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MediaService Digital Industries Nachrichtenredaktion

Alles in Balance – Luftfrachtabfertigung am Züricher Flughafen setzt auf präzise Wägetechnik von Siemens

Unter Luftfracht versteht man grundsätzlich entweder die Beförderung per Frachtflugzeug oder den Transport im “Bauch” einer Passagiermaschine – die “Bellyfracht”. In beiden Fällen kommt es auf präzise Beladung an, damit beispielsweise die Maschine in ihrem Schwerpunkt bleibt oder Bodenlast-Grenzwerte nicht überschritten werden. Bei falscher Beladung kann es neben Schäden an Fracht und Maschine auch zu Startabbrüchen kommen, was Zeitverzug und hohe Kosten nach sich zieht. Die wichtigste Größe ist dabei der Traffic Load, also die Nutzlast. Sie ergibt sich aus der Summe aller Frachtgut- und Sendungs-Einzelmassen. Diese Daten laufen beim sogenannten Loadplanner, also dem Frachtgut-Planer, zusammen. Da falsche Gewichtsangaben wie genannt schwerwiegende Konsequenzen haben können, legt Cargologic großen Wert auf das korrekte Verwiegen aller Teile. 

Die Abfertigungsfirma Cargologic AG setzt am Flughafen Zürich zum Verwiegen der Luftfrachtsendungen unter anderem auf den digitalen Anschlusskasten Siwarex DB aus dem Siemens-Wägeportfolio.

Verbesserte Diagnose 
Das Gewicht aller Frachtstücke wird über Plattform- oder Rollenbahnwaagen erfasst. Diese Werte dienen am Ende als Basis für das wichtigste Arbeitsinstrument des Loadplanners – das Load- und Trimsheet. Hier sind Zulast (Load) und optimale Verteilung der Massen (Trim) genau festgelegt. Das Verwiegen übernehmen in Zürich über 150 Waagen. Um hier künftig noch besser aufgestellt zu sein, setzt das Unternehmen im Rahmen einer Modernisierung auf noch mehr Diagnosemöglichkeiten und Überwachung. Dazu kommt Siemens-Technik in Form des digitalen Anschlusskastens Siwarex DB mit der Wägeelektronik Siwarex WP231 zum Einsatz. Damit ist die Überwachung aller einzelner Wägezellen möglich. 

Präzise Einzelüberwachung für mehr Effizienz
Mit Siwarex WP231 nutzt Cargologic eine Standalone-Wägeelektronik, die auch ohne zusätzliche Simatic CPU (Central Processing Unit) arbeiten kann und sich nahtlos in den Prozess bei Cargologic einfügt. Bedient wird die Rollenbahnwaage über einen Simatic IPC277 Panel-PC mit Windows. Bedienlogik und Design ähneln dem des bisherigen Wägesystems. „Bei dieser Modernisierung liegt der Clou für uns aber noch an einer anderen Stelle. Mit dem digitalen Anschlusskasten Siwarex DB können wir nicht nur unsere bisherigen analogen Wägezellen weiter nutzen, wir überwachen nun alle vier Zellen der Rollenbahnwaage einzelnen“, so Urs Strupler, zuständig für Einkauf und Unterhalt bei Cargologic. Diese einzelne Überwachung hat zur Folge, dass der Ausfall einer Zelle sofort im Bedienpanel angezeigt wird. „Wir können sofort reagieren und verkürzen somit die Stillstandszeit der Waage auf ein Minimum“, erklärt Strupler zufrieden. Das erhöht die Präzision und Verfügbarkeit des gesamten Wägeprozesses, was wiederum Kosten, Fehlerwahrscheinlichkeiten und Zeitaufwand reduziert. 

Am Flughafen Zürich verfügt Cargologic über eine Handlingkapazität von 600.000 Tonnen pro Jahr und setzt inclusive dieser Rollenbahnwaage über 150 Waagen ein.

MediaService-Applikationsbeiträge können auf bereits veröffentlichten Siemens-Fachartikeln basieren.

Kontakt

Ursula Lang

Digital Industries

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