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Siemens spendet Erlöse aus Inventarverkauf an Jugendhaus Fürth

2.500 Euro Erlös aus einem Standort-internen Inventarverkauf gingen an das Jugendhaus Fürth. Die Einrichtung, die zum Stadtteil Hardhöhe zählt, will das Geld für gemeinsame Freizeitaktivitäten für die Jugendlichen verwenden. Im Bild v.l.: Roland melzer, Sprecher der Betriebsleitung Siemens Fürth, Jochen Bönig, Mitglied der Betriebsleitung Siemens-Fürth, Oberbürgermeister Thomas Jung, Carina-Patrizia Müller, Mitglied der Betriebsleitung Siemens Fürth, Oliver Hartmann, Leiter Siemens Regionalreferat Erlangen-Fürth, Nico Reim, Leiter des Jugendhauses Fürth und Cara Dorsch, Jugendhaus Fürth.

Die Regale waren im Zuge der Inbetriebnahme eines neuen Autostore-Lagersystems freigeworden. Statt die noch neuwertigen Regale zu verschrotten, entschied sich Siemens für eine nachhaltige Lösung: Die Regale wurden den Mitarbeitenden zum Kauf angeboten. Die hohe Nachfrage führte dazu, dass alle Regale verkauft wurden. Der komplette Erlös fließt nun an das Jugendhaus, das die Spende für Freizeitaktivitäten mit den Jugendlichen wie beispielsweise Ausflüge und Ferienfahrten einsetzen will, was sonst aus Kostengründen nicht möglich wäre.
„Nachhaltigkeit ist für uns nicht nur ein strategisches Ziel, sondern auch bei alltäglichen Entscheidungen wie dieser handlungsleitend", sagt Roland Melzer, Leiter des Siemens Standorts Fürth. „Die noch neuwertigen Regale in die Entsorgung zu geben, hätte dem widersprochen. Stattdessen freuen wir uns, dass unsere Mitarbeitenden davon profitieren und gleichzeitig eine soziale Einrichtung in unserem Stadtteil unterstützt wird."

Autostore-System optimiert Logistik

Das Autostore-Lagersystem, das seit August 2025 in Betrieb ist, optimiert die Logistikabläufe am Standort erheblich. Für die Implementierung des Systems mit 20.000 Behältern musste die alte Mehrgeschossanlage geräumt werden. Die dort gelagerten Regale wurden nicht mehr benötigt. Mitarbeitende des Elektronikwerks Fürth organisierten in Eigeninitiative die Abwicklung und das Abholen der Regale.

Spende im Rahmen der Stadtteilpatenschaft

Die Spendenübergabe erfolgt im Rahmen der Stadtteilpatenschaft, die Siemens mit dem Fürther Stadtteil Hardhöhe eingegangen ist. Diese Patenschaft zielt darauf ab, niederschwellige Projekte in den Bereichen soziale Teilhabe, Bildung, Begegnung, Nachhaltigkeit und Armutsprävention zu unterstützen. 
In Sachen Nachhaltigkeit ist der Standort Fürth ein Vorreiter bei Siemens: Als Pilotfabrik für Siemens in Deutschland erreicht der Standort auf der Hardhöhe ziel Anfang 2026 CO₂-Neutralität – vier Jahre vor dem konzernweiten Dekarbonisierungsziel für 2030. Mit großflächigen Photovoltaikanlagen, modernen Wärmepumpen und intelligenten Energiesystemen hat sich der Standort als Pilotfabrik für nachhaltige Produktion etabliert. Für diese Erfolge erhielt Siemens Fürth 2025 die Auszeichnung „Sustainability Lighthouse" des Weltwirtschaftsforums. Allein mit dem weiteren Ausbau der Photovoltaikanlage, die etwa 1.250.000 Kilowattstunden erzeugt und rund 15 Prozent des Strombedarfs am Standort deckt, werden 700 Tonnen CO₂ pro Jahr eingespart. 

Klimaneutraler Standort: Oberbürgermeister Thomas Jung (2.v.r.) ließ sich im Kesselhaus von Siemens Fürth die neue Wärmepumpen-Anlage erläutern. Der Standort ist seit Anfang 2026 CO₂-neutral und damit der erste Bestandsstandort bei Siemens in Deutschland, der das Klimaziel des Unternehmens erfüllt. Facilitymanager Stefan Kleinlein (2.v.l.) erklärt Einzelheiten der Anlage, die mit 2000 KW Wärme- und 700 KW Elektrische-Leistung den Standort umweltfreundlich mit Wärme versorgt. Links im Bild: Standortleiter Roland Melzer.

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Die Siemens AG (Berlin und München) ist ein führendes Technologieunternehmen mit Fokus auf die Felder Industrie, Infrastruktur, Mobilität und Gesundheitswesen. Anspruch des Unternehmens ist es, Technologie zu entwickeln, die den Alltag verbessert, für alle. Indem es die reale mit der digitalen Welt verbindet, ermöglicht es den Kunden, ihre digitale und nachhaltige Transformation zu beschleunigen. Dadurch werden Fabriken effizienter, Städte lebenswerter und der Verkehr nachhaltiger. Als führendes Unternehmen im Bereich industrieller Künstlicher Intelligenz nutzt Siemens sein umfassendes Fachwissen, um KI - einschließlich generativer KI - auf reale Anwendungen zu übertragen und entwickelt KI-Lösungen für Kunden aller Branchen, die einen echten Mehrwert bieten. Siemens ist mehrheitlicher Eigentümer des börsennotierten Unternehmens Siemens Healthineers, einem weltweit führenden Anbieter von Medizintechnik, der Pionierarbeit im Gesundheitswesen leistet. Für jeden Menschen. Überall. Nachhaltig.
Im Geschäftsjahr 2025, das am 30. September 2025 endete, erzielte der Siemens-Konzern einen Umsatz von 78,9 Milliarden Euro und einen Gewinn nach Steuern von 10,4 Milliarden Euro. Zum 30.09.2025 beschäftigte das Unternehmen auf fortgeführter Basis weltweit rund 318.000 Menschen. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.siemens.com.
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