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Pressemitteilung17. Juni 2026Siemens AGMünchen/Paris
Siemens ermöglicht europäischen Startups den Zugang zu industrieller Software
Auf der VivaTech 2026 in Paris, Frankreich, präsentierte Siemens neue Angebote für europäische Startups: Über das „Siemens for Startups“-Programm erhalten sie ab sofort Zugang zu führender Industriesoftware. Aufbauend auf dem bestehenden globalen Programm hat Siemens drei speziell auf Startups zugeschnittene Softwarepakete zusammengestellt, um Industriesoftware für junge Unternehmen in Europa zugänglicher zu machen. Die Pakete sind auf typische Anforderungen in der Produktentwicklung vorkonfiguriert und auf die Budgets und das Tempo von Startups abgestimmt. Sie wachsen außerdem mit den Unternehmen.
Die größte Herausforderung für Startups ist meist nicht die
wissenschaftliche Innovation selbst, sondern der Schritt aus dem Labor in die
industrielle Anwendung. Universitäten und Inkubatoren legen dafür wichtige
Grundlagen. Allerdings stoßen sie oft an Grenzen – etwa durch fehlende
Referenzkunden, begrenztes Wachstumskapital und eine noch unzureichende
Einbindung in den Markt. An dieser Schnittstelle hat Siemens eine
Schlüsselrolle. Als etablierter Industrieakteur kann das Unternehmen frühzeitig
als Partner in den Technologietransfer einsteigen, reale Pilotprojekte
ermöglichen und Startups Zugang zu industriellen Anwendungen und Netzwerken
verschaffen. Durch entsprechende Software- und Kooperationsangebote trägt
Siemens dazu bei, die Lücke zwischen Innovation und Expansion zu schließen und
jungen Unternehmen den Weg in den Markt nachhaltig zu erleichtern.
„Kooperationen zwischen Industrie und Startups werden zum
strategischen Wettbewerbsfaktor. Wir sehen uns in erster Linie als Partner und Wachstumsbeschleuniger.
Startups bringen Tempo mit – wir steuern industrielles Know-how und bewährte
globale Kundenbeziehungen bei“, sagte Peter Körte, Mitglied des Vorstands der
Siemens AG, Chief Technology Officer und Chief Strategy Officer.
Siemens eröffnet Startups konkrete Wachstumschancen über den
globalen Vertriebszugang des Siemens Xcelerator Marketplace. Das verschafft
ihnen frühzeitig Zugang zu einer internationalen Zielgruppe und erhöht ihre
Sichtbarkeit von Beginn an. Gleichzeitig sinken die Eintrittshürden erheblich,
da junge Unternehmen in ein etabliertes Technologie-Ökosystem eingebunden
werden, in dem potenzielle Kunden bereits arbeiten. In Kombination mit den
deutlich vergünstigten industriellen Softwarepaketen erlaubt dies Startups,
sich früh auf Produkt- und Marktentwicklung zu konzentrieren, anstatt wertvolle
Zeit und Ressourcen in den Aufbau grundlegender Tool-Landschaften zu
investieren.
Durch den Einsatz integrierter Softwarelösungen können
Unternehmen ihre Entwicklungsprozesse beschleunigen und ihre Produkte schneller
und effizienter zur Marktreife bringen. Das „Siemens for Startups“-Programm bietet
eine digitale Durchgängigkeit, die Design, Simulation, Fertigung und
Lifecycle-Management nahtlos miteinander verbindet.
Latitude, ein französisches Raumfahrttechnologie-Unternehmen,
nutzt das „Siemens for Startups“-Angebot, um seine Trägerrakete sowie das
additiv gefertigte Raketentriebwerk Navier zu entwickeln, zu simulieren und zu
validieren. Durch den Einsatz des Siemens Xcelerator Portfolios konnte Latitude
komplexe Raumfahrtdesigns in einer virtuellen Umgebung weiterentwickeln – und
so Entwicklungsrisiken reduzieren sowie den Fortschritt vom Konzept bis zur
Testphase beschleunigen.
„In der Raumfahrt zählt jedes Kilogramm und jede
Ingenieurstunde. Siemens Xcelerator ermöglicht es uns – zusammen mit der
Unterstützung von Siemens und seinen Partnern – unsere Trägerrakete und unser
Navier-Triebwerk schnell und präzise zu designen, zu simulieren und zu
validieren. Ohne Abstriche und ohne warten zu müssen, bis wir das Budget eines
großen Systemintegrators haben. Genau das braucht ein Raumfahrt-Startup, um
schnell umzusetzen, ohne unnötige Risiken einzugehen," sagte Kevin
Monvoisin, Mitgründer von Latitude.
Das „Siemens for Startups“-Programm hat bisher mit über 7.000
Startups zusammengearbeitet. Aufgebaut auf drei Kernpfeilern – Connect,
Collaborate und Empower – bietet das Programm Startups nicht nur Zugang zu
denselben industrietauglichen Technologien, auf die viele der weltweit führenden
Hersteller vertrauen, sondern eröffnet auch Zugänge zu Märkten und realer
industrieller Zusammenarbeit.
Die Eignungskriterien sowie weitere Informationen zum Programm „Siemens for Startups“ und zur Bewerbung finden Sie unter
www.siemens.com/startup-software-collections.
Für diese Pressemitteilung
Siemens AG (Berlin und München) ist ein führendes Technologieunternehmen mit Fokus auf die Felder Industrie, Infrastruktur, Mobilität und Gesundheitswesen. Anspruch des Unternehmens ist es, Technologie zu entwickeln, die den Alltag verbessert, für alle. Indem es die reale mit der digitalen Welt verbindet, ermöglicht es den Kunden, ihre digitale und nachhaltige Transformation zu beschleunigen. Dadurch werden Fabriken effizienter, Städte lebenswerter und der Verkehr nachhaltiger. Als führendes Unternehmen im Bereich industrieller Künstlicher Intelligenz nutzt Siemens sein umfassendes Fachwissen, um KI - einschließlich generativer KI - auf reale Anwendungen zu übertragen und entwickelt KI-Lösungen für Kunden aller Branchen, die einen echten Mehrwert bieten. Siemens ist mehrheitlicher Eigentümer des börsennotierten Unternehmens Siemens Healthineers, einem weltweit führenden Anbieter von Medizintechnik, der Pionierarbeit im Gesundheitswesen leistet. Für jeden Menschen. Überall. Nachhaltig.
Im Geschäftsjahr 2025, das am 30. September 2025 endete, erzielte der Siemens-Konzern einen Umsatz von 78,9 Milliarden Euro und einen Gewinn nach Steuern von 10,4 Milliarden Euro. Zum 30.09.2025 beschäftigte das Unternehmen auf fortgeführter Basis weltweit rund 318.000 Menschen. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.siemens.com.