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Pressemitteilung16. Februar 2026Siemens AGMünchen
HD Hyundai wählt Siemens Xcelerator für durchgängige digitale Schiffbaulösungen
Die neue Plattform bildet das Herzstück des Projekts „Future
of Shipyard“ von HD Hyundai, mit der das Unternehmen bis 2030 eine hochmoderne
Werft aufbauen will. Damit reagiert HD Hyundai auf bisherige Brüche im
Datenfluss zwischen Konstruktion und Produktion und schafft eine einheitliche,
digitale Arbeitsumgebung. Die Plattform soll die Zusammenarbeit von Engineering
und Fertigung verbessern und helfen, komplexe Schiffbauprojekte verlässlich
umzusetzen.
„Die Entscheidung für Siemens Xcelerator ist ein wichtiger
Schritt für die Weiterentwicklung unserer digitalen Schiffbaustrategie“, sagt
Taejin Lee, Executive Vice President und Leiter des Digital Innovation Office
bei HD Hyundai. „Mit einer integrierten digitalen Plattform, die durchgängig
vom Design bis zur Produktion arbeitet, wollen wir bestehende Datenbrüche
beseitigen und eine stärker strukturierte und kollaborative Arbeitsumgebung
schaffen. Damit können wir immer komplexere Projekte besser umsetzen – und steigern
zugleich die Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit in all unseren globalen Werften.“
„Seit 2022 konzentriert sich die Zusammenarbeit von Siemens
mit HD Hyundai auf die Zukunft des Schiffbaus und die Entwicklung moderner
digitaler Design- und Produktionsplattformen“, sagt Tony Hemmelgarn, Präsident
und CEO von Siemens Digital Industries Software. „Mit Siemens Xcelerator und
unseren Digital‑Twin‑Technologien können wir einen durchgängigen digitalen Datenfluss zwischen
Design, Engineering und Produktion realisieren. Wir freuen uns darauf, HD
Hyundai beim Aufbau einer skalierbaren, offenen und zukunftsfähigen Innovationsplattform
für die Fertigung zu begleiten – und damit nachhaltiges Wachstum und operative
Exzellenz zu fördern.“
Basierend auf der offenen digitalen Geschäftsplattform
Siemens Xcelerator will HD Hyundai mit dem Projekt „Integrated Platform for
Ship Design‑Production Consistency“ einen durchgängigen
digitalen Datenfluss vom Design bis zur Produktion schaffen. Eine einheitliche
Datenbasis verknüpft beide
Bereiche in Echtzeit und reduziert so Ineffizienzen und Fehler, die bisher
durch getrennte Prozesse und Datenbrüche
entstanden sind.
In dieser einheitlichen digitalen Umgebung verknüpfen
standardisierte Datenflüsse und interoperable Systeme zentrale Bereiche wie CAD‑Konstruktion
(computergestützte
Entwurfsprozesse), Produktlebenszyklusmanagement, digitale Fertigung,
Automatisierung und Simulation. So lassen sich Planungs‑, Bau‑
sowie Erweiterungs‑ und Umbauarbeiten einer Werft bereits virtuell prüfen, bevor sie vor Ort umgesetzt
werden.
HD Hyundai plant außerdem, den Einsatz modellbasierter
Engineering‑Methoden auszuweiten und die Zusammenarbeit zwischen
verschiedenen Bereichen und Teams deutlich zu verbessern. Künftig sollen insbesondere Daten zu
Blockmontage, Schweißarbeiten,
Rohrsystemen und Elektrik in einem integrierten 3D‑Modell
zusammengeführt werden. Das erhöht die Konstruktionsgenauigkeit, ermöglicht eine optimierte
Produktionsplanung und schafft einheitliche Abläufe in der Fertigung.
Die Plattform soll für eine breite Palette von Schiffstypen
zum Einsatz kommen – von Handelsschiffen bis hin zu Spezialschiffen. Zu den
wichtigsten Anwendungsfeldern zählen die strukturierte Verwaltung von
Ausrüstungs‑ und Komponentendaten, digitale Leistungsanalysen auf
Basis von 3D‑Modellen, Instandhaltungskonzepte sowie die technische Unterstützung
für internationale
Schiffbauprojekte.
Zusätzlich arbeitet HD Hyundai daran, Schiffe und Werften im Industrial
Metaverse fotorealistisch darzustellen. Dabei kommt KI zum Einsatz, die in
einer virtuellen Lernumgebung mit synthetischen und industriellen Daten
trainiert wird. So entstehen interaktive Visualisierungen und physikbasierte
Modelle komplexer Produktionsumgebungen, basierend auf der Digital‑Twin‑Technologie
von Siemens.
Die beiden Unternehmen planen eine schrittweise Einführung, die
voraussichtlich 2026 beginnt. Der Einsatz auf operativen Schiffen ist ab 2028
vorgesehen.
Für diese Pressemitteilung
Siemens AG (Berlin und München) ist ein führendes Technologieunternehmen mit Fokus auf die Felder Industrie, Infrastruktur, Mobilität und Gesundheitswesen. Anspruch des Unternehmens ist es, Technologie zu entwickeln, die den Alltag verbessert, für alle. Indem es die reale mit der digitalen Welt verbindet, ermöglicht es den Kunden, ihre digitale und nachhaltige Transformation zu beschleunigen. Dadurch werden Fabriken effizienter, Städte lebenswerter und der Verkehr nachhaltiger. Als führendes Unternehmen im Bereich industrieller Künstlicher Intelligenz nutzt Siemens sein umfassendes Fachwissen, um KI - einschließlich generativer KI - auf reale Anwendungen zu übertragen und entwickelt KI-Lösungen für Kunden aller Branchen, die einen echten Mehrwert bieten. Siemens ist mehrheitlicher Eigentümer des börsennotierten Unternehmens Siemens Healthineers, einem weltweit führenden Anbieter von Medizintechnik, der Pionierarbeit im Gesundheitswesen leistet. Für jeden Menschen. Überall. Nachhaltig.
Im Geschäftsjahr 2025, das am 30. September 2025 endete, erzielte der Siemens-Konzern einen Umsatz von 78,9 Milliarden Euro und einen Gewinn nach Steuern von 10,4 Milliarden Euro. Zum 30.09.2025 beschäftigte das Unternehmen auf fortgeführter Basis weltweit rund 318.000 Menschen. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.siemens.com.