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Siemens-Werk Chemnitz steuert seinen Energieverbrauch
intelligent
Micro Grid Controller reguliert Energieverbrauch in Echtzeit
Solaranlage, Speicher und Ladesäulen sind nahtlos miteinander vernetzt
Werk reduziert CO₂-Emissionen um 260 Tonnen pro Jahr
Versorgungssicherheit erhöht sich durch intelligentes Lastmanagement
Micro Grid Controller reguliert Energieverbrauch in Echtzeit
Solaranlage, Speicher und Ladesäulen sind nahtlos miteinander vernetzt
Werk reduziert CO₂-Emissionen um 260 Tonnen pro Jahr
Versorgungssicherheit erhöht sich durch intelligentes Lastmanagement
Die Photovoltaik-Freifeldanlage am Standort Leipziger Straße erzeugt rund 440 Megawattstunden saubere Energie pro Jahr.
Das Siemens-Werk für Kombinationstechnik Chemnitz zeigt, wie intelligente Steuerung die Energieversorgung widerstandsfähiger macht: Ein zentrales Energiemanagement-System reguliert jetzt den Großteil des Energieverbrauchs selbst. Solaranlage, Speicher und Ladesäulen sind nahtlos miteinander vernetzt und ermöglichen eine präzise Kontrolle der Energieflüsse.
„Wir demonstrieren
damit, dass Nachhaltigkeit und wirtschaftliche Effizienz Hand in Hand
gehen", sagt Werksleiter Christian Grosch. Das Projekt könne eine wichtige
Vorlage für weitere Werke werden, um flexibel auf unerwartete Herausforderungen
oder Krisen zu reagieren.
Herzstück Microgrid
Controller
Alle Energiekomponenten des Chemnitzer Werks laufen in einem zentralen System zusammen. Der Microgrid Controller überwacht und steuert die Solaranlage, den Großspeicher und die Ladesäulen in Echtzeit. Daten fließen kontinuierlich zusammen und ermöglichen eine perfekt abgestimmte Koordination aller Netzkomponenten.
Ein Lithium-Ionen-Speicher mit Second-Use-Akkus speichert überschüssigen Solarstrom und puffert außerdem Stromspitzen im Werk ab.
Drei Hochleistungsladesäulen mit je 400 Kilowatt laden die Elektro-Trucks für innerbetriebliche Transporte.
Solarstrom
speichern und intelligent nutzen
Eine
Photovoltaik-Freifeldanlage mit 460 Kilowatt Spitzenleistung erzeugt rund 440
Megawattstunden saubere Energie pro Jahr. Ein Lithium-Ionen-Speicher mit
Second-Use-Akkus puffert zum einen Stromspitzen im Werk ab und speichert außerdem
überschüssigen Solarstrom. Die Speicherkapazität wird auf 800 Kilowattstunden
ausgebaut. Der Steuerschrank stammt aus dem Schaltschrankbau des Werks vor Ort
– ein Beispiel für regionale Wertschöpfung.
Der
Microgrid Controller steuert jeden einzelnen Wechselrichter und optimiert die
Stromeinspeisung ins Werksnetz. Zudem kompensiert das System Blindleistung, was
die Stabilität des Netzes erhöht. Drei Hochleistungsladesäulen mit je 400
Kilowatt laden die Elektro-Trucks für innerbetriebliche Transporte. Der
Controller berücksichtigt dabei immer den aktuellen Werksstromverbrauch und
vermeidet Lastspitzen. Dieses automatisierte Lastmanagement sichert die
Stabilität des Werksnetzes und spart je nach Solarertrag 25 bis 50 Tonnen CO₂ pro Jahr.
Transparenz
durch werkseigene Cloud
Alle
wichtigen Daten werden in einer werkseigenen Cloud gesammelt und analysiert.
Mitarbeiter können die Energieflüsse im Werks-Intranet oder per sicherem VPN
einsehen. Diese Transparenz schafft Verständnis für die Energiewende vor Ort.
Für die
Zukunft plant das Werk die Integration zusätzlicher Produktionsanlagen sowie
thermischer Speicher. Die Anbindung an den Strom-Spotmarkt soll das Projekt
wirtschaftlich noch attraktiver machen.
Das
Chemnitzer Projekt zeigt: In einer Zeit, in der Energiesicherheit und steigende
Kosten die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen verändern, ist intelligente
Steuerung des Energieverbrauchs ein ganz wesentlicher Aspekt widerstandsfähiger
Energieversorgung.
Die Siemens AG (Berlin und München) ist ein führendes Technologieunternehmen mit Fokus auf die Felder Industrie, Infrastruktur, Mobilität und Gesundheitswesen. Anspruch des Unternehmens ist es, Technologie zu entwickeln, die den Alltag verbessert, für alle. Indem es die reale mit der digitalen Welt verbindet, ermöglicht es den Kunden, ihre digitale und nachhaltige Transformation zu beschleunigen. Dadurch werden Fabriken effizienter, Städte lebenswerter und der Verkehr nachhaltiger. Als führendes Unternehmen im Bereich industrieller Künstlicher Intelligenz nutzt Siemens sein umfassendes Fachwissen, um KI - einschließlich generativer KI - auf reale Anwendungen zu übertragen und entwickelt KI-Lösungen für Kunden aller Branchen, die einen echten Mehrwert bieten. Siemens ist mehrheitlicher Eigentümer des börsennotierten Unternehmens Siemens Healthineers, einem weltweit führenden Anbieter von Medizintechnik, der Pionierarbeit im Gesundheitswesen leistet. Für jeden Menschen. Überall. Nachhaltig.
Im Geschäftsjahr 2025, das am 30. September 2025 endete, erzielte der Siemens-Konzern einen Umsatz von 78,9 Milliarden Euro und einen Gewinn nach Steuern von 10,4 Milliarden Euro. Zum 30.09.2025 beschäftigte das Unternehmen auf fortgeführter Basis weltweit rund 318.000 Menschen. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.siemens.com.