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1. FC Nürnberg und Siemens bringen 1. FC Niño an den Start

Die Teilnehmer des Coaching-Lehrgangs „1. FC Niño“ in Aktion. Als Trainer mit auf dem Platz: Club-Vorstand Dieter Hecking (2.v.r.)

Der 1. Fußball-Club Nürnberg (FCN) und die Siemens AG haben eine Kooperation zur Förderung von Bewegung, Diversität und Inklusion bei Kindern in der Metropolregion Nürnberg geschlossen. Im Rahmen des gemeinsamen Projekts „1. FC Niño“ werden Siemens-Mitarbeitende, die im Ehrenamt Fußballteams in den Kinder- und Jugend-Ligen der Region trainieren, von professionellen Coaches des Traditionsclubs in der Fußball-Technik des Funiño ausgebildet. Die Spielart, die sich vom Straßenfußball herleitet und vom FC Barcelona systematisch weiterentwickelt wurde, setzt auf kleine Teams auf engerem Raum. Damit kommen alle Spielerinnen und Spieler häufiger in Ballbesitz, was den Spaß erhöht, aber auch die Spielintelligenz verbessern soll.  
Ziel der Kooperation ist es, Kinder wieder vermehrt auf die Fußballplätze zum Rennen, Toben und Spielen zu bringen und die innovative Spielart in der Region zu etablieren. In der ersten Oktoberwoche (04.-08.10.2021) gehen zwölf fußballbegeisterte Siemensianer auf dem Trainingsgelände am Valznerweiher beim Sportlichen Leiter der FCN-Fußballschule Marijan Tukeric ins Trainingslager.  
Ausgangspunkt sind die Folgen des mehrmonatigen Lockdowns während der Corona-Pandemie, der bei vielen Kindern und Jugendlichen zu Bewegungsmangel geführt hat. Fußball spielt als Volkssport Nummer 1 eine wichtige Rolle dabei, Kinder aus unterschiedlichsten Verhältnissen wieder in Bewegung zu bringen. Da Siemens als bedeutender Arbeitgeber in der Metropolregion über einen großen Pool an ehrenamtlichen Engagierten verfügt, waren sich beide Partner recht schnell einig, gemeinsam dieses bundesweit einmalige Projekt an den Start zu bringen. 
„Wir haben viel Erfahrung mit Volunteering-Projekten in der Region und unterstützen ehrenamtliche Tätigkeiten unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, sagt Kathy von Kollrepp-Knott, Siemens-Personalleiterin am Standort Erlangen. „Das ist eine wichtige Säule unserer gesellschaftlichen Verantwortung.“ Im Juli und August konnten sich Mitarbeitende von Siemens bewerben, die ehrenamtlich im Trainerstab eines Amateur-Fußballvereins Kinder und Jugendliche in einem Alter von bis zu 14 Jahren trainieren oder sich gerade darauf vorbereiten. Der Fokus lag besonders auf kleinen Vereinen, die sonst nicht die Möglichkeit haben, eine Weiterbildung ihrer ehrenamtlichen Trainer und Trainerinnen anzubieten, die sich in benachteiligten Gebieten befinden und Mädchen und Jungen trainieren. 59 Bewerbungen trafen ein, aus denen ein Team aus Siemens- und FCN-Mitarbeitenden die zwölf Teilnehmer des Trainingscamps auswählte. 
„Die Resonanz war überwältigend und die Qualität der Bewerbungen von Mitarbeitenden verschiedenster Standorte sehr hoch. Wir hätten alle Bewerberinnen und Bewerber nehmen können“, sagt Jan Niehuis, Siemens-Personalleiter Nürnberg. Siemens übernimmt die Hälfte des Arbeitszeitkontingents, das die Teilnehmer für das Trainingscamp als Urlaub oder über das Gleitzeitkonto aufbringen müssen. Die Teilnehmer kommen aus der gesamten Metropolregion – von den Standorten Amberg, Erlangen, Fürth, Nürnberg und Regensburg. 
Marijan Tukeric leitet das Trainingcamp. Er ist Trainer und Sportlicher Leiter der Fußballschule und Fußballcamps beim 1. FC Nürnberg und hat beim FC Barcelona hospitiert. Er holt sich unter anderem Unterstützung von Dieter Hecking, Vorstand Sport 1. FC Nürnberg, Michael Wiesinger, Leiter NachwuchsLeistungsZentrum 1. FC Nürnberg, und Dieter Frey, Technischer Direktor NachwuchsLeistungsZentrum 1. FC Nürnberg. Auf dem Programm der „1. FC Niño-Coach“-Ausbildung stehen neben Aufwärm- und Koordinationsübungen mit und ohne Ball, auch kognitive Übungen, die die Logik und Intelligenz fördern, sowie die Themen Ernährung und Kinder-Psychologie. Somit beinhaltet die Ausbildung auch Grundlagen, die im „normalen“ Jugendfußball weiterhelfen. „Die Kids sollen gemeinsam im Team Spaß an Sport und Bewegung haben. Gerade hier spielen ehrenamtlichen Trainer in den Vereinen eine entscheidende Rolle“, sagt Dieter Hecking, Vorstand Sport vom FCN, der für das Projekt gerne als Trainer auf den Fußballplatz zurückgekehrt ist. „Durch ihr Engagement gelingt es, dass Kinder – aus unterschiedlichen Verhältnissen, Nationen, Mädchen und Jungen – gemeinsam den Ball rollen lassen. Alle verfolgen dabei ein Ziel – den Ball ins „Eckige“ zu bekommen, um so als Team Erfolge zu feiern und als Gemeinschaft zusammenzuwachsen.“  
Niels Rossow, Kaufmännischer Vorstand des 1. FC Nürnberg betont: „Die gesellschaftliche Bedeutung des Ehrenamts ist riesig. Ehrenamtliche leisten in Deutschland einen erheblichen Beitrag zum Gemeinwohl. Ob Feuerwehr oder Sportverein – ohne Ehrenamtliche würde Deutschland nicht funktionieren. Wir freuen uns enorm, dass wir gemeinsam mit Siemens dem Thema Ehrenamt Sichtbarkeit verschaffen und mit Anerkennung und Wertschätzung begegnen. Darüber hinaus wollen wir mit der Trainerausbildung für Kinder Siemens durch betriebliche Freiwilligen-Programme (Corporate Volunteering) dabei unterstützen, Mitarbeitende zu animieren, Verantwortung zu übernehmen und die Zukunft des Themas Ehrenamt mitzuprägen.“ 

Das Projekt kommt bei allen Beteiligten gut an. Gute Stimmung bei den Verantwortlichen und Organisatoren (v.l.): Dieter Hecking, FCN, Kathy von Kollrepp-Knott, Siemens, Katharina Fritsch, FCN, Jan Niehuis, Siemens, und Niels Rossow, FCN. 

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Der 1. FC Nürnberg ist ein eingetragener Verein. Seine Farben sind rot-schwarz. Unter allen Vereinen der Welt ist nur der 1. FC Nürnberg: ‚Der Club‘. Das gründet auf einer großen Tradition – die der Verein in Ehren hält. Der Club blickt auf über 120 Jahre bewegte Vereinsgeschichte zurück – mit neun Meistertiteln und vier Pokalsiegen. In der aktuellen Spielzeit 2021/22 spielt der FCN in der 2. Bundesliga. Als Profifußballverein wird der Club auch weiterhin an Ergebnissen gemessen. Trotzdem beschränkt sich sein Blick nicht auf die 90 Minuten. Der 1. FC Nürnberg will den Menschen, für die er spielt, etwas geben, das über die sportliche Leistung hinausgeht. Der Verein ist in einer ganzen Region tief verwurzelt.
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Die Siemens AG (Berlin und München) ist ein Technologieunternehmen mit Fokus auf die Felder Industrie, Infrastruktur, Mobilität und Gesundheit. Ressourceneffiziente Fabriken, widerstandsfähige Lieferketten, intelligente Gebäude und Stromnetze, emissionsarme und komfortable Züge und eine fortschrittliche Gesundheitsversorgung – das Unternehmen unterstützt seine Kunden mit Technologien, die ihnen konkreten Nutzen bieten. Durch die Kombination der realen und der digitalen Welten befähigt Siemens seine Kunden, ihre Industrien und Märkte zu transformieren und verbessert damit den Alltag für Milliarden von Menschen. Siemens ist mehrheitlicher Eigentümer des börsennotierten Unternehmens Siemens Healthineers – einem weltweit führenden Anbieter von Medizintechnik, der die Zukunft der Gesundheitsversorgung gestaltet. Darüber hinaus hält Siemens eine Minderheitsbeteiligung an der börsengelisteten Siemens Energy, einem der weltweit führenden Unternehmen in der Energieübertragung und - erzeugung. Im Geschäftsjahr 2020, das am 30. September 2020 endete, erzielte der Siemens-Konzern einen Umsatz von 55,3 Milliarden Euro und einen Gewinn nach Steuern von 4,2 Milliarden Euro. Zum 30.09.2020 hatte das Unternehmen weltweit rund 293.000 Beschäftigte. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.siemens.com.
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Kontakt

Bernhard Lott

Siemens AG

+49 174-1560693

Katharina Fritsch

1. FC Nürnberg 

+49 172-6679890