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Pressemitteilung10. Juli 2026Digital IndustriesErlangen
Neue Sinumerik-One-Generation macht CNC‑Steuerung KI-fähig und fit für den EU Cyber Resilience Act
Das Sinumerik Portfolio wurde auf die Anforderungen des EU Cyber Resilience Act ausgelegt und ist damit CRA-ready.
Mehr Performance für komplexe Anwendungen und Kommunikation
Kern der Innovation ist eine neue Generation von NCU- und
PLC-Prozessoren. Die Modelle NCU 1740.2 und 1760.2 bieten deutlich höhere
Rechenleistung und verbessern insbesondere Kommunikation und Datenverarbeitung.
Ergänzt wird dies durch einen neuen PLC-ASIC, also einen speziell für SPS-Funktionen entwickelten
Hardwarebaustein, der zusätzliche Funktionalitäten, etwa im Bereich Profinet
sowie langfristige Verfügbarkeit und Support sicherstellt. Gerade in
hochvernetzten Fertigungsumgebungen profitieren Anwender von einer stabileren
und schnelleren Datenverarbeitung sowie von größeren Leistungsreserven für
komplexe Applikationen und zukünftige Erweiterungen.
Moderne Bedienkonzepte dank neuer Grafikarchitektur
Ein leistungsfähiger Grafikprozessor ermöglicht moderne HMI-Konzepte mit
intuitiver Bedienung und anspruchsvoller Visualisierung. Maschinenhersteller
können sich damit stärker differenzieren und gleichzeitig die Bedienbarkeit
ihrer Anlagen verbessern. Dies wirkt sich direkt auf Produktivität und Effizienz
im Betrieb aus, beispielsweise durch reduzierte Rüstzeiten und geringere
Schulungsaufwände.
KI-fähig: Grundlage für datengetriebene Fertigung
Mit der Einführung einer 64-Bit-Architektur wird Sinumerik One gezielt
auf die Anforderungen datenintensiver Anwendungen ausgerichtet. Dies schafft
die technische Grundlage für die Integration von KI-Funktionalitäten sowie die
Anbindung an übergeordnete Analysesysteme.
Für Anwender bedeutet das konkret: Maschinen lassen sich einfacher in
datenbasierte Optimierungsprozesse integrieren, etwa zur Qualitätssteigerung,
Prozessoptimierung oder vorausschauenden Wartung. Darüber hinaus unterstützt Sinumerik
One die Vernetzung der Maschine mit Cloud‑ oder Edge‑Infrastrukturen, die für den
Einsatz von Industrial AI erforderlich ist.
Cyber Resilience Act als regulatorischer Rahmen
Mit wachsender Vernetzung und zunehmender Nutzung von Daten steigen auch
die Anforderungen an die Sicherheit industrieller Systeme. Der EU Cyber
Resilience Act definiert regulatorische Vorgaben, die insbesondere die
langfristige Updatefähigkeit und Absicherung von Produkten adressieren.
Die neue Hardwaregeneration von Sinumerik One ist darauf ausgelegt,
diese Anforderungen zu erfüllen. Höhere Rechenleistung ermöglicht den Einsatz
zusätzlicher Sicherheitsmechanismen, während die Architektur auf langfristige
Wartbarkeit und Systemresilienz ausgelegt ist. Damit können Maschinenbauer und
Betreiber ihre Anlagen entsprechend den regulatorischen Anforderungen auslegen.
Zusätzlich zur neuen Sinumerik-One-Generation ist das gesamte Sinumerik
Portfolio auf die Anforderungen des EU Cyber Resilience Act ausgerichtet und
damit CRA-ready.
Für diese Pressemitteilung
Siemens Digital Industries (DI) befähigt Unternehmen jeder Größe in der Prozess- und diskreten Fertigungsindustrie, ihre digitale und nachhaltige Transformation über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg zu beschleunigen. Das innovative Automatisierungs- und Softwareportfolio von Siemens revolutioniert das Design, die Umsetzung und Optimierung von Produkten und Produktion. Und mit Siemens Xcelerator – der offenen digitalen Business-Plattform – wird dieser Prozess noch einfacher, schneller und skalierbarer. Gemeinsam mit unseren Partnern und unserem Ökosystem ermöglicht Siemens Digital Industries seinen Kunden, eine nachhaltige Digital Enterprise zu werden. Siemens Digital Industries beschäftigt weltweit rund 70.000 Mitarbeiter.
Siemens AG (Berlin und München) ist ein führendes Technologieunternehmen mit Fokus auf die Felder Industrie, Infrastruktur, Mobilität und Gesundheitswesen. Anspruch des Unternehmens ist es, Technologie zu entwickeln, die den Alltag verbessert, für alle. Indem es die reale mit der digitalen Welt verbindet, ermöglicht es den Kunden, ihre digitale und nachhaltige Transformation zu beschleunigen. Dadurch werden Fabriken effizienter, Städte lebenswerter und der Verkehr nachhaltiger. Als führendes Unternehmen im Bereich industrieller Künstlicher Intelligenz nutzt Siemens sein umfassendes Fachwissen, um KI - einschließlich generativer KI - auf reale Anwendungen zu übertragen und entwickelt KI-Lösungen für Kunden aller Branchen, die einen echten Mehrwert bieten. Siemens ist mehrheitlicher Eigentümer des börsennotierten Unternehmens Siemens Healthineers, einem weltweit führenden Anbieter von Medizintechnik, der Pionierarbeit im Gesundheitswesen leistet. Für jeden Menschen. Überall. Nachhaltig.
Im Geschäftsjahr 2025, das am 30. September 2025 endete, erzielte der Siemens-Konzern einen Umsatz von 78,9 Milliarden Euro und einen Gewinn nach Steuern von 10,4 Milliarden Euro. Zum 30.09.2025 beschäftigte das Unternehmen auf fortgeführter Basis weltweit rund 318.000 Menschen. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.siemens.com.