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125 Jahre Siemens in Karlsruhe

Elektrizitätswerk der badischen Eisenbahn-Werkstätten Karlsruhe Durlacher Werk 1905.  Hier zu sehen ist ein Drehstromgenerator von Siemens & Halske.

Pioniergeist und strategisches Wachstum

Bereits in den ersten Jahrzehnten entwickelte sich der Karlsruher Standort zu einem wichtigen Knotenpunkt für Infrastruktur- und Industrieprojekte in der Region. Ein frühes Großprojekt markierte das Jahr 1912, als das Technische Büro der Rheinischen Siemens-Schuckertwerke GmbH von der Generaldirektion der Badischen Staatseisenbahnen den Auftrag erhielt, eine Bahnstrecke der Wiesentalbahn zu elektrifizieren. Diese frühe Expertise im Bereich der Bahnelektrifizierung sollte sich in den folgenden Jahrzehnten als wegweisend erweisen.
In den 1930er Jahren realisierte das Technische Büro wegweisende Elektrifizierungsprojekte, darunter die Kleinbahn Ittersbach-Brötzingen bei Pforzheim und die Höllentalbahn. Auch das Karlsruher Werk der französischen Firma Michelin wurde mit Siemens-Technologie ausgestattet. Parallel dazu unterstützte Siemens die industrielle Entwicklung der Region durch Fabrikerweiterungen in den Spinnereien und Webereien des Albtals sowie in den Papierfabriken des Murgtals. Ein bedeutender Meilenstein war 1929 der Auftrag für das erste Schluchsee-Kraftwerk, für das Siemens zwei Generatoren und zwei Maschinentransformatoren lieferte.

Technologische Meilensteine und Expansion in der Nachkriegszeit

Ein Markstein in der Geschichte von Siemens in Karlsruhe war der Erwerb eines Grundstücks in Karlsruhe-Knielingen 1941, das ab 1950 von Siemens & Halske bebaut wurde: das Grundstück des heutigen Siemens-Standorts.
Die Nachkriegszeit brachte neue Herausforderungen mit sich: 1946 wurde das Technische Büro aufgrund der Besatzungszonen in zwei Ingenieurbüros aufgeteilt – eines für die französisch besetzte Zone in Karlsruhe und eines für die amerikanisch besetzte Zone in Rastatt. 
Die 1950er und 1960er Jahre waren geprägt von wegweisenden Infrastrukturprojekten. Im Rahmen der Bahnelektrifizierung lieferte Siemens Sonderanlagen, darunter Allsprechstellen für die Bahnhöfe Heidelberg und Mannheim sowie Fernmeldetische für die Bahnumspannwerke Friedrichsfeld und Freiburg. Die Stadt Karlsruhe beauftragte Siemens 1954 mit einer Motorwählerzentrale für das Rathaus. 1963 folgten weitere Großprojekte: Das Badenwerk Karlsruhe orderte elf transistorisierte Geräte zur Trägerfrequenzübertragung, die Esso AG vier Selex-Anlagen, das Krankenhaus erhielt eine moderne Rohrpostanlage und die Stadt eine neue Verkehrssteuerungsanlage. Ein besonderer Meilenstein war 1976 die Installation einer hochmodernen Fernsprechanlage in der Kontrollzentrale für den oberen Luftraum bei Eurocontrol in Karlsruhe. Mit 77 Bedienungstischen und zugehörigen Relaiseinrichtungen setzte diese Anlage neue Maßstäbe in der Flugsicherungstechnologie.
Am 1. Oktober 1966 wurde durch die Vereinigung der drei Gesellschaften Siemens & Halske, Siemens-Schuckertwerke und Siemens-Reiniger-Werke die Siemens Aktiengesellschaft gegründet. 1989 entstand das Elektronikwerk Karlsruhe als Teil des Siemens-Bereichs Automatisierungstechnik. Heute fertigt das Werk Manufacturing Karlsruhe sowohl Produkte für die industrielle Kommunikation und Identifikation als auch Automatisierungssysteme, Prozessleitsysteme und Industrie-PCs.

Gebäude der Technischen Büros von Siemens & Halske und Siemens-Schuckertwerke in der Bahnhofstraße 3 – 7 in Karlsruhe um 1950.

Die Siemens Anzeigetafel in der neuen Stadthalle von Karlsruhe zeigte Informationen an, die aus bis zu 30 Metern Entfernung lesbar waren. Die 9,6 Meter breite und 1,1 Meter hohe Tafel befand sich im Zentralfoyer und wurde über eine transportable Eingabestation bedient.

Innovation und Digitalisierung

Ein technologischer Quantensprung erfolgte 1968 mit der Inbetriebnahme einer Siemens-Datenverarbeitungsanlage 4004/45 im Wernerwerk für Messtechnik in Karlsruhe. Dieses Rechenzentrum übernahm nicht nur die Lohn- und Gehaltsabrechnungen, sondern auch die komplette Auftragsabwicklung einschließlich Fertigungsplanung. In den 1970er Jahren folgten bedeutende Infrastrukturprojekte: Siemens realisierte die Laborstromversorgung der Fachhochschule Karlsruhe und stattete 1975 das neue Badische Staatstheater mit sämtlichen elektrischen Einrichtungen aus, von der Bühnenbeleuchtung bis zu den Fernmelde- und Feuermeldeanlagen.
"Diese beeindruckende Entwicklung zeigt, wie tief Siemens in der Region verwurzelt ist. Wir sind stolz darauf, dass wir seit 1900 die technologische und wirtschaftliche Entwicklung der Region maßgeblich mitgestalten konnten", sagt Christian Dittrich, Repräsentant der Siemens-Niederlassung Karlsruhe, anlässlich des 125-jährigen Jubiläums. 

Zukunftsweisende Projekte der Gegenwart

Die Innovationskraft des Standorts zeigt sich auch in jüngeren Projekten. 2001 modernisierte Siemens das Datennetzwerk der Landeskreditbank Baden-Württemberg und baute ein Customer-Care-Center auf. Parallel dazu wurden die Datennetze der Sparkasse Calw, der Badischen Neuesten Nachrichten und von SEW-Euro-Drive auf den neuesten Stand gebracht. Ein Meilenstein in der Medizintechnik war die Ausstattung des Städtischen Klinikums Karlsruhe im Jahr 2005 mit dem damals modernsten und schnellsten 64-Schicht-Computertomographen der Welt, dem Somatom Sensation 64, sowie zwei weiteren 16-Schicht-Systemen für die Notfall- und stationäre Diagnostik. 2006 erhielt Siemens Karlsruhe den Auftrag für die Planung und schlüsselfertige Errichtung eines Erdwärmekraftwerks in Bellheim bei Landau - ein wichtiger Beitrag zur nachhaltigen Energieversorgung der Region. 2007 installierte Siemens eine Angiopraphieanlage im radiologischen Institut des Städtischen Klinikums Karlsruhe, und 2013 stellte Siemens den weltweit ersten Großtransformator mit Pflanzenöl her, der fortan im Umspannwerk Bruchsal-Kändelweg im Einsatz war. 2018 lieferte Siemens 24 Mireo-Züge und 15 Desiro HC für die Strecke Karlsruhe – Basel, gefolgt von sieben weiteren Mireo-Zügen 2022 für den neu eingerichteten Nordbaden-Express zwischen Karlsruhe, Heidelberg und Mannheim.
"In den vergangenen 125 Jahren haben wir uns vom Technischen Büro zu einem Innovationsstandort entwickelt, der heute Maßstäbe in der Automatisierungstechnik und Digitalisierung setzt. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter treiben mit ihrer Expertise und ihrem Engagement täglich Innovationen voran, die unsere Industrie zukunftsfähig machen“, sagt Thorsten Breutmann, Sprecher der Betriebsleitung Siemens Karlsruhe.

2013 stellte Siemens den weltweit ersten Großtransformator mit Pflanzenöl her. Das Gerät sollte künftig im Umspannwerk Bruchsal-Kändelweg bei Karlsruhe die 380-kV-Höchstspannungsebene mit dem 110-kV-Netz verbinden. Bis dato wurden Transformatoren mit Mineral- oder Silikonölen gekühlt und isoliert. Pflanzenöle sind im Vergleich umweltfreundlicher und schwerer brennbar.

Siemens-Standort Karlsruhe heute: In Karlsruhe-Knielingen arbeiten Menschen in Entwicklung, Produktion, nationalem und internationalem Vertrieb, Service und Management.

Gesellschaftliches Engagement und Zukunftsorientierung

Das langjährige gesellschaftliche Engagement von Siemens in Karlsruhe wurde 2018 mit einer Auszeichnung der Stadt gewürdigt. Der Konzern unterstützt gemeinnützige Organisationen aus der Region durch Sozialprojekte, Bildungsprogramme sowie Geld- und Sachspenden. 2023 wurde Siemens Teil der Klimaallianz Karlsruhe, die sich für Nachhaltigkeit und Klimaschutz einsetzt.
Heute ist der Standort Karlsruhe ein international bedeutendes Zentrum für Entwicklung, Produktion, Vertrieb und Service. Die Geschichte von Siemens in Karlsruhe steht beispielhaft für die erfolgreiche Verbindung von technologischer Innovation, wirtschaftlicher Stärke und gesellschaftlicher Verantwortung.

Im Auftrag der Badischen Staatsbahn wurde der Bahnhof Karlsruhe 1882 durch Siemens & Halske elektrisch beleuchtet. Dafür wurden fünf Dynamomaschinen installiert mit der Gesamtleistung von 8.700 Voltampere. Hier zu sehen ist der Maschinensaal des Bahnhofs Karlsruhe 1896.

Im Auftrag der Badischen Staatsbahn wurde der Bahnhof Karlsruhe 1882 durch Siemens & Halske elektrisch beleuchtet. Dafür wurden fünf Dynamomaschinen installiert mit der Gesamtleistung von 8.700 Voltampere. Hier zu sehen sind die Leitungen und Bogenlampen auf dem Bahnsteig 1 des Karlsruher Bahnhofs 1896.

Im Auftrag der Badischen Staatsbahn wurde der Bahnhof Karlsruhe 1882 durch Siemens & Halske elektrisch beleuchtet. Dafür wurden fünf Dynamomaschinen installiert mit der Gesamtleistung von 8.700 Voltampere. Hier zu sehen ist der Leitungsturm II des Personenbahnhofs Karlsruhe.

Für den Bau der Elektrischen Zentrale des Elektrizitätswerks Karlsruhe übertrug die Gesellschaft für elektrische Industrie der Stadt Karlsruhe 1899 Siemens & Halske die Lieferung und betriebsfertige Verlegung des erforderlichen Kabelnetzes. Hier zu sehen ist der Drehstrom-Transformator für das Elektrizitätswerk Karlsruhe 1902.

Kraftwerksansicht des Elektrizitätswerks der badischen Eisenbahn-Werkstätten Karlsruhe Durlacher Werk 1905.

Elektrizitätswerk der badischen Eisenbahn-Werkstätten Karlsruhe Durlacher Werk 1905. Hier zu sehen ist ein Umformer von Siemens & Halske.

Elektrizitätswerk der badischen Eisenbahn-Werkstätten Karlsruhe Durlacher Werk. Hier zu sehen ist ein Schaltbrett von Siemens & Halske 1908.

Die Siemens-Schuckertwerke waren beteiligt an der Elektrifizierung der Straßenbahn Karlsruhe. Hier zu sehen ist eine Straßenbahn in Karlsruhe an einer elektrischen Weichenstellvorrichtung 1910.

Die Siemens-Schuckertwerke waren beteiligt an der Elektrifizierung der Straßenbahn Karlsruhe. Hier zu sehen ist ein Motorwagen mit Rollenstromabnehmer 1910.

Schaltzentrale des Murgwerks 1920. Die erste Ausbaustufe des Murgwerks (1914 - 1918) nutzte das Wasser der Murg und ihr Gefälle von der Badisch-Württembergischen Landesgrenze bis oberhalb des Ortes Forbach in einem Hochdruckwerk aus.

Ausstellungsraum im Technischen Büro der Rheinischen Siemens-Schuckertwerke GmbH in Karlsruhe um 1920.

In den 1920er Jahren installierte das Siemens & Halske Hauptbüro die zur Badischen Elektrizitätsversorgung AG gehörende Pumpspeicheranlage der Schwarzenbach-Talsperre. Das Besondere der Schwarzenbachtalsperre bestand darin, dass es der erste Talsperrenbau in Deutschland war, der in Gussbeton mit Felsblockeinlagen ausgeführt wurde. Hier zu sehen das Wasserkraftwerk Schwarzenbach 1921.

In den 1920er Jahren installierte das Siemens & Halske Hauptbüro die zur Badischen Elektrizitätsversorgung AG gehörende Pumpspeicheranlage der Schwarzenbach-Talsperre. Das Besondere der Schwarzenbachtalsperre bestand darin, dass es der erste Talsperrenbau in Deutschland war, der in Gussbeton mit Felsblockeinlagen ausgeführt wurde. Hier zu sehen der Maschinensaal des Wasserkraftwerk Schwarzenbach 1921.

In den 1920er Jahren installierte das Siemens & Halske Hauptbüro die zur Badischen Elektrizitätsversorgung AG gehörende Pumpspeicheranlage der Schwarzenbach-Talsperre. Das Besondere der Schwarzenbachtalsperre bestand darin, dass es der erste Talsperrenbau in Deutschland war, der in Gussbeton mit Felsblockeinlagen ausgeführt wurde. Hier zu sehen das Transformatorhaus 1921.

In den 1920er Jahren installierte das Siemens & Halske Hauptbüro die zur Badischen Elektrizitätsversorgung AG gehörende Pumpspeicheranlage der Schwarzenbach-Talsperre. Das Besondere der Schwarzenbachtalsperre bestand darin, dass es der erste Talsperrenbau in Deutschland war, der in Gussbeton mit Felsblockeinlagen ausgeführt wurde. Hier zu sehen der Bau der Schwarzenbachtalsperre 1925.

In den 1920er Jahren installierte das Siemens & Halske Hauptbüro die zur Badischen Elektrizitätsversorgung AG gehörende Pumpspeicheranlage der Schwarzenbach-Talsperre. Das Besondere der Schwarzenbachtalsperre bestand darin, dass es der erste Talsperrenbau in Deutschland war, der in Gussbeton mit Felsblockeinlagen ausgeführt wurde. Hier zu sehen der Bau der Schwarzenbachtalsperre 1925.

In den 1920er Jahren installierte das Siemens & Halske Hauptbüro die zur Badischen Elektrizitätsversorgung AG gehörende Pumpspeicheranlage der Schwarzenbach-Talsperre. Das Besondere der Schwarzenbachtalsperre bestand darin, dass es der erste Talsperrenbau in Deutschland war, der in Gussbeton mit Felsblockeinlagen ausgeführt wurde. Hier zu sehen der Bau der Schwarzenbachtalsperre 1925.

1929 begann der Ausbau des ersten Schluchsee-Kraftwerks. Das Siemens-Schuckertwerke Technische Büro Karlsruhe erhielt Aufträge für zwei Generatoren und zwei Maschinentransformatoren. Hier zu sehen das Wasserkraftwerk Schluchsee 1930.

1929 begann der Ausbau des ersten Schluchsee-Kraftwerks. Das Siemens-Schuckertwerke Technische Büro Karlsruhe erhielt Aufträge für zwei Generatoren und zwei Maschinentransformatoren. Hier zu sehen das Wasserkraftwerk Schluchsee Wehr 1930.

1929 begann der Ausbau des ersten Schluchsee-Kraftwerks. Das Siemens-Schuckertwerke Technische Büro Karlsruhe erhielt Aufträge für zwei Generatoren und zwei Maschinentransformatoren. Hier zu sehen ein Transformator aus dem Transformatorenwerk Nürnberg für das Kraftwerk Schluchsee.

In den 1930er Jahren ist das Siemens-Schuckertwerke Technische Büro Karlsruhe beteiligt an der Elektrifizierung der Kleinbahn Ittersbach-Brötzingen bei Pforzheim. Hier zu sehen der Führerstand der Kleinbahn Pforzheim-Brötzingen-Ittersbach 1931.

In den 1930er Jahren ist das Siemens-Schuckertwerke Technische Büro Karlsruhe beteiligt an der Elektrifizierung der Kleinbahn Ittersbach-Brötzingen bei Pforzheim. Hier zu sehen die Kleinbahn Pforzheim-Brötzingen-Ittersbach von innen 1931.

In den 1930er Jahren ist das Siemens-Schuckertwerke Technische Büro Karlsruhe beteiligt an der Elektrifizierung der Kleinbahn Ittersbach-Brötzingen bei Pforzheim. Hier die Kleinbahn Pforzheim-Brötzingen-Ittersbach in Seitenansicht 1931.

In den 1930er Jahren ist das Siemens-Schuckertwerke Technische Büro Karlsruhe beteiligt an der Elektrifizierung der Höllentalbahn mit Speisung durch 50-periodischen Wechselstrom aus dem Überlandnetz der Badischen Landes-Elektrizitäts-Versorgungs AG.Hier zu sehen die Bo-Bo Lokomotive E 244.21 der Höllentalbahn.

1948 mietete das Wernerwerk für Messtechnik auf dem Gelände der Deutschen Waffen- und Munitionsfabriken AG in der Lorenzstraße Räumlichkeiten. Hier Ansicht der Mieträume, undatiert, ca. 1948.

In den 1930er Jahren ist das Siemens-Schuckertwerke Technische Büro Karlsruhe beteiligt an der Elektrifizierung der Höllentalbahn mit Speisung durch 50-periodischen Wechselstrom aus dem Überlandnetz der Badischen Landes-Elektrizitäts-Versorgungs AG. Hier zu sehen ist ein zweiteiliger Triebwagen der Höllentalbahn mit Wechselstrommotor aus dem Jahr 1951. 

Anfang der 1950er Jahre entstanden zwei Stockwerksbauten und eine Werkhalle für die Wernerwerk für Radiotechnik- und die Wernerwerk für Messtechnik-Fertigung. Für dieses Bauprojekt erwarb Siemens & Halske ein Grundstück in Karlsruhe-Knielingen. Aufgrund seines großen Umfangs sollte das Brauprojekt etappenweise realisiert werden. Zunächst sollte das fünfstöckige Wernerwerk für Radiotechnik-Gebäude und die Werkhalle (Shedhalle) errichtet werden. Hier zu sehen die Bauarbeiten auf dem Gelände.

Anfang der 1950er Jahre entstanden zwei Stockwerksbauten und eine Werkhalle für die Wernerwerk für Radiotechnik- und die Wernerwerk für Messtechnik-Fertigung. Für dieses Bauprojekt erwarb Siemens & Halske ein Grundstück in Karlsruhe-Knielingen. Aufgrund seines großen Umfangs sollte das Brauprojekt etappenweise realisiert werden. Zunächst sollte das fünfstöckige Wernerwerk für Radiotechnik-Gebäude und die Werkhalle (Shedhalle) errichtet werden. Hier zu sehen der Neubau der Shedhalle.

Anfang der 1950er Jahre entstanden zwei Stockwerksbauten und eine Werkhalle für die Wernerwerk für Radiotechnik- und die Wernerwerk für Messtechnik-Fertigung. Für dieses Bauprojekt erwarb Siemens & Halske ein Grundstück in Karlsruhe-Knielingen. Aufgrund seines großen Umfangs sollte das Brauprojekt etappenweise realisiert werden. Zunächst sollte das fünfstöckige Wernerwerk für Radiotechnik-Gebäude und die Werkhalle (Shedhalle) errichtet werden. Hier zu sehen der Neubau der Shedhalle 1951.

Die Baumaßnahmen für den Stockwerksbau des Wernerwerks für Messtechnik in Knielingen begannen im Sommer 1951 und waren im März 1952 fertiggestellt. Ansicht von der Rheinbrückenstraße auf das Wernerwerk für Messtechnick, undatiert, ca. 1952.

Wernerwerk für Messtechnik  und Wernerwerk für Radiotechnik Karlsruhe 1952.

Ansicht des Wernerwerks in Karlsruhe-Knielingen um 1953.

Grünflächen neben der Shedhalle auf dem Grundstück in Karlsruhe-Knielingen für die Erholung der Mitarbeitenden, um 1955.

Besuch des jüngsten Enkels Werner von Siemens, Ernst von Siemens, im Werk Karlsruhe 1956.

Ansicht des Wernerwerks für Messtechnik im Ortsteil Karlsruhe Knielingen 1957.

Luftaufnahme des Areals des Wernerwerks Karlsruhe um 1960.

Teilaufnahme des Wernerwerks für Messtechnik in Karlsruhe- Knielingen 1961.

Kammbauten des Wernerwerks   für Messtechnik, Karlsruhe 1961.

1971 errichtete Siemens in Karlsruhe das erste umfassende Prozessrechner-Schulungszentrum Europas. Elf hauptamtliche Lehrkräfte standen den Teilnehmenden der Weiterbildungskurse für Mess-, Steuer- und Regelungstechnik bei Siemens zur Verfügung. Hier zu sehen Prozessrechner im Siemens Schulungszentrum in Karlsruhe 1972.

Die KiTa SieKids Villa Pusteblume in Karlsruhe, die Betreuungsmöglichkeiten für über 80 Kinder von drei Monaten bis sechs Jahren bereitstellte, wurde 2011 eingeweiht. Bei dieser Gelegenheit las Siemens-Personalvorständin Brigitte Ederer den Kindern aus einem Buch vor.

2018 erhielt Siemens den Auftrag der Deutschen Bahn Regio Baden Württemberg für 24 Mireo-Züge sowie 15 Desiro HC (Doppelstockzüge) für die Strecke Karlsruhe – Offenburg – Freiburg – Basel.  Damit wurde das Zugangebot im Rheintal gänzlich neu strukturiert, mit einer klaren Trennung zwischen einem schnellen Zugsystem für den überregionalen Verkehr zwischen den großen Orten und einem S-Bahn-ähnlichen Regionalzugsystem mit Halt auf allen Stationen. Hier zu sehen der erste lackierte Wagenkasten.

2021 war Siemens in Karlsruhe erstmals Gastgeber der ‚First Lego League Challenge‘. Der Forschungs- und Roboterwettbewerb richtet sich an neun bis 16-jährige Schülerinnen und Schüler. Die teilnehmenden Teams planen und konstruieren gemeinsam mit Ingenieurinnen und Ingenieuren autonome Roboter, forschen über ein selbst gewähltes Thema und erstellen eine Präsentation ihrer Ergebnisse. Dieses Foto wurde bei der Lego League Challenge 2023 aufgenommen.

Der Siemens-Standort Karlsruhe ist heute der größte Standort von Siemens in Baden-Württemberg. Gleichzeitig ist Karlsruhe einer der größten Siemens-Standorte in Deutschland.

Der Siemens-Standort Karlsruhe ist das internationale Zentrum der Prozessindustrie und Prozessautomatisierung der Siemens AG. In dem Showroom „Process Automation World“ hier auf dem Bild wird auf 700 Quadratmetern das gesamte Leistungsspektrum der Prozessindustrie präsentiert und die Digitalisierung erlebbar gemacht.

Das Werk Manufacturing Karlsruhe fertigt heute sowohl Produkte für die industrielle Kommunikation und Identifikation als auch Automatisierungssysteme, Prozessleitsysteme und Industrie-PCs.

Die Siemens-Niederlassung Karlsruhe in der Siemensallee 75 vertreibt heute Produkte, Systeme, Lösungen und Services für das Siemens AG Portfolio von Digital Industries (Automatisierung, Antriebstechnik, Digitalisierung) und Smart Infrastructure (Gebäudeautomatisierung, Sicherheits- und Installationstechnik). Betreut werden Kundinnen und Kunden und Geschäftspartnerinnen und Geschäftspartner in der Region Mittlerer Oberrhein und Nördlicher Schwarzwald.


Bildquellen
bis 1989: Siemens Historical Institute
ab 1990: Siemens AG

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Die Siemens AG (Berlin und München) ist ein führendes Technologieunternehmen mit Fokus auf die Felder Industrie, Infrastruktur, Mobilität und Gesundheitswesen. Anspruch des Unternehmens ist es, Technologie zu entwickeln, die den Alltag verbessert, für alle. Indem es die reale mit der digitalen Welt verbindet, ermöglicht es den Kunden, ihre digitale und nachhaltige Transformation zu beschleunigen. Dadurch werden Fabriken effizienter, Städte lebenswerter und der Verkehr nachhaltiger. Als führendes Unternehmen im Bereich industrieller Künstlicher Intelligenz nutzt Siemens sein umfassendes Fachwissen, um KI - einschließlich generativer KI - auf reale Anwendungen zu übertragen und entwickelt KI-Lösungen für Kunden aller Branchen, die einen echten Mehrwert bieten. Siemens ist mehrheitlicher Eigentümer des börsennotierten Unternehmens Siemens Healthineers, einem weltweit führenden Anbieter von Medizintechnik, der Pionierarbeit im Gesundheitswesen leistet. Für jeden Menschen. Überall. Nachhaltig. Im Geschäftsjahr 2024, das am 30. September 2024 endete, erzielte der Siemens-Konzern einen Umsatz von 75,9 Milliarden Euro und einen Gewinn nach Steuern von 9,0 Milliarden Euro. Zum 30.09.2024 beschäftigte das Unternehmen auf fortgeführter Basis weltweit rund 312.000 Menschen. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.siemens.com.
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