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Press Release04. März 2020Siemens AG ÖsterreichWien
Siemens zeigt erweitertes Digital-Enterprise-Portfolio für den nächsten Schritt der digitalen Transformation
Diesjähriges Messemotto: „Digital Enterprise – Taking the next step“
Integration von Zukunftstechnologien in das Digital-Enterprise-Portfolio ermöglicht flexible und intelligente Fertigung
Lösungen für die digitale Transformation werden immer branchenspezifischer
Siemens
stellt auf der Hannover Messe 2020 durchgängige branchenspezifische
Anwendungsbeispiele sowie Zukunftstechnologien und Innovationen in den
Mittelpunkt seines Auftrittes. Hierfür zeigt Siemens
in Halle 9 auf rund 4.000 Quadratmetern zahlreiche Erweiterungen seines
Digital-Enterprise-Angebots für den nächsten Schritt der digitalen
Transformation der Fertigungs- und Prozessindustrie sowie der Energie-
und Gebäudeinfrastruktur. Die Integration von
Zukunftstechnologien wie Edge- und Cloud-Computing, Künstlicher
Intelligenz oder Additive Manufacturing in das Portfolio bietet
Anwendern neue Möglichkeiten einer flexibleren und intelligenteren
Fertigung. Die kommunikative Vernetzung durch Industrial 5G spielt
dabei eine Schlüsselrolle.
Diesjähriges Messemotto: „Digital Enterprise – Taking the next step“
Integration von Zukunftstechnologien in das Digital-Enterprise-Portfolio ermöglicht flexible und intelligente Fertigung
Lösungen für die digitale Transformation werden immer branchenspezifischer
Siemens
stellt auf der Hannover Messe 2020 durchgängige branchenspezifische
Anwendungsbeispiele sowie Zukunftstechnologien und Innovationen in den
Mittelpunkt seines Auftrittes. Hierfür zeigt Siemens
in Halle 9 auf rund 4.000 Quadratmetern zahlreiche Erweiterungen seines
Digital-Enterprise-Angebots für den nächsten Schritt der digitalen
Transformation der Fertigungs- und Prozessindustrie sowie der Energie-
und Gebäudeinfrastruktur. Die Integration von
Zukunftstechnologien wie Edge- und Cloud-Computing, Künstlicher
Intelligenz oder Additive Manufacturing in das Portfolio bietet
Anwendern neue Möglichkeiten einer flexibleren und intelligenteren
Fertigung. Die kommunikative Vernetzung durch Industrial 5G spielt
dabei eine Schlüsselrolle.
Siemens bringt ein
Gateway auf den Markt, das auf der TI ARM-Prozessorfamilie basiert und
Cloud, firmeninterne IT und Produktion miteinander verbindet. Simatic
IOT2050 wurde für industrielle IT-Lösungen zur Erfassung, Verarbeitung
und Übertragung von Daten direkt in der Produktionsumgebung entwickelt.
Damit kann beispielsweise der Produktionsprozess mit einer
Cloud-basierten Analyse von Maschinen- und Produktionsdaten verbunden
werden. Das neue IOT-Gateway wird außerdem mit Remote-Edge-Funktionen
für die einfache Integration in Siemens Industrial Edge-Lösungen
ausgestattet.
Im
Bereich Antriebstechnik wird gezeigt, dass auch dort zukünftig
hochfrequente Daten maschinennah verarbeitet werden können. Die
Anbindung von Sinamics Frequenzumrichtern an ein Edge-Gerät ermöglicht
Anwendern von Maschinen und Applikationen komplexe Analysen
der im Antrieb gesammelten Daten. Machine-Learning-Algorithmen
identifizieren Muster und erkennen Anomalien und deren Ursachen und
geben rechtzeitig Hinweise auf eine eventuell anstehende Wartung, was
Stillstandzeiten minimiert. Im Bereich KI-basierter Services
präsentiert Siemens zudem „Predictive Services for Foundry“, mit dem
Anwender die Gesamtanlageneffektivität in der Automobilbranche erhöhen
können.
Auf der Hannover Messe
2020 präsentiert Siemens eine Konzeptstudie, die die Integration eines
Sinamics-Antriebssystems in die Siemens Industrial Edge-Plattform
demonstriert. In Zukunft wird es möglich sein, einen
Hochfrequenzdatenaustausch in der Antriebstechnik mit einem Edge-Gerät
durchzuführen. Durch die Integration von Sinamics-Frequenzumrichtern in
ein Edge-Gerät können Benutzer von Maschinen und Anwendungen komplexe
Analysen von Daten durchführen, die bereits im Laufwerk erfasst wurden.
Algorithmen für maschinelles Lernen identifizieren Muster und erkennen
Anomalien und deren Ursachen, sodass frühzeitig Hinweise auf die
erforderliche Wartung gegeben werden. Dies minimiert Ausfallzeiten und
reduziert den Ressourcenverbrauch. Beispielsweise kann in
intralogistischen Anwendungen die Riemenspannung für eine Lager- und
Rückholmaschine überwacht werden. Die Riemen, die von einem Motor und
einem Frequenzumrichter angetrieben werden, benötigen eine bestimmte
Spannung, damit die Anwendung reibungslos läuft. Wenn die Visualisierung
der Datenanalysen Unregelmäßigkeiten im Antriebssystem zeigt, kann
beispielsweise die Riemenwartung sofort ausgelöst werden.
Siemens präsentiert die neue Version des Logos! erste Reihe von
Logikmodulen auf der Hannover Messe 2020: Das neueste Logo! Version 8.3
wird ab Herbst 2020 verfügbar sein und verfügt über eine direkte
Cloud-Verbindung.
Durchgehende branchenspezifische Lösungen für die digitale Transformation
Industrieunternehmen
benötigen branchenspezifische Lösungen: Wie das mit Hilfe des Digital
Enterprise-Angebots gelingt, veranschaulicht Siemens unter anderem an
der Getränkebranche und der Automobilindustrie. So kann die
Getränkeindustrie mit größerer Flexibilität
schnell auf Marktanforderungen wie neue Geschmacksvarianten oder
nachhaltige Verpackungskonzepte reagieren. Am Beispiel eines
Cold-Brew-Kaffees wird gezeigt, wie die Getränkeindustrie neue und
existierende digitale Zwillinge des Produkts und der Produktion
nutzen kann, um die Einführung neuer Produkte zu beschleunigen, die
bestehende Produktion zu optimieren sowie schnell und flexibel auf neue
Anforderungen zu reagieren. Ineinandergreifende Softwarelösungen und der
industrieübergreifende Automatisierungsstandard
Module Type Packages (MTP) machen die reale Produktion flexibler, indem
neue Maschinen einfach per Plug-and-play integriert werden können.
Innovative Simulationstools und Automatisierungstechnik ermöglichen
neuartige, effiziente Umverpackungsmaschinen. Industrial
Edge wertet die Energiedaten direkt an der Maschine aus und in der
Cloud können die CO2-Emissionen aller per Edge angebundenen Maschinen
ausgewertet werden. Darüber hinaus zeigt Siemens mit flexiblen
Intralogistik-Lösungen, wie das Produkt über ein automatisiertes
Logistikzentrum schnell zum Endverbraucher gelangt.
Am
Beispiel der Produktion des neuen Porsche Taycan erfahren Besucher, wie
mit Fördertechniklösungen und fahrerlosen Transportsystemen, die
Serienproduktion des Elektroautos platzsparend und mit einem
Maximum an Flexibilität umgesetzt wird. Moderne Autos sind immer
komplexer und deren Elektronik immer stärker verdichtet. Daher benötigt
das Servicepersonal optimal aufbereitete Informationen. Anhand einer
Augmented-Reality-Lösung zeigt Siemens, wie die durchgängige
Datenbasis nicht nur in der Entwicklung und Produktion nutzbar ist,
sondern auch im Service.
Am
Beispiel der vollautomatischen und flexiblen Inspektion von Oberflächen
(zum Beispiel Lack) durch künstliche Intelligenz verdeutlicht Siemens,
wie Zukunftstechnologien in der Fertigung auch die
Effizienz maximieren. Im Zuge der zunehmenden Bedeutung der
Elektromobilität sind E2E-Batterieherstellung sowie Recyclingkonzepte
für Lithium-Ionen-Batterien ausgestellt. Neue Recyclinglösungen sind
notwendig, um wertvolle und seltene Ressourcen zu schonen,
aber auch, um den zukünftigen Bedarf an Lithium-Ionen-Batterien zu
decken.
Zudem zeigt Siemens wie die Industrialisierung von Additive Manufacturing dazu beiträgt, individuelle Produkte, ob Brille, Fahrradhelm oder Orthese, wirtschaftlich und für den Endkunden erschwinglich zu fertigen. Besucher erleben dies
am Beispiel eines individuell mit 3D-Druck gefertigten Fahrradhelmes,
der auf Scan-Daten des Kunden basiert: Siemens zeigt entlang des
gesamten Produktentstehungsprozesses – vom Scan über
die Produktion in einer industriellen AM-Fertigung bis hin zur
Auslieferung des Helms – wie durchgängige Lösungen eine wirtschaftlich
und ressourcenschonend Umsetzung individualisierter Massenproduktion
ermöglichen.
Um
die Effizienz in der industriellen Energieversorgung sowie -nutzung zu
erhöhen, ist ein vernetztes Ökosystem von Stromnetzen, Gebäuden und
Industrie notwendig. Siemens präsentiert auf der Hannover
Messe daher Lösungen für die Interaktion zwischen intelligenten
Stromnetzen und Verbrauchern sowie IoT-basierte Systeme und Services für
die Energie- und Gebäudeinfrastruktur in der digitalen Fabrik.
Siemens Digital Industries (DI)
ist ein Innovationsführer in der Automatisierung und Digitalisierung.
In enger Zusammenarbeit
mit Partnern und Kunden, treibt DI die digitale Transformation in der
Prozess- und Fertigungsindustrie voran. Mit dem
Digital-Enterprise-Portfolio bietet Siemens Unternehmen jeder Größe
durchgängige Produkte, Lösungen und Services für die Integration und
Digitalisierung
der gesamten Wertschöpfungskette. Optimiert für die spezifischen
Anforderungen der jeweiligen Branchen, ermöglicht das einmalige
Portfolio Kunden, ihre Produktivität und Flexibilität zu erhöhen. DI
erweitert sein Portfolio fortlaufend durch Innovationen und
die Integration von Zukunftstechnologien. Siemens Digital Industries
hat seinen Sitz in Nürnberg und beschäftigt weltweit rund 76.000
Mitarbeiter.
Siemens
Österreich zählt zu den führenden Technologieunternehmen des Landes.
Insgesamt arbeiten für Siemens in Österreich rund 11.000 Menschen. Der
Umsatz lag im Geschäftsjahr 2019 bei rund 3,5 Milliarden Euro. Die
Geschäftstätigkeit konzentriert sich auf die
Gebiete Elektrifizierung, Automatisierung und Digitalisierung. Dazu
gehören im Wesentlichen Systeme und Dienstleistungen für die
Energieerzeugung, -übertragung und -verteilung ebenso wie
energieeffiziente Produkte und Lösungen für die Produktions-, Transport-
und Gebäudetechnik bis hin zu Technologien für hochqualitative und
integrierte Gesundheitsversorgung. Automatisierungstechnologien,
Software und Datenanalytik spielen in diesen Bereichen eine große Rolle.
Mit seinen sechs Werken, weltweit tätigen Kompetenzzentren
und regionaler Expertise in jedem Bundesland trägt Siemens Österreich
nennenswert zur heimischen Wertschöpfung bei. Im abgelaufenen
Geschäftsjahr betrug alleine das Fremdeinkaufsvolumen von Siemens
Österreich bei rund 10.400 Lieferanten – etwa 6.500 davon
aus Österreich – rund 1,2 Milliarden Euro. Siemens Österreich hat die
Geschäftsverantwortung für den heimischen Markt sowie für weitere 20
Länder (Region Zentral- und Südosteuropa sowie Israel). Weitere
Informationen:
www.siemens.at