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Press Release30 September 2026Siemens AG ÖsterreichWien
Siemens und OMV bringen Hochleistungsladen für E-Lkw und -Pkw an die
Brennerroute in Österreich
Weltweit erste kommerzielle Anwendung des SICHARGE FLEX-Ladesystems von Siemens in Kufstein in Betrieb genommen
Sechs DC-Ladepunkte für Lkw und Pkw an strategisch wichtigem Standort an der Brennerroute
OMV treibt Ausbau leistungsstarker Ladeinfrastruktur weiter voran und bestellt SICHARGE FLEX für weitere Standorte
Siemens eMobility und OMV haben in Kufstein einen weiteren wichtigen Schritt beim Ausbau der Ladeinfrastruktur für elektrische Lkw und Pkw gesetzt. Im Beisein von Landesrat René Zumtobel, Vertretern beider Unternehmen und Schlüsselkunden wurde am 29. September 2026 offiziell der Betrieb des weltweit ersten SICHARGE FLEX-Ladesystems an der OMV-Station in Kufstein gestartet. OMV ist Pilotkunde und erster Anwender des neuen Systems, das Siemens im Oktober 2025 vorgestellt hat.
Weltweit erste kommerzielle Anwendung des SICHARGE FLEX-Ladesystems von Siemens in Kufstein in Betrieb genommen
Sechs DC-Ladepunkte für Lkw und Pkw an strategisch wichtigem Standort an der Brennerroute
OMV treibt Ausbau leistungsstarker Ladeinfrastruktur weiter voran und bestellt SICHARGE FLEX für weitere Standorte
Siemens eMobility und OMV haben in Kufstein einen weiteren wichtigen Schritt beim Ausbau der Ladeinfrastruktur für elektrische Lkw und Pkw gesetzt. Im Beisein von Landesrat René Zumtobel, Vertretern beider Unternehmen und Schlüsselkunden wurde am 29. September 2026 offiziell der Betrieb des weltweit ersten SICHARGE FLEX-Ladesystems an der OMV-Station in Kufstein gestartet. OMV ist Pilotkunde und erster Anwender des neuen Systems, das Siemens im Oktober 2025 vorgestellt hat.
Peter Vysny (VP International Operations & eMobility OMV), Marcel Rümenapf (Head of Sales Europe, Siemens eMobility), Michal Kubinec (Geschäftsführer von OMV Retail Österreich), Rene Zumtobel (Landesrat Tirol), Gerrit Pürstl (Head of Siemens eMobility CEE), Matthias Medwenitsch (Department Manager E-Mobility AT, OMV)
Mit dem neuen Hochleistungsladesystem erweitert OMV das Angebot für die Elektromobilität und schafft insbesondere für den elektrischen Schwerverkehr zusätzliche Lademöglichkeiten entlang einer zentralen europäischen Verkehrsachse. SICHARGE FLEX ist ein dezentrales System und kombiniert Modularität, Skalierbarkeit und Flexibilität für das Laden im Depot und unterwegs. Mit einer Leistung von 480kW bis 1,68 MW lässt sich das System an unterschiedliche Szenarien und wachsende Anforderungen eines Standorts anpassen. OMV ist als Charge Point Operator (CPO) und Mobility Service Provider (MSP) in mehreren europäischen Märkten aktiv und betreibt ein flächendeckendes Ladenetz in Österreich, Ungarn, der Slowakei und Rumänien.
Hochleistungsladen an strategischer Verkehrsachse Der Standort Kufstein wurde aufgrund seiner strategischen Bedeutung an der hochfrequentierten Brennerroute gewählt, einer wichtigen Verkehrsachse zwischen Deutschland und Italien. Die Station in Kufstein ist speziell auf die Bedürfnisse von Lkw-Fahrern zugeschnitten und bietet neben der neuen OMV eMotion Ladeinfrastruktur auch Services wie Duschen, Restaurants und Waschmaschinen. Damit verbindet OMV leistungsfähige Ladeinfrastruktur mit einem auf die Anforderungen des Güterverkehrs abgestimmten Standortangebot.
Das neue SICHARGE FLEX-System bietet in Kufstein zunächst vier Ladepunkte für Pkw und zwei Ladepunkte für Lkw mit einer Ladeleistung von bis zu 400kW pro Ladepunkt. In einem nächsten Schritt sollen weitere vier Ladepunkte für Lkw hinzukommen – mit Leistungen von 600kW bis 1.500kW durch MCS. Durch die hohe Leistung wird die Ladezeit deutlich reduziert. So kann beispielsweise ein moderner elektrischer Lkw mit einer 620-kWh-Batterie in etwa 45 Minuten von 20 Prozent auf 80 Prozent geladen werden und dadurch die gesetzliche Fahrpause bestens genutzt werden. Dank der volldynamischen Leistungsverteilung kann die verfügbare Ladeleistung bedarfsgerecht auf die angeschlossenen Fahrzeuge verteilt werden.
„Jegliche Verbesserung des Güterverkehrs am Brennerkorridor ist zu begrüßen. E-Lkw haben nicht nur die höhere Energieeffizienz, sondern sind vor allem auch lufthygienisch deutlich besser als Verbrenner-Lkw. Das belegt auch eine Studie des Landes, die unterschiedliche Transportarten über den Brenner hinsichtlich des Energieeinsatzes und der Treibhausgasemissionen vergleicht. Der Ausbau der Ladeinfrastruktur für Lkw ist wesentlich, um die Alltagstauglichkeit zu steigern und damit mehr Transporteure vom Umstieg auf E-Lkw zu überzeugen. So kann jener Verkehr, der nicht auf die Schiene verlagert werden kann, künftig umweltfreundlicher gestaltet werden. Gleichzeitig ist für mich als Tiroler Verkehrslandesrat klar, dass die Vermeidung von Umwegverkehr auf der Brennerachse sowie die Verlagerung von Güterverkehr auf die Schiene höchste Priorität hat,“ so Tiroler Landesrat René Zumtobel.
„Wir freuen uns, gemeinsam mit der OMV die SICHARGE FLEX in Kufstein erstmalig kundenseitig in Betrieb zu nehmen“, so Gerrit Pürstl, Head of eMobility bei Siemens Österreich. „Lösungen im Bereich der E-Mobilität sollen nachhaltig und praktikabel sein: Mit der SICHARGE FLEX schlagen wir die Brücke zwischen zukunftsweisender Technologie und den aktuellen Bedürfnissen der Mobilitätswende.“
„Mit dem neuen Hochleistungs-Ladeangebot in Kufstein setzen wir einen weiteren wichtigen Schritt beim Ausbau unserer Ladeinfrastruktur. Gerade für den elektrischen Schwerverkehr braucht es leistungsfähige und verlässlich verfügbare Lademöglichkeiten entlang zentraler Transitrouten. Kufstein ist dafür aufgrund seiner Lage an der Brennerachse ein idealer Standort.Gemeinsam mit Siemens schaffen wir hier eine Lösung, die den Anforderungen unserer Kundinnen und Kunden entspricht und gleichzeitig zeigt, wie die Mobilität der Zukunft an unseren Standorten konkret aussehen kann“, so Peter Vysny, VP International Operations & eMobility OMV.
Gemeinsam für den weiteren Ausbau der Ladeinfrastruktur OMV setzt den Ausbau leistungsfähiger Ladeinfrastruktur konsequent fort und hat bereits SICHARGE FLEX-Ladesysteme für weitere Standorte in Österreich bestellt. Die Lieferung und Inbetriebnahme sind für die kommenden Monate geplant. Ergänzt wird die Ladehardware durch SIFINITY Control, einer cloudbasierten Überwachungs- und Managementlösung von Siemens. Sie bietet Transparenz und unterstützt einen zuverlässigen und effizienten Betrieb. Zusammen mit dem Serviceangebot von Siemens eMobility wird so eine hohe Verfügbarkeit sichergestellt.
Über OMV
Es ist unser Unternehmenszweck, die Grundlagen des täglichen Lebens neu zu erfinden. OMV ist ein integriertes
Energie-, Kraftstoff- und Chemieunternehmen mit Hauptsitz in Wien, Österreich. Durch die Geschäftsbereiche liefert OMV Produkte und Lösungen, die das tägliche Leben und industrielle Wertschöpfungsketten unterstützen. OMV verfolgt das Ziel, bis 2050 ein klimaneutrales Unternehmen mit Netto-Null Emissionen zu werden. Weitere Informationen finden sich im Übergangsplan für den Klimaschutz.
Das Unternehmen erzielte im Jahr 2025 einen Umsatz von EUR 24 Milliarden und beschäftigte weltweit rund 22.300 Mitarbeiter:innen. Zu den wichtigsten strategischen Beteiligungen von OMV gehören ein Anteil von 51,2 % an OMV Petrom sowie ein Anteil von 50 % an Borouge International. OMV Aktien werden an der Wiener Börse (OMV) sowie in den USA an der OTCQX (OMVKY, OMVJF) gehandelt. Weitere Informationen finden Sie unter OMV.
Über Siemens Österreich
Siemens zählt in Österreich zu den führenden Technologieunternehmen des Landes. Insgesamt arbeiten für Siemens in Österreich rund 9.400 Menschen. Der Umsatz lag im Geschäftsjahr 2025 bei rund 3,8 Milliarden Euro. Siemens verbindet die physische und digitale Welt — mit dem Anspruch, daraus einen Nutzen für Kunden und Gesellschaft zu erzielen. Das Unternehmen setzt schwerpunktmäßig auf die Gebiete intelligente Infrastruktur bei Gebäuden und dezentralen Energiesystemen, Automatisierung und Digitalisierung in der Prozess- und Fertigungsindustrie. Automatisierungstechnologien, Software und Datenanalytik spielen in diesen Bereichen eine große Rolle. Mit all seinen Werken, weltweit tätigen Kompetenzzentren und regionaler Expertise in jedem Bundesland trägt Siemens in Österreich nennenswert zur heimischen Wertschöpfung bei. Im abgelaufenen Geschäftsjahr betrug das Fremdeinkaufsvolumen von Siemens in Österreich bei rund 6.800 Lieferanten – etwa 4.200 davon aus Österreich – über 1,1 Milliarden Euro. Siemens Österreich hat die Geschäftsverantwortung für den heimischen Markt sowie für weitere 25 Länder (Lead Country Austria). Weitere Informationen finden Sie unter: www.siemens.at.