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Siemens feiert Richtfest für neues Stadtquartier Siemensstadt Square in Berlin 

Das Heben der Richtkrone wurde mit einem Buzzer von den beteiligten Gästen gestartet. V.l.n.r Thorsten Schatz, Frank Bewig, Nathalie von Siemens, Veronika Bienert, Franziska Giffey, Kai Wegner, Cedrik Neike, Christian Gaebler, Jörg Vocke, Thomas Braun

"Siemensstadt Square ist für mich eine Macherstadt – und dieses Richtfest zeigt, was möglich ist, wenn viele gemeinsam anpacken“, sagte Cedrik Neike, Mitglied des Vorstands und CEO von Siemens Digital Industries. „Mit den ersten beiden neuen Gebäuden nimmt unsere Idee sichtbar Gestalt an – für Siemensstadt Square, für Berlin und für die Menschen dieser Stadt. Wir sind dem Land Berlin und dem Bezirk Spandau sehr dankbar für die enge Zusammenarbeit. Gemeinsam schaffen wir hier ein neues Stück Berlin. Ein Ort, an dem Forschung, industrielle Entwicklung und Innovation ein Zuhause haben."
Kai Wegner, Regierender Bürgermeister von Berlin, ergänzt: „Mit Siemensstadt Square beginnt ein neues Kapitel von Siemens in Berlin. Hier entsteht ein innovativer Zukunftsort, der Wohnen, Arbeiten und industrielle Stärke verbindet. Im Eingangsareal wird ein Innovationscampus mit leistungsfähigen Unternehmen, exzellenter Forschung und digitalen Technologien geschaffen, der zur Attraktivität des Standorts beiträgt. Unser Ziel ist es, hier im Berliner Westen ein neues, nachhaltiges und modernes Stadtquartier zu entwickeln, das auch die bestehende Industrie und weitere industrielle Flächen für künftiges Wachstum sichert und durch die angepasste Planung noch mehr Wohnraum für Berlinerinnen und Berliner bietet.“
„Siemensstadt Square entwickelt sich konsequent weiter – mit einem klaren Fokus auf einen ausgewogenen, zukunftsfähigen Nutzungsmix aus Wohnen, Gewerbe und Industrie. Gleichzeitig treiben wir die Umsetzung verlässlich voran: Die ersten Neubauten sind im Rohbau termingerecht abgeschlossen und werden im vorgesehenen Zeit- und Investitionsrahmen realisiert. So wächst Schritt für Schritt ein offener Campus, der wirtschaftliche Stärke und Lebensqualität verbindet und neue Perspektiven für Berlin eröffnet“, sagt Veronika Bienert, Mitglied des Vorstands und CFO der Siemens AG.

Offener Innovationscampus

Die Neubauten am künftigen S-Bahnhof Siemensstadt bilden das sichtbare Entrée eines offenen Innovationscampus. Im Atriumgebäude (geplante Fertigstellung Anfang 2027) wird zukünftig der Berliner Firmensitz der Siemens AG beheimatet sein. In dem rund 60 Meter hohen Hochhaus (geplante Fertigstellung Anfang 2028) werden Teams von Digital Industries, Smart Infrastructure sowie Siemens Mobility zusammengeführt. 
Gleichzeitig wird der Standort bewusst für Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Start-ups geöffnet. Damit entsteht ein leistungsfähiges Ökosystem für industrielle Zukunftstechnologien – insbesondere in den Bereichen Industrie-Software, industrielle Künstliche Intelligenz und intelligente nachhaltige Infrastrukturen. Die industrielle Produktion wird in zwei Industrie-Hubs gebündelt. 
Siemens bestärkt mit diesem Leuchtturmprojekt sein Bekenntnis zum Standort Deutschland und der „Made for Germany“-Initiative. Insgesamt 134 Unternehmen setzen sich in dieser Initiative dafür ein, die Innovationskraft, Wettbewerbsfähigkeit und Zukunftsfähigkeit nachhaltig zu stärken. Zwischen 2025 und 2028 investieren die Mitglieder gemeinsam über 800 Milliarden Euro in Deutschland.

Deutlich mehr Wohnraum 

Ein zentrales Ergebnis der Neuausrichtung ist die deutliche Erweiterung des Wohnangebots: Der neue Rahmenplan ermöglicht künftig rund 3.750 Wohnungen – rund 1.000 mehr als bisher vorgesehen. Damit wird dringend benötigter Wohnraum geschaffen und das Quartier zugleich deutlich urbaner, lebendiger und langfristig tragfähig. Siemensstadt Square entwickelt sich so konsequent zu einem Ort, an dem Arbeiten, Wohnen und Leben zusammenkommen.

Schulbau auf den Weg gebracht und Reaktivierung Siemensbahn

Parallel dazu werden zentrale infrastrukturelle Voraussetzungen geschaffen. Mit dem neuen Rahmenplan wird das Grundstück für die geplante Grundschule bereits zum 1. Juli 2026 an das Land Berlin und den Bezirk Spandau übertragen. Die vierzügige Grundschule wird in unmittelbarer Nähe des künftigen S-Bahnhofs errichtet. Die aktuelle Reaktivierung der Siemensbahn sichert als entscheidendes Infrastrukturprojekt zudem die Zukunft der Region. Die neue Verbindung wird die Anbindung von Siemensstadt Square an den Berliner Hauptbahnhof erheblich verbessern und die Grundlage für eine nachhaltige Mobilität im gesamten Quartier schaffen.

Ganzheitlicher Nachhaltigkeitsansatz

Auch im Bereich Nachhaltigkeit setzt Siemensstadt Square neue Maßstäbe – mit einer klimaneutralen Energieversorgung über ein eigenes Nahwärme- und Nahkältenetz mit Europas größtem Abwasser-Wärmetauscher. CO₂-reduzierte Baustoffe, Holz-Hybrid-Bauweise, Neubauten nach dem hocheffizienten KfW40-Baustandard und eine angestrebte Zertifizierung nach der höchsten Stufe in LEED-Platinum unterstreichen den Anspruch an die bauliche Umsetzung. 

Umsetzung gewinnt weiter an Tempo

Aktuell arbeiten täglich mehrere hundert Menschen daran, den „Berliner Zukunftsort“ Realität werden zu lassen. Die Planung erfolgt vollständig digital auf Basis des sogenannten Building Information Modelings (BIM). Digitale Zwillinge ermöglichen dabei präzisere Planungen, effizientere Bauprozesse und einen optimierten Betrieb.

Zum Heben der 3 Meter hohen und 150kg schweren Richtkrone war ein Kran notwendig. 

Beim Richtfest wurde dem Siemens Vorstand das Zukunftsort Zertifikat übergeben. V.l.n.r. Kai Wegner, Regierender Bürgermeister Berlin, Veronika Bienert, Vorstandsmitglied und CFO Siemens, Cedrik Neike, Vorstandsmitglied Siemens, Franziska Giffey, Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe

Erste Neubauten am Eingang zum Innovationscampus – an der neuen S‑Bahn-Station Siemensstadt.

Lebendiges Erdgeschoss – Neubauten in harmonischem Zusammenspiel mit dem historischen Schaltwerkhochhaus

Zukunftsort mit Nutzungsmix aus Industrie, Wohnen und Innovationscampus

Für diese Pressemitteilung

Siemens AG (Berlin und München) ist ein führendes Technologieunternehmen mit Fokus auf die Felder Industrie, Infrastruktur, Mobilität und Gesundheitswesen. Anspruch des Unternehmens ist es, Technologie zu entwickeln, die den Alltag verbessert, für alle. Indem es die reale mit der digitalen Welt verbindet, ermöglicht es den Kunden, ihre digitale und nachhaltige Transformation zu beschleunigen. Dadurch werden Fabriken effizienter, Städte lebenswerter und der Verkehr nachhaltiger. Als führendes Unternehmen im Bereich industrieller Künstlicher Intelligenz nutzt Siemens sein umfassendes Fachwissen, um KI - einschließlich generativer KI - auf reale Anwendungen zu übertragen und entwickelt KI-Lösungen für Kunden aller Branchen, die einen echten Mehrwert bieten. Siemens ist mehrheitlicher Eigentümer des börsennotierten Unternehmens Siemens Healthineers, einem weltweit führenden Anbieter von Medizintechnik, der Pionierarbeit im Gesundheitswesen leistet. Für jeden Menschen. Überall. Nachhaltig. Im Geschäftsjahr 2025, das am 30. September 2025 endete, erzielte der Siemens-Konzern einen Umsatz von 78,9 Milliarden Euro und einen Gewinn nach Steuern von 10,4 Milliarden Euro. Zum 30.09.2025 beschäftigte das Unternehmen auf fortgeführter Basis weltweit rund 318.000 Menschen. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.siemens.com.
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