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Der Siemens-Campus in Zug wird bereits 2023 klimaneutral 

Seit 2014 hat Siemens seine CO2-Emissionen weltweit um nicht weniger als 54 % reduziert und deckt bereits 70 % seines globalen Strombedarfs durch Ökostrom. Bis spätestens 2030 wird das Unternehmen, das in über 190 Ländern tätig ist, sein operatives Geschäft komplett klimaneutral betreiben. Am globalen Hauptsitz von Siemens Smart Infrastructure in Zug, dem grössten Schweizer Siemens-Standort, wo rund 1700 Mitarbeitende in Forschung, Entwicklung, Produktion und Verwaltung tätig sind, wird Siemens dieses Ziel schon 2023 erreichen. Als letztes Teilprojekt auf diesem Weg startet in wenigen Wochen die rund 70 Millionen Franken teure Sanierung des Gebäudes Theilerstrasse 1c. Dort werden in Zukunft Forschung und Entwicklung, diverse Testlabore und die IT-Abteilungen angesiedelt sein. Mit dem Abschluss der Bauarbeiten im Jahr 2023 wird der gesamte Siemens-Campus klimaneutral betrieben. Möglich wird dies durch den Einsatz intelligenter Gebäudetechnik, die Verwendung erneuerbarer Energien, den Verzicht auf fossile Energieträger und mit Hilfe energieeffizienter Produktionsanlagen.

Bundesrätin Simonetta Sommaruga am globalen Hauptsitz von Siemens Smart Infrastructure in Zug (08.03.2021)

Bei ihrer Siemens-Visite am 8. März 2021 in Zug liess sich Bundesrätin Simonetta Sommaruga über das Modernisierungsprojekt, die neusten technologischen Entwicklungen sowie über weitere Umweltprojekte des Unternehmens informieren.

Vom Klimaschutz profitieren Bevölkerung und Wirtschaft, das sehen wir in Zug sehr eindrücklich. Unternehmen erforschen neue Technologien und machen beispielsweise das Energiesparen oder das Laden des Elektroautos kinderleicht. Das verkauft sich im In- und Ausland, schafft moderne Arbeitsplätze und bewahrt unsere Lebensgrundlagen. Darum stellen sich zahlreiche Unternehmen und Organisationen aus der Wirtschaft hinter unser Klimaschutzgesetz.

Bundesrätin Simonetta Sommaruga

«Dass wir die Klimaneutralität an unserem grössten Schweizer Standort bereits 2023 erreichen, spornt uns natürlich an, diesen Weg konsequent weiterzugehen und unsere Anstrengungen zur Reduktion der CO2-Emissionen zu intensivieren», erklärte Matthias Rebellius, Siemens-Vorstandsmitglied und globaler CEO von Siemens Smart Infrastructure (SI). «Den grössten Hebel zur Linderung des Klimawandels erreichen wir mit dem Siemens-Umweltportfolio, das bei unseren Kunden rund um den Globus im Einsatz ist. Mit neu installierten Systemen konnten wir allein im letzten Geschäftsjahr die Treibhausgas-Emissionen weltweit um 7 Millionen Tonnen reduzieren.» 
Der Siemens-Campus in Zug ist ein gutes Beispiel dafür, wie Technologie und digitale Lösungen einen wichtigen Beitrag zu Dekarbonisierung und Effizienzsteigerung leisten. Bei den 2019 eröffneten Büro- und Produktionsgebäuden wurden dank intelligenter Gebäudetechnik und erneuerbarer Energien, bereits im ersten Betriebsjahr im Vergleich zum durchschnittlichen Wärmeverbrauch der letzten Jahre, mehr als 600 Tonnen CO2eingespart. Dies entspricht einer Reduktion von 60 %. «Wir haben die Erfahrung gemacht, dass mit unseren Lösungen in den meisten Gebäuden beträchtliche Energieeinsparungen von bis zu 30 % erzielt werden können», sagte Matthias Rebellius. Diese Erkenntnis kommt natürlich in erster Linie den Siemens-Kunden zugute, aber auch dem Unternehmen selbst.

Wir modernisieren sukzessive unsere Standorte und weltweit werden wir bis 2030 sämtliche firmeneigenen Fabriken und Bürogebäude sowie alle zugemieteten Geschäftsflächen klimaneutral betreiben.

Matthias Rebellius, Siemens-Vorstandsmitglied und globaler CEO von Siemens Smart Infrastructure

Für Gerd Scheller, Country CEO von Siemens Schweiz hat der Bund die richtigen politischen Weichen gestellt, um den Klimaschutz in der Schweiz voranzubringen. «Wir engagieren uns deshalb bei den Initiativen ‘Schweizer Wirtschaft für das CO2-Gesetz’ und ‘CEO4Climate’», so Scheller. «Innovation und technologischer Fortschritt in den Bereichen Energie, Gebäudetechnik, Industrie und Mobilität sind zentral, um den CO2-Ausstoss langfristig zu reduzieren. Siemens Schweiz ist in all diesen Geschäften tätig und das CO2-Gesetz setzt den richtigen Rahmen, um die Dekarbonisierung voranzubringen.»
In der Schweiz, wo Siemens mit rund 5300 Mitarbeitenden der grösste Industriearbeitgeber ist, hat das Unternehmen diverse weitere Umweltmassnahmen auf den Weg gebracht. So werden alle Firmenstandorte mit Siemens-Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge ausgerüstet. In Zug wird die bestehende Ladeinfrastruktur demnächst mit rund 40 zusätzlichen Ladestationen ergänzt. Mitarbeitende können an allen Schweizer Siemens-Standorten gratis Strom tanken und sollen so motiviert werden, auf umweltfreundliche Autos umzusteigen. In den vergangenen Monaten konnten zudem mit der Lancierung von innovativen Ladelösungen namhafte Kundenaufträge abgeschlossen werden. Auch für die firmeneigene Fahrzeugflotte hat Siemens ambitionierte Pläne: Bis 2030 werden weltweit sämtliche Serviceautos komplett auf elektrisch angetriebene Fahrzeuge umgestellt – allein in der Schweiz sind dies fast 1200 Autos. 
Für das Unternehmen sind die Elektromobilität und insbesondere die Integration von Ladeinfrastruktur, Energieverteilung und Gebäudetechnik ein vielversprechender Wachstumsmarkt und der Haupttreiber, um die angestrebten Dekarbonisierungsziele zu erreichen. Vor allem die Schnittstelle zwischen Energienetz und Verbraucher – Siemens nennt diese Schnittstelle «Grid Edge» – birgt enormes Potenzial. Innovative Produkte in Kombination mit der Digitalisierung ermöglichen das effiziente Zusammenspiel aller beteiligten Akteure. In diesem Umfeld ist Siemens auf vielen Gebieten tätig. Dazu gehören Lastmanagement, virtuelle Kraftwerke, Microgrids, Elektromobilität oder Lösungen für das Gebäude- und Energiemanagement. Das Ziel ist ein intelligentes System, in welchem Erzeuger, Stromnetz, Speicher und Verbraucher autonom interagieren. Damit dies überhaupt denkbar ist, braucht es zusätzliche Speicherkapazitäten, sowohl auf Netzebene, wo der Energiefluss innert Sekundenbruchteilen reguliert werden muss, als auch im Bereich der Langzeitspeicher. 

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Kontakt

Benno Estermann

Siemens Schweiz AG

Freilagerstrasse 40
8047 Zürich
Schweiz

+41 585 585 167