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MediaService Digital Industries Nachrichtenredaktion

Effizient und sicher (zusammen)arbeiten – aus der Ferne

Sipix nutzt die Plattform cRSP für die audio-visuelle Fernunterstützung von Servicetechnikern vor Ort durch Experten. 

So verlangen beispielsweise die derzeitigen Reise- und Kontaktbeschränkungen effiziente und zugleich sichere Lösungen für das Engineering, die Inbetriebnahme, den Betrieb, den Service und die Wartung aus der Ferne. Kurz gesagt: individuell angepasste „Home-Office“-Lösungen für den industriellen Produktionsalltag. 

Sicherer Fernzugriff für Servicepersonal und Inbetriebnahme

Das „New Normal“ beeinträchtigt zum einen das Servicepersonal, zum anderen aber auch die Programmierer: Da diese nur noch eingeschränkt reisen dürfen, sind die Inbetriebnahme neuer sowie Wartung und Anpassungen bestehender Anlagen beeinträchtigt. Eine Lösung für diese Restriktionen bietet zum Beispiel die Siemens-Managementplattform Sinema Remote Connect in Verbindung mit Scalance Industrie-Routern. Damit lassen sich einfach, gesicherte Fernzugriffe auf Maschinen und Anlagen von praktisch jedem Ort der Welt aus einrichten und verwalten. 

Virtuelle Zusammenarbeit auf sicherer Plattform

Noch einen Schritt weiter geht die sogenannte common Remote Service Platform (cRSP) von Siemens. Über diese Plattform lassen sich Fernzugriffe sogar mit komplexesten Anforderungen realisieren. Damit sind auch anspruchsvolle Engineering-, Inbetriebnahme- und Instandhaltungsarbeiten an Automatisierungssystemen komfortabel aus der Ferne umsetzbar. Beispielsweise ermöglicht Sipix SD (Siemens Process Industry Expert Service Devices) für die fernunterstützte Zusammenarbeit (Remote Assisted Collaboration), Servicetechniker vor Ort videobasiert anzuleiten und zu führen.

Virtuelle Zusammenarbeit via Web – auch in der Leittechnik

Einen sicheren web-basierten Weg der zentralen Fernsteuerung und -überwachung weltweit verteilter Anlagen geht Siemens seit Jahren mit dem etablierten Prozessleitsystem Simatic PCS 7, das einen abgesicherten Zugriff auf lokale Bedien- und Beobachtungsfunktionen sowie auf die laufenden Produktionsdaten ermöglicht. Damit lassen sich auch unbemannte Anlagen sicher aus der Ferne führen und optimieren. Die globale Zusammenarbeit verschiedener Projektteams an ein und demselben Engineering-Projekt via Web ist beim web-basierten Prozessleitsystem Simatic PCS neo integraler Bestandteil der Architektur. Das System sorgt für die nötige Transparenz und Konsistenz der Engineering-Daten und vermeidet automatisch Konflikte. Sowohl den Anlagenfahrern als auch den Wartungsteams stehen für Arbeiten an Anlagen auf der ganzen Welt sämtliche Informationen geräteunabhängig zur Verfügung. Sie können sozusagen ihr Leitsystem via Tablet oder Laptop in der Tasche mit in die Anlage nehmen. 

Virtuelle Inbetriebnahme und Bedienerschulung von Zuhause aus 

Auch die Simulation und die virtuelle Inbetriebnahme von Automatisierungssystemen spielen inzwischen eine immer wichtigere Rolle: Hierfür bietet das Unternehmen skalierbare Lösungen, die drohende Projektverzögerungen wegen Kontaktbeschränkungen vermeiden können. Am digitalen Zwilling eines realen Automatisierungssystems lässt sich mit der Simulationsplattform Simit das Anlagenverhalten am PC simulieren, testen, optimieren und auch komplexere Software virtuell in Betrieb nehmen. So können Projekte im „Home-Office“ reifen, was Verzögerungen und Kontakte bei der realen Inbetriebnahme minimiert. Der digitale Zwilling lässt sich zudem für standortunabhängige, kontaktarme Schulungen abseits der Anlagen nutzen. Zudem kann auch Comos, eine Softwarelösung für das ganzheitliche Management eines Anlagenprojekts, hier wertvolle Dienste leisten. Mit Comos Walkinside steht eine 3D-VR-Visualisierung von Anlagen zur Verfügung, die sich noch im Bau befinden. Das Training der späteren Wartungs- und Betriebsteams lässt sich hier realistisch im virtuellen Modell – wie in einem Computerspiel – durchführen. 
Mit diesen digitalen Remote-Anwendungen unterstützt Siemens sowohl Hersteller als auch Betreiber in vielfältiger Weise dabei, die Verfügbarkeit und Produktivität ihrer Maschinen und Anlagen auf höchstem Niveau zu halten. Darauf wird es auch bei der industriellen Produktion im „New Normal“ verstärkt ankommen.
MediaService-Applikationsbeiträge können auf bereits veröffentlichten Siemens-Fachartikeln basieren.

Kontakt

Ursula Lang

Siemens AG

Gleiwitzer Str. 555
90475 Nuremberg
Germany

+49 (911) 895-7947