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MediaService Digital Industries Nachrichtenredaktion

Heiße Datenspur – Backofenhersteller setzt für reibungslosen Fertigungsprozess auf Lösungen von Siemens 

Garraum, Gehäuse, Verkabelung, Isolation und Beleuchtung – die Backofenfertigung bei V-Zug beinhaltet zahlreiche Einzelschritte. Hinzu kommt, dass die Kunden neben den Kernkomponenten auch Komfortstufen, Bedienelemente, Farben und Zubehör frei konfigurieren können. Damit trotz allem in der Produktion alles reibungslos und vor allem fehlerfrei abläuft, nutzt das Schweizer Unternehmen RFID-Technik und Bedienelemente aus dem Portfolio von Siemens. Die Entscheidung zugunsten der RFID-Technologie war schnell gefallen. Die Lösung ermöglicht zu einem das webbasierte Management, durch das Mitarbeiter via IP-Adresse über den Browser ohne zusätzliche Software auf die Geräte der Anlage zugreifen können. Zum anderen bieten Transponder mehr Speicherplatz als Strichcodes. „Big Data ist das Stichwort und das wird nicht das letzte Projekt dieser Art bei V-Zug sein. Die Rückverfolgbarkeit hilft uns, die hohe Qualität unserer Produkte zu gewährleisten, die Prozesse zu optimieren und gesetzliche Vorschriften einzuhalten“, erklärt Fabian Anderhub, Prozess-Analyst bei V-Zug.

Jeden Schritt im Blick
So werden beispielsweise die Fabrikationsnummer des Garraums und viele weitere Kenndaten wie Materialnummer, Kundenauftragsnummer und Zielort innerhalb der Anlage mit dem Schreib-/Lesegerät Simatic RF685R auf den Transponder des Werkstückträgers geschrieben. Die Visualisierung erfolgt über einen Panel PC Simatic IPC477E. Da der Backofen nach dieser Station seinen ursprünglichen Träger „abgeben“ muss, wird für die nächsten Schritte ein Transponder direkt an der Seitenwand des Ofens angebracht. 

Zuverlässige Qualitätssicherung
In der Anlage kommen sowohl Hochfrequenz- als auch Ultrahochfrequenz (UHF)-Leser aus den Produktreihen Simatic RF200 und RF600 zum Einsatz, die während des gesamten Fertigungsprozesses die Transponder auslesen und Daten übermitteln. Mit Ultrahochfrequenz lassen sich Daten mit einer Reichweite von bis zu acht Metern mit hoher Geschwindigkeit erfassen – ein Vorteil, wenn sich das Produkt wie im vorliegenden Fall bewegt. Ist der Ofen final montiert, durchläuft er eine strenge Sicherheits- und Funktionskontrolle. Auch diese Daten werden an die Transponder übermittelt. Ist der Ofen fehlerhaft, geht er sofort in die Reparatur. 

Die V-Zug AG ist ein Haushaltsgeräte-Hersteller mit Sitz in Zug in der Schweiz und setzt für ihren gesamten Fertigungsprozess auf RFID-Lösungen von Siemens.

Vertrauensvolle Zusammenarbeit 
Die eingesetzten Siemens-Lösungen entsprechen dem globalen industriellen Kommunikationsstandard Open Platform Communications United Architecture (OPC UA) und ließen sich ohne Probleme in Betrieb nehmen. „Die Zusammenarbeit mit Siemens war sowohl während der Planung als auch bei der Inbetriebnahme genial“, erinnert sich Anderhub. „Wenn wir um Unterstützung baten, erhielten wir meist innert weniger Stunden eine Antwort. Auch heute, bei kleineren Anpassungen im Betrieb, können wir jederzeit auf einen schnellen Support zählen.“

In der Anlage kommen Leser mit Ultrahochfrequenz (UHF) zum Einsatz, die mit einer Reichweite von bis zu 8 m Daten mit hoher Geschwindigkeit lesen und schreiben.

In der Anlage sind rund 60 Lesegeräte installiert. Sie lesen und verarbeiten die Produktinformationen.
Durch den Einsatz der RFID-Technik ist die digitale Spur jedes Produkts nachverfolgbar, was der Qualitätssicherung und Prozessoptimierung dient.
Mit den Simatic Ident Produkten von Siemens ist gewährleistet, dass der gesamte Produktionsprozess dokumentiert wird.
Der gesamte Fertigungsprozess stützt sich auf RFID-Technologie. So hinterlässt jedes Produkt eine digitale Spur, die sich lückenlos dokumentieren und rückverfolgen lässt.

Links

MediaService-Applikationsbeiträge können auf bereits veröffentlichten Siemens-Fachartikeln basieren.

Kontakt

Ursula Lang

Digital Industries

Gleiwitzer Str. 555
90475 Nürnberg
Deutschland

+49 (152) 22915052