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Siemens und HD Hyundai vereinbaren Millionen-Deal für KI-gestützten Schiffbau

Die Unternehmen wollen ein Modell für eine „digitale Werft“ entwickeln, das die Werft selbst und ihre Prozesse virtuell abbilden und simulieren kann. Dabei greifen Konstruktion, Produktion, Zulieferer und Werftbetrieb auf dieselbe Datenbasis zu und profitieren während der gesamten Bauphase von einer durchgängigen und KI-gestützten Entscheidungsfindung. Das integrierte digitale System wird Werften dabei helfen, die Produktion zu beschleunigen, die Qualität zu verbessern und Nacharbeiten zu reduzieren. So entsteht ein leistungsfähigeres, effizienteres und robusteres Schiffbau-Ökosystem, das besser auf die wachsende weltweite Nachfrage ausgerichtet ist. Die digitale Werft funktioniert sowohl bei komplett neuen Anlagen als auch bei der schrittweisen Modernisierung bestehender Werften, ohne den laufenden Betrieb zu stören.
„KI ist nicht nur ein Werkzeug zur Produktivitätssteigerung, sondern eine transformative Technologie, die die Art und Weise verändert, wie Schiffe entworfen, gebaut und betrieben werden“, sagte H.K. Kim, Präsident und CEO von HD Korea Shipbuilding & Offshore Engineering. „Durch die Integration von KI-, Digital-Twin- und Automatisierungstechnologien in eine vernetzte digitale Werftumgebung wollen wir ein zukunftsfähiges Modell für die Schiffbauindustrie etablieren. Gemeinsam mit Siemens freuen wir uns darauf, die digitale Transformation von Werften weltweit zu beschleunigen und gleichzeitig zur Modernisierung und Wettbewerbsfähigkeit der US-amerikanischen Schiffbauindustrie beizutragen.“
„Um die weltweit fortschrittlichsten Schiffe zu bauen, müssen Schiffbauer eine enorme Komplexität über Millionen von Komponenten hinweg managen“, sagte Roland Busch, Vorstandsvorsitzender der Siemens AG. „Durch unsere erweiterte Partnerschaft mit HD Hyundai schaffen wir eine skalierbare Blaupause für die digitale Werft der Zukunft, mit Siemens Xcelerator als Kern. Indem wir Daten, Software und Automatisierung in der gesamten Werft vernetzen, bauen wir das Betriebssystem für industrielle KI – und helfen Schiffbauern dabei, Kapazitäten zu erhöhen, die Qualität zu verbessern und Nacharbeiten zu reduzieren.“
Als Teil der Initiative werden HD Hyundai und Siemens die Gründung eines US-Korea Shipbuilding Technology Cooperation Centers in Washington, D.C. unterstützen. Damit soll die Zusammenarbeit zwischen Regierung, Industrie und Technologieführern zur digitalen Zukunft des Schiffbaus gefördert werden. Das Zentrum soll Modernisierungsstrategien entwickeln, digitale Werft-Technologien vorantreiben und die maritime Wettbewerbsfähigkeit in den USA und verbündeten Märkten stärken.
Die Software-Tools und Technologien aus dem Siemens-Xcelerator-Portfolio schaffen die Grundlage für eine durchgängige digitale Zusammenarbeit. Sie ermöglichen den kontrollierten Austausch von Daten, ein effizientes Konfigurationsmanagement, digitale Freigabeprozesse, transparente Produktionsabläufe sowie die lückenlose Rückverfolgbarkeit über den gesamten Lebenszyklus eines Schiffes hinweg. Gleichzeitig bleiben die Verantwortlichkeiten für Entwicklung, Konstruktion und Fertigung – auch in verschiedenen Szenarien – jederzeit klar definiert. 

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Siemens AG (Berlin und München) ist ein führendes Technologieunternehmen mit Fokus auf die Felder Industrie, Infrastruktur, Mobilität und Gesundheitswesen. Anspruch des Unternehmens ist es, Technologie zu entwickeln, die den Alltag verbessert, für alle. Indem es die reale mit der digitalen Welt verbindet, ermöglicht es den Kunden, ihre digitale und nachhaltige Transformation zu beschleunigen. Dadurch werden Fabriken effizienter, Städte lebenswerter und der Verkehr nachhaltiger. Als führendes Unternehmen im Bereich industrieller Künstlicher Intelligenz nutzt Siemens sein umfassendes Fachwissen, um KI - einschließlich generativer KI - auf reale Anwendungen zu übertragen und entwickelt KI-Lösungen für Kunden aller Branchen, die einen echten Mehrwert bieten. Siemens ist mehrheitlicher Eigentümer des börsennotierten Unternehmens Siemens Healthineers, einem weltweit führenden Anbieter von Medizintechnik, der Pionierarbeit im Gesundheitswesen leistet. Für jeden Menschen. Überall. Nachhaltig. Im Geschäftsjahr 2025, das am 30. September 2025 endete, erzielte der Siemens-Konzern einen Umsatz von 78,9 Milliarden Euro und einen Gewinn nach Steuern von 10,4 Milliarden Euro. Zum 30.09.2025 beschäftigte das Unternehmen auf fortgeführter Basis weltweit rund 318.000 Menschen. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.siemens.com.
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