Please use another Browser

It looks like you are using a browser that is not fully supported. Please note that there might be constraints on site display and usability. For the best experience we suggest that you download the newest version of a supported browser:

Internet Explorer, Chrome Browser, Firefox Browser, Safari Browser

Continue with the current browser

MediaService Digital Industries Nachrichtenredaktion

Schnellladende Siemens-Batterien liefern elektrische Energie für norwegische Fährenroute

Schnellladende Siemens-Batterien liefern elektrische Energie für norwegische Fährenroute
Moss-Horten transportiert jährlich 1,8 Millionen Fahrzeuge und 3,7 Millionen Passagiere über den Osloer Fjord. Siemens liefert ein Energiespeichersystem, zu dem ein 4,3 MW(Megawatt)-Batteriesatz und ein Energiemanagementsystem gehören, das an Bord der neuen Fähre ab Januar 2021 eingesetzt wird. Es wird das weltweit größte Batterieangebot für den vollelektrischen Betrieb sein und der größte Batteriesatz, der jemals an eine norwegische Fähre dieser Größe ausgeliefert wurde. Siemens liefert auch die Batterieladeinfrastruktur zum superschnellen Aufladen, wenn die Fähre im Hafen liegt.
Der Routenplan der Moss-Horten-Fähre erfordert eine Aufladung mit einer sehr hohen Spannung von bis zu 7,2 Megawatt (7200 kW), was hohe Anforderungen an die Batterien an Bord der Fähre stellt. Wenn eine so hohe Ladeleistung innerhalb kurzer Zeit gebraucht wird, produzieren die Batterien eine erhebliche Menge Wärme. Diese Wärme könnte auf viele Batterien verteilt werden, eine kostspielige Lösung, die auch den Einsatz vieler Batterien voraussetzen würde. Stattdessen bietet Siemens eine viel kostengünstigere Technologie in Form einer wassergekühlten Batterie, die die Temperatur auf ein optimales Niveau r abkühlt.
Anfänglich wird die Fähre rund 65 Prozent der Zeit elektrisch betrieben, weil sie nur auf der Hortener Seite der Route geladen werden kann, wo sich auch die Ladestationen befinden. Sobald auch in Moss eine Ladestation vorhanden ist, kann die Fähre zu 100 Prozent elektrisch betrieben werden.
Im Vergleich zu einer herkömmlichen Fähre können bei einer elektrischen Fähre mit Batterien die CO2-Emissionen in einer Menge eingespart werden, die dem Ausstoß von 3400 neuen benzinbetriebenen Fahrzeugen /Benzinern/ entspricht. Eine von Bellona und Siemens durchgeführte Studie aus dem Jahr 2015 kam zu dem Schluss, dass es rentabel wäre, 70 Prozent der Fähren in Norwegen entweder auf Batterie- oder auf Hybridbetrieb umzustellen. Allein der Übergang der norwegischen Fähren auf Batterie- oder Hybridbetrieb würde die CO2-Emissionen um 300.000 metrische Tonnen senken, ungefähr neun Prozent der Gesamtemissionen der norwegischen Binnenschifffahrt.
„Fähren passen perfekt zur erneuerbaren Energie“, sagt Ketil Aagesen, Verkaufsleiter, Siemens Offshore and Marine Center. Wenn der grüne Wandel weltweit umgesetzt werden soll, könnten sich auch die Behörden anderer Länder anhand des norwegischen Beispiels davon überzeugen, wie kostengünstig es sein kann, die Fähren auf Niedrig- oder Null-Emissionen umzubauen.“
* Berechnungen von Enova und Bastø Fosen. Die Berechnung basiert auf einer durchschnittlichen Fahrleistung von 12.140 km/Jahr (vergl. Statistik Norwegens) und durchschnittlichen Treibhausgasemissionen von 94 Gramm pro gefahrenem Kilometer für Benziner, die im Jahr 2018 verkauft wurden (vergl. OFV). Einfache Berechnungen von Siemens zeigen, dass es weltweit rund 2.300 Fähren gibt, von denen 1.300 älter als 25 Jahre sind. Wenn wir davon ausgehen, dass sowohl die Betriebsart als auch die Größe dieser Fähren ähnlich sind wie bei den norwegischen, dann würden durch die Umrüstung auf Elektrobetrieb 1,3 Millionen metrische Tonnen Diesel wegfallen und damit die CO2-Emissionen um fast 4 Millionen metrische Tonnen reduziert.
MediaService-Applikationsbeiträge können auf bereits veröffentlichten Siemens-Fachartikeln basieren.

Kontakt

Ursula Lang

Digital Industries

Gleiwitzer Str. 555
90475 Nürnberg
Deutschland

+49 (911) 895-7947