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MediaService Digital Industries Nachrichtenredaktion

Smartes Kieswerk –  Schweizer Bau-Gruppe modernisiert Werk mit Digitalisierungskomponenten von Siemens

Die Kibag AG ist führend im baustoff- und Baubereich und betreibt zahlreiche Kies- und Betonwerke, Baubetriebe sowie Recycling- und Entsorgungsunternehmen. Zwei Siemens Scalance W7 Access Points ermöglichen die mobile Bedienung der Anlage mit einem Tablet.

Es war einmal: Ein Mitarbeiter in der Zentrale, Funkgeräte und Mitarbeiter, die in ohrenbetäubendem Lärm verstehen sollten, welche Ansagen aus der Zentrale kamen. Dass das nicht effizient, geschweige denn gesundheitsfördernd ist, versteht sich von selbst. Das sah man auch bei Kibag so, weshalb das Unternehmen seine Anlage in Birr komplett modernisierte. Dazu wandte Kibag sich an die Louis Stuber AG (Stuber), ein Schweizer Generalunternehmen in den Bereichen Elektrotechnik, Haus- und Industrieinstallation. Für Stuber war klar, dass die Digitalisierung des Werks stark von einer soliden und zuverlässigen Steuerungs- und Kommunikationsinfrastruktur abhängig sein würde, weshalb die Experten auf Siemens-Technik aus dem Scalance- und Simatic-Portfolio zurückgriffen.

Von der Zentrale aus belädt ein Mitarbeiter einen Lastwagen mit dem bestellten Material und hat dabei über die selbsterklärende Visualisierung alle notwendigen Informationen immer im Blick.  Im Kibag Kies- und Betonwerk werden pro Tag bis zu 1.300 Tonnen Baustoffe wie Kies, Sand, Splitt oder Schotter abgebaut. 

Abgestimmte Steuerungs- und Kommunikationstechnik

Für den Materialabzug, also das Verladen auf Lastwagen und Bahnwaggons, sowie für die Beschickung des Betonwerks installierte Stuber drei neue Schaltschränke, in denen neben Motorschutzschaltern, Sinamics Frequenzumrichtern und Sirius-Sanftstartern auch zwei fehlersichere Simatic S7-1500 Safety CPU (Central Processing Unit) Steuerungen verbaut sind. Sie werden ergänzt von dezentralen Peripheriemodulen ET200SP. Die Sanftstarter verhindern durch den ruckfreien Start der Maschinen Schäden an den Antrieben und dämpfen zudem Spannungsspitzen im Netz. Zur Visualisierung dienen das Scada (Supervisory Control and Data System)-Visualisierungssystem WinCC Professional sowie ein Simatic IPC547G Industrie-PC als Server. Die Mitarbeiter sehen so auf einen Blick die aktuellen Füllstände oder welches Förderband gerade in Betrieb ist. Ein Tablet PC ITP1000 und zwei Scalance W786 Access Points ermöglichen die mobile Bedienung. Die gesamte Automatisierung erfolgte im Engineering-Framework TIA (Totally Integrated Automation) Portal in der Version 15.  

Die Visualisierung auf einem Siemens Simatic HMI Touch Panel liefert den Mitarbeitenden übersichtlich alle notwendigen Betriebsinformationen des Kieswerks. Das abgebaute Material wird im Kibag Kies- und Betonwerk nach Korngrößen sortiert, gereinigt, allenfalls zwischengelagert und schließlich auf LKW oder Bahnwagen verladen oder im Betonwerk vor Ort für die Produktion verwendet.

In Rekordzeit wieder produktiv

Neben der Integration der neuen Komponenten in das bestehende System bestand eine Herausforderung für alle Projektbeteiligten darin, die Stillstandzeit für Umbau und Modernisierung so kurz wie möglich zu halten. Dafür ist gute Planung eine Grundvoraussetzung – Planung, zu der beispielsweise auch die Simulation der Simatic S7 PLCSIM in einer Testumgebung gehört. „Die Abteilung Betriebstechnik der Kibag hatte ihr eigenes Dispositionssystem bestens für die Integration vorbereitet. Und die Simulation gab uns die Gewissheit, dass die Systeme wie gewünscht zusammenspielen. So konnten wir die eng terminierte Inbetriebnahme in Angriff nehmen“, erinnert sich Lukas Buri von Stuber. In Zahlen bedeutet das, dass die Anlage nach nur zwei Wochen den Betrieb wieder aufnehmen und das Team die veranschlagte Projektzeit sogar unterbieten konnte. 

Pro Stunde werden 1.200 Tonnen des abgebauten Materials auf Bahnwaggons und 600 Tonnen auf Lastwagen verladen. Die Bedienung des Kieswerks mit dem mobilen Siemens-Simatic HMI Tablet ITP1000 erleichtert den Mitarbeitenden bei Kibag die Arbeit.

MediaService-Applikationsbeiträge können auf bereits veröffentlichten Siemens-Fachartikeln basieren.

Kontakt

Ursula Lang

Siemens AG

Gleiwitzer Str. 555
90475 Nuremberg
Germany

+49 (911) 895-7947