf P. Thomas, Finanzvorstand der Siemens AG.
Umsatzwachstum in allen industriellen Geschäften und hohe Profitabilität
Siemens steigerte im ersten Quartal des Geschäftsjahres den
Auftragseingang auf vergleichbarer Basis, also ohne
Währungsumrechnungs- und Portfolioeffekte, um 10 Prozent auf 21,4
Milliarden Euro (Q1 2025: 20,1 Milliarden Euro). Das Auftragswachstum wurde von Smart Infrastructure mit einem
Rekordauftragseingang angeführt und wurde zudem durch eine beträchtliche Steigerung
bei Digital Industries sowie eine deutliche Zunahme bei Mobility unterstützt.
Die Umsatzerlöse wuchsen auf breiter Basis über alle industriellen Geschäfte um 8 Prozent auf
vergleichbarer Basis auf 19,1 Milliarden Euro (Q1 2025:
18,4 Milliarden Euro). Das Verhältnis von Auftragseingang zu Umsatzerlösen
(Book-to-Bill-Verhältnis) erreichte mit 1,12 einen starken Wert. Der Auftragsbestand lag auf Rekordhöhe und betrug
am Ende des ersten Quartals des Geschäftsjahres 120 Milliarden Euro.
Das Ergebnis des Industriellen
Geschäfts stieg signifikant um 15 Prozent auf 2,9 Milliarden Euro (Q1 2025:
2,5 Milliarden Euro). Die
Ergebnismarge des Industriellen Geschäfts verbesserte sich auf 15,6 Prozent
(Q1 2025: 14,1 Prozent).
Stark entwickelte sich auch der Gewinn nach Steuern und
lag bei 2,2 Milliarden Euro (Q1 2025: 3,9 Milliarden Euro). Das
Vorjahresquartal war durch einen Gewinn von 2,1 Milliarden Euro (nach Steuern)
aus dem Verkauf von Innomotics begünstigt. Das unverwässerte Ergebnis je Aktie vor
Effekten aus der Kaufpreisallokation (EPS pre PPA) belief sich entsprechend auf
2,80 Euro (Q1 2025: 4,86 Euro). Im Vorjahresquartal belief sich das
EPS pre PPA ohne Berücksichtigung von 2,64 Euro je Aktie in Verbindung mit
dem Verkauf von Innomotics auf 2,22 Euro.
Der Free Cash Flow „all-in“ aus fortgeführten und nicht
fortgeführten Aktivitäten erreichte auf Konzernebene 677
Millionen Euro ein saisonal solides Niveau (Q1 2025: 1,6 Milliarden
Euro). Der Rückgang beim Free Cash Flow war größtenteils auf das Industrielle
Geschäft zurückzuführen, das einen Free Cash Flow von 1,0 Milliarden Euro erzielte
(Q1 2025: 1,7 Milliarden Euro). Hauptgrund hierfür war ein Aufbau des Working
Capitals, auch aufgrund der Fälligkeiten von Zahlungen bei Mobility-Projekten.
Außerhalb des Industriellen Geschäfts verzeichnete Siemens einen
Zahlungsmittelabfluss von 0,4 Milliarden Euro im Zusammenhang mit der
Begleichung einer Entsorgungsverpflichtung von radioaktivem Abfall.
Starke Leistung in allen industriellen Geschäften
Digital Industries erzielte zweistellige
Wachstumsraten bei Auftragseingang und Umsatzerlösen mit starken
Wachstumsbeiträgen sowohl vom Softwaregeschäft, das eine Reihe größerer
Aufträge gewann, als auch vom Automatisierungsgeschäft, das maßgeblich durch das
kurzzyklische Geschäft bestimmt war. Geografisch betrachtet stiegen Auftragseingang
und Umsatzerlöse in allen Berichtsregionen mit einem starken vergleichbaren
Wachstum in den USA und in China. Der Auftragseingang wuchs auf vergleichbarer
Basis um 13 Prozent auf 4,8 Milliarden Euro (Q1 2025: 4,2 Milliarden
Euro), während die Umsatzerlöse auf vergleichbarer Basis um 10 Prozent auf
4,5 Milliarden Euro stiegen (Q1 2025: 4,1 Milliarden Euro). Das
Ergebnis legte um 37 Prozent auf 804 Millionen Euro zu (Q1 2025: 588 Millionen
Euro). Die Ergebnismarge lag damit bei 17,8 Prozent (Q1 2025: 14,5
Prozent). Die starken Steigerungen bei Ergebnis und Profitabilität waren
weitgehend auf das Automatisierungsgeschäft zurückzuführen.
Bei Smart Infrastructure stieg der Auftragseingang auf
vergleichbarer Basis um 22 Prozent auf einen Rekordwert von 7,2 Milliarden
Euro (Q1 2025: 6,2 Milliarden Euro). Vergleichbar nahmen
Auftragseingang und Umsatzerlöse in allen Geschäften und Berichtsregionen zu. Die
Umsatzerlöse wuchsen auf insgesamt 5,5 Milliarden Euro (Q1 2025: 5,3 Milliarden
Euro), vorwiegend vom Electrification-Geschäft getragen, das seinen großen
Auftragsbestand weiterhin konsequent abarbeitete. Geografisch betrachtet kam
das Wachstum der Umsatzerlöse hauptsächlich aus Europa und den USA. Das Ergebnis belief sich auf 1,1 Milliarden Euro (Q1
2025: 891 Millionen Euro) und die Ergebnismarge auf 19,0 Prozent (Q1 2025:
16,9 Prozent). Smart Infrastructure konnte Ergebnis und Profitabilität
in allen Geschäften aufgrund von höheren Umsatzerlösen, Skaleneffekten und
kontinuierlichen Produktivitätsverbesserungen steigern. Zusätzlich war die
Profitabilität durch positive Effekte aus Rohstoffhedging begünstigt, die
negative Währungseffekte überwogen.
Mobility steigerte den
Auftragseingang auf vergleichbarer Basis um 10 Prozent auf 2,9 Milliarden Euro
(Q1 2025: 2,7 Milliarden Euro). Der Auftragseingang stieg aufgrund eines
höheren Volumens aus Großaufträgen, darunter ein Auftrag über 0,6 Milliarden Euro für die
Lieferung batteriegetriebener Regionalzüge in Deutschland sowie die Erweiterung
eines bestehenden Vertrags um 0,4 Milliarden Euro für die Lieferung automatischer
Metrozüge in Frankreich. Das vergleichbare Wachstum der Umsatzerlöse von 9
Prozent auf 3,2 Milliarden Euro war maßgeblich bestimmt vom Schienenfahrzeug-
und vom Kundenservicegeschäft. Das Ergebnis wuchs um 15 Prozent auf 286
Millionen Euro (Q1 2025: 249 Millionen Euro), während die
Ergebnismarge auf 9,0 Prozent zulegte (Q1 2025: 8,4 Prozent).
Ordentliche Hauptversammlung entscheidet über Dividendenvorschlag
Im Anschluss an die Veröffentlichung der Quartalszahlen
findet heute die ordentliche Hauptversammlung der Siemens AG als
Präsenzveranstaltung statt. Die Aktionärinnen und Aktionäre entscheiden über
den Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat, für das Geschäftsjahr 2025 eine
Dividende in Höhe von 5,35 Euro je Aktie auszuschütten. Der Dividendenvorschlag
ist um 15 Cent höher als im Vorjahr und belegt die progressive
Dividendenpolitik von Siemens.
Für diese Pressemitteilung
Siemens AG (Berlin und München) ist ein führendes Technologieunternehmen mit Fokus auf die Felder Industrie, Infrastruktur, Mobilität und Gesundheitswesen. Anspruch des Unternehmens ist es, Technologie zu entwickeln, die den Alltag verbessert, für alle. Indem es die reale mit der digitalen Welt verbindet, ermöglicht es den Kunden, ihre digitale und nachhaltige Transformation zu beschleunigen. Dadurch werden Fabriken effizienter, Städte lebenswerter und der Verkehr nachhaltiger. Als führendes Unternehmen im Bereich industrieller Künstlicher Intelligenz nutzt Siemens sein umfassendes Fachwissen, um KI - einschließlich generativer KI - auf reale Anwendungen zu übertragen und entwickelt KI-Lösungen für Kunden aller Branchen, die einen echten Mehrwert bieten. Siemens ist mehrheitlicher Eigentümer des börsennotierten Unternehmens Siemens Healthineers, einem weltweit führenden Anbieter von Medizintechnik, der Pionierarbeit im Gesundheitswesen leistet. Für jeden Menschen. Überall. Nachhaltig.
Im Geschäftsjahr 2025, das am 30. September 2025 endete, erzielte der Siemens-Konzern einen Umsatz von 78,9 Milliarden Euro und einen Gewinn nach Steuern von 10,4 Milliarden Euro. Zum 30.09.2025 beschäftigte das Unternehmen auf fortgeführter Basis weltweit rund 318.000 Menschen. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.siemens.com.
Hinweise und zukunftsgerichtete Aussagen
Dieses Dokument enthält Aussagen, die sich auf unseren künftigen Geschäftsverlauf und künftige finanzielle Leistungen sowie auf künftige Siemens betreffende Vorgänge oder Entwicklungen beziehen und zukunftsgerichtete Aussagen darstellen können. Diese Aussagen sind erkennbar an Formulierungen wie „erwarten“, „wollen“, „antizipieren“, „beabsichtigen“, „planen“, „glauben“, „anstreben“, „einschätzen“, „werden“ und „vorhersagen“ oder an ähnlichen Begriffen. Wir werden gegebenenfalls auch in anderen Berichten, in Prospekten, in Präsentationen, in Unterlagen, die an Aktionäre verschickt werden, und in Pressemitteilungen zukunftsgerichtete Aussagen tätigen. Des Weiteren können von Zeit zu Zeit unsere Vertreter zukunftsgerichtete Aussagen mündlich machen. Solche Aussagen beruhen auf den gegenwärtigen Erwartungen und bestimmten Annahmen des Siemens-Managements, von denen zahlreiche außerhalb des Einflussbereichs von Siemens liegen. Sie unterliegen daher einer Vielzahl von Risiken, Ungewissheiten und Faktoren, die in Veröffentlichungen – insbesondere im Kapitel Bericht über die voraussichtliche Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken im Zusammengefassten Lagebericht des Siemens-Berichts (www.siemens.com/siemensbericht) sowie im Konzernzwischenlagebericht des Halbjahresfinanzberichts (sofern für das aktuelle Berichtsjahr bereits vorliegend), der zusammen mit dem Zusammengefassten Lagebericht gelesen werden sollte – beschrieben werden, sich aber nicht auf solche beschränken. Sollten sich eines oder mehrere dieser Risiken oder Ungewissheiten realisieren, sollten Erlasse, Entscheidungen, Einschätzungen oder Auflagen von Behörden oder Regierungen anders als erwartet ausfallen, sollten Ereignisse von höherer Gewalt, wie Pandemien, Unruhen oder kriegerische Auseinandersetzungen, eintreten oder sollte es sich erweisen, dass die zugrunde liegenden Erwartungen, einschließlich künftiger Ereignisse, nicht oder später eintreten beziehungsweise Annahmen nicht korrekt waren, können die tatsächlichen Ergebnisse, Leistungen und Erfolge von Siemens (sowohl negativ als auch positiv) wesentlich von denjenigen Ergebnissen abweichen, die ausdrücklich oder implizit in der zukunftsgerichteten Aussage genannt worden sind. Siemens übernimmt keine Verpflichtung und beabsichtigt auch nicht, diese zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren oder bei einer anderen als der erwarteten Entwicklung zu korrigieren.
Dieses Dokument enthält – in einschlägigen Rechnungslegungsrahmen nicht genau bestimmte – ergänzende Finanzkennzahlen, die sogenannte alternative Leistungskennzahlen sind oder sein können. Für die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von Siemens sollten diese ergänzenden Finanzkennzahlen nicht isoliert oder als Alternative zu den im Konzernabschluss dargestellten und im Einklang mit einschlägigen Rechnungslegungsrahmen ermittelten Finanzkennzahlen herangezogen werden. Andere Unternehmen, die alternative Leistungskennzahlen mit einer ähnlichen Bezeichnung darstellen oder berichten, können diese anders berechnen.
Aufgrund von Rundungen ist es möglich, dass sich einzelne Zahlen in diesem und anderen Dokumenten nicht genau zur angegebenen Summe addieren und dass dargestellte Prozentangaben nicht genau die absoluten Werte widerspiegeln, auf die sie sich beziehen.