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MediaService Digital Industries Nachrichtenredaktion

Schneller Produktwechsel – Multi-Carrier-System und digitaler Zwilling von Siemens sichern dynamische Fertigung

Die Paro AG entwickelt und baut individuelle Produktions- und Montagesysteme im mittleren bis hohen Leistungsbereich.

In seinem hochdynamischen Linearsystem „Paro-Motion“ ist das Siemens Multi-Carrier-System auf Basis der Simatic Steuerung S7-1500 T-CPU (Central Processing Unit) integriert. Mit dem MCS werden Transportwägen oder Träger individuell und flexibel innerhalb einer Strecke positioniert und bewegt. Die bei Paro angewandte Lineartechnik reicht von den Transfersystemen über die Pick & Place-Einheiten (Montage-Handlingmodule) bis hin zu den flexiblen Montageautomaten, die im Leistungsbereich von fünf bis 60 Teilen pro Minute arbeiten. „Flexibilität beziehungsweise Losgröße 1 war bei uns schon immer Realität: Wir bauen Maschinen und Anlagen für die jeweiligen spezifischen Anwendung. Dabei entwickeln wir typischerweise über 50 Prozent der Funktionalität gemäß den Kundenanforderungen“, erklärt Gregory Kyd, technischer Leiter bei Paro.

Digitaler Zwilling erleichtert reale Inbetriebnahme

Das hohe Maß an Flexibilität stellt Paro gerade mit Blick auf den Zeitaufwand für die Maschinen- und Anlagenentwicklung vor große Herausforderungen. Um hier die Projektlaufzeit für den Sondermaschinenbau zu minimieren, müssen Risiken und Fehlerquellen – gerade beim kritischen Zuführsystem – möglichst im Vorfeld identifiziert und behoben werden. Daher unterstützte Siemens das Projekt mit einem digitalen Zwilling des Zuführsystems, der mit dem Mechatronics Concept Designer erstellt wurde. Mit dem digitalen Zwilling wurden das Verhalten und die Funktionalität des gesamten Systems im Modell getestet und validiert. Darüber hinaus konnten mit dem digitalen Abbild die Entwicklung des Multi-Carrier-System sowie des hochdynamischen Linearsystems Paro-Motion parallelisiert werden, was die Realisierungszeit für die Maschine deutlich verkürzte. Abgesehen davon konnten über die virtuelle Inbetriebnahme des MCS auch die Integration und die reale Inbetriebnahme optimal vorbereitet werden. Das Ergebnis: In nur zwei Tagen konnte der erste und gleich erfolgreiche Probelauf der realen Anlage erfolgen. 

Hohe Standardisierung sichert Ressourceneffizienz

„Ich rechne damit, dass wir künftig 15 bis 25 Prozent aller neuen linearen Maschinen und Anlagen mit einem Multi-Carrier-System ausrüsten werden. Dazu können wir auch bestehende Maschinen einfach nachrüsten“, freut sich Kyd. „Durch die Modularität der Lösung sind wir auch in der Lage, den Standardisierungsgrad in unseren Maschinen und Anlagen mittelfristig zu erhöhen, was sich positiv auf die Projektlaufzeiten auswirken wird. Und nicht zuletzt können wir dank der einheitlichen Engineering-Umgebung für das MCS und die Anlagenautomatisierung auch unser Know-how und unsere Ressourcen effizient einsetzen. Insgesamt ergeben sich für uns mehr Freiheitsgrade, mit denen wir für unsere Kunden noch flexiblere und leistungsstärkere Lösungen entwickeln können.“

Im hochdynamischen Linearsystem „Paro-Motion“ ist das Siemens Multi-Carrier-System zur flexiblen Positionierung von Transportwägen oder Träger installiert. 

Vor der realen Inbetriebnahme wurde das Verhalten und die Funktionalität des MCS mit dem digitalen Zwilling getestet und validiert. 

Paro plant, künftig 15 bis 25 Prozent aller neuen linearen Maschinen und Anlagen mit einem MCS auszurüsten. 

Durch den Einsatz des digitalen Zwillings konnte innerhalb von nur zwei Tagen der erste und zugleich erfolgreiche Probelauf der realen Anlage stattfinden. 

Um eine hohe Taktrate und hohe Prozess-Flexibilität sicherzustellen, setzt Paro bei seinen Maschinen und Anlagen auf Lineartechnik.

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MediaService-Applikationsbeiträge können auf bereits veröffentlichten Siemens-Fachartikeln basieren.

Kontakt

Ursula Lang

Digital Industries

Gleiwitzer Str. 555
90475 Nürnberg
Deutschland

+49 (911) 895-7947