Please use another Browser

It looks like you are using a browser that is not fully supported. Please note that there might be constraints on site display and usability. For the best experience we suggest that you download the newest version of a supported browser:

Internet Explorer, Chrome Browser, Firefox Browser, Safari Browser

Continue with the current browser

MediaService Industries Online

Datenverarbeitung "vor Ort" - Edge Computing erleichtert Datenverarbeitung in intelligenter Fabrik

Siemens nutzt das große Potenzial von Edge Computing bereits für die eigene intelligente Fabrik in Amberg und spart durch die Ergebnisse der prozessnahen Datenanalyse rund 12000 Euro an Stillstandkosten pro Jahr pro Maschine.

Siemens nutzt das große Potenzial von Edge Computing bereits für die eigene intelligente Fabrik in Amberg und spart durch die Ergebnisse der prozessnahen Datenanalyse rund 12000 Euro an Stillstandkosten pro Jahr pro Maschine.

Edge Computing bietet Anwendern die Möglichkeit, die enormen Daten, die intelligente Anlagen produzieren, optimal für Analysen und zur Weiterentwicklung ihrer Anlagen zu nutzen. Dazu verlagert Edge Computing die Datenverarbeitung aus der Cloud näher an die Datenquelle – die Anlage selbst. Damit bietet Edge Computing neue Möglichkeiten der Datennutzung in der Produktion oder Fertigung, indem IT- Funktionalitäten und Methoden wie Machine Learning näher an eben diese Datenquelle rücken. Siemens nutzt das große Potenzial von Edge Computing bereits in der eigenen Fertigung wie beispielsweise im Werk in Amberg und spart durch die Ergebnisse der prozessnahen Datenanalyse rund 12.000 Euro an Stillstandkosten pro Jahr pro ausgerüsteter Maschine.
Bis zu einem Petabyte (eine Million Gigabyte) an Daten produziert eine intelligente Anlage täglich. Diese Daten werden mittels Edge Computing durch verteilte Komponenten direkt am Prozess, also dort, wo die Daten entstehen, erfasst. Mit Edge Computing können die Daten und Informationen aus unterschiedlichen Quellen zusammengeführt, analysiert und in Handlungsanweisungen übersetzt werden.
Vermeidbare Stillstände
Im Siemens-Werk in Amberg setzt man schon längst auf Edge Computing. Hier kommt bei der Simatic-Produktion eine Leiterplatten-Schneidemaschine zum Einsatz. Der beim Schneide- beziehungsweise Fräsvorgang entstehende Staub kann zur Verklemmung des Spindellagers und damit zum Maschinenstillstand führen. Durch die Kombination aus künstlicher Intelligenz (KI), sowie Cloud-basierter und prozessnaher Datenanalyse mit Industrial Edge Computing lässt sich ein bevorstehender Ausfall um bis zu 36 Stunden vorhersagen. Durch den damit planbaren Wechsel der Maschinenspindel spart Siemens pro Jahr rund 12.000 Euro an Stillstandkosten pro Maschine.
Einfach integrierbar
Die offenen Lösungen für Edge Computing lassen sich problemlos auch in bestehende Automatisierungslandschaften integrieren und sind ohne spezielles IT-Vorwissen anwendbar. Siemens bietet dazu eine zentrale Management-Infrastruktur zur Verwaltung und Administration der dezentralen Edge-Geräte und zum Massen Software Rollout. Eine zukünftig mögliche Lösung ist zum Beispiel ein Simatic TM NPU Technologiemodul für Simatic S7-1500-Steuerungen sowie ET 200MP-Peripheriesysteme. Diese Baugruppe verfügt über einen KI-fähigen Chip für die effiziente Ausführung neuronaler Netze. Das Portfolio umfasst neben der Hardware auch sogenannte Edge-Apps wie die open source basierte App Node-RED zur Implementierung von Workflows zur Datenerfassung oder die Inventory App zur Erfassung der verbauten Komponenten mitsamt Hardware-Version, Firmwarestand und Bestellnummer. Darüber hinaus wird auf Basis der offenen Architektur die Möglichkeit geschaffen selbst individuelle Edge Apps auf Basis von Hochsprachen zu entwickeln.

 

MediaService-Applikationsbeiträge können auf bereits veröffentlichten Siemens-Fachartikeln basieren.

Kontakt

Ursula Lang

Siemens AG

Gleiwitzer Str. 555
90475 Nürnberg

+49 (911) 895-7947