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Enge Verbundenheit von Siemens und der Stadt Karlsruhe seit der Gründung eines Technischen Büros 1900
Siemens-Technik prägt Elektrifizierung, Infrastruktur und Industrialisierung in Karlsruhe und Baden
Innovationstreiber für Automatisierungstechnik und Prozessindustrie heute
Zukunftsorientiert: Starkes gesellschaftliches Engagement für Bildung und sozial-ökologische Projekte
Was mit einem Ingenieur, einem Kaufmann und mehreren
Monteuren in der Leopoldstraße 13 begann, hat sich zu einer 125-jährigen
Erfolgsgeschichte entwickelt: Seit der Gründung eines Technischen Büros am 1.
Oktober 1900 prägt Siemens die technologische und wirtschaftliche Entwicklung
Karlsruhes und der Region maßgeblich mit. Heute ist der Standort Karlsruhe der
größte Siemens-Standort in Baden-Württemberg.
Enge Verbundenheit von Siemens und der Stadt Karlsruhe seit der Gründung eines Technischen Büros 1900
Siemens-Technik prägt Elektrifizierung, Infrastruktur und Industrialisierung in Karlsruhe und Baden
Innovationstreiber für Automatisierungstechnik und Prozessindustrie heute
Zukunftsorientiert: Starkes gesellschaftliches Engagement für Bildung und sozial-ökologische Projekte
Was mit einem Ingenieur, einem Kaufmann und mehreren
Monteuren in der Leopoldstraße 13 begann, hat sich zu einer 125-jährigen
Erfolgsgeschichte entwickelt: Seit der Gründung eines Technischen Büros am 1.
Oktober 1900 prägt Siemens die technologische und wirtschaftliche Entwicklung
Karlsruhes und der Region maßgeblich mit. Heute ist der Standort Karlsruhe der
größte Siemens-Standort in Baden-Württemberg.
Elektrizitätswerk
der badischen Eisenbahn-Werkstätten Karlsruhe Durlacher Werk 1905. Hier zu sehen ist ein Drehstromgenerator
von Siemens & Halske.
Pioniergeist und strategisches Wachstum
Bereits in den ersten Jahrzehnten entwickelte sich der
Karlsruher Standort zu einem wichtigen Knotenpunkt für Infrastruktur- und
Industrieprojekte in der Region. Ein frühes Großprojekt markierte das Jahr
1912, als das Technische Büro der Rheinischen Siemens-Schuckertwerke GmbH von
der Generaldirektion der Badischen Staatseisenbahnen den Auftrag erhielt, eine
Bahnstrecke der Wiesentalbahn zu elektrifizieren. Diese frühe Expertise im
Bereich der Bahnelektrifizierung sollte sich in den folgenden Jahrzehnten als
wegweisend erweisen.
In den 1930er Jahren realisierte das Technische Büro
wegweisende Elektrifizierungsprojekte, darunter die Kleinbahn
Ittersbach-Brötzingen bei Pforzheim und die Höllentalbahn. Auch das Karlsruher
Werk der französischen Firma Michelin wurde mit Siemens-Technologie
ausgestattet. Parallel dazu unterstützte Siemens die industrielle Entwicklung
der Region durch Fabrikerweiterungen in den Spinnereien und Webereien des
Albtals sowie in den Papierfabriken des Murgtals. Ein bedeutender Meilenstein
war 1929 der Auftrag für das erste Schluchsee-Kraftwerk, für das Siemens zwei
Generatoren und zwei Maschinentransformatoren lieferte.
Technologische Meilensteine und Expansion in der
Nachkriegszeit
Ein Markstein in der Geschichte von Siemens in Karlsruhe war
der Erwerb eines Grundstücks in Karlsruhe-Knielingen 1941, das ab 1950 von
Siemens & Halske bebaut wurde: das Grundstück des heutigen
Siemens-Standorts.
Die Nachkriegszeit brachte neue Herausforderungen mit sich:
1946 wurde das Technische Büro aufgrund der Besatzungszonen in zwei
Ingenieurbüros aufgeteilt – eines für die französisch besetzte Zone in
Karlsruhe und eines für die amerikanisch besetzte Zone in Rastatt.
Die 1950er und 1960er Jahre waren geprägt von wegweisenden
Infrastrukturprojekten. Im Rahmen der Bahnelektrifizierung lieferte Siemens
Sonderanlagen, darunter Allsprechstellen für die Bahnhöfe Heidelberg und
Mannheim sowie Fernmeldetische für die Bahnumspannwerke Friedrichsfeld und
Freiburg. Die Stadt Karlsruhe beauftragte Siemens 1954 mit einer
Motorwählerzentrale für das Rathaus. 1963 folgten weitere Großprojekte: Das
Badenwerk Karlsruhe orderte elf transistorisierte Geräte zur
Trägerfrequenzübertragung, die Esso AG vier Selex-Anlagen, das Krankenhaus
erhielt eine moderne Rohrpostanlage und die Stadt eine neue
Verkehrssteuerungsanlage. Ein besonderer Meilenstein war 1976 die Installation
einer hochmodernen Fernsprechanlage in der Kontrollzentrale für den oberen
Luftraum bei Eurocontrol in Karlsruhe. Mit 77 Bedienungstischen und zugehörigen
Relaiseinrichtungen setzte diese Anlage neue Maßstäbe in der
Flugsicherungstechnologie.
Am 1. Oktober 1966 wurde durch die Vereinigung der drei
Gesellschaften Siemens & Halske, Siemens-Schuckertwerke und
Siemens-Reiniger-Werke die Siemens Aktiengesellschaft gegründet. 1989 entstand
das Elektronikwerk Karlsruhe als Teil des Siemens-Bereichs
Automatisierungstechnik. Heute fertigt das Werk Manufacturing Karlsruhe sowohl
Produkte für die industrielle Kommunikation und Identifikation als auch
Automatisierungssysteme, Prozessleitsysteme und Industrie-PCs.
Gebäude der Technischen Büros von Siemens &
Halske und Siemens-Schuckertwerke in der Bahnhofstraße 3 – 7 in Karlsruhe um
1950.
Die Siemens Anzeigetafel in der neuen Stadthalle
von Karlsruhe zeigte Informationen an, die aus bis zu 30 Metern Entfernung
lesbar waren. Die 9,6 Meter breite und 1,1 Meter hohe Tafel befand sich im
Zentralfoyer und wurde über eine transportable Eingabestation bedient.
Innovation und Digitalisierung
Ein technologischer Quantensprung erfolgte 1968 mit der
Inbetriebnahme einer Siemens-Datenverarbeitungsanlage 4004/45 im Wernerwerk für
Messtechnik in Karlsruhe. Dieses Rechenzentrum übernahm nicht nur die Lohn- und
Gehaltsabrechnungen, sondern auch die komplette Auftragsabwicklung
einschließlich Fertigungsplanung. In den 1970er Jahren folgten bedeutende
Infrastrukturprojekte: Siemens realisierte die Laborstromversorgung der
Fachhochschule Karlsruhe und stattete 1975 das neue Badische Staatstheater mit
sämtlichen elektrischen Einrichtungen aus, von der Bühnenbeleuchtung bis zu den
Fernmelde- und Feuermeldeanlagen.
"Diese beeindruckende Entwicklung zeigt, wie tief
Siemens in der Region verwurzelt ist. Wir sind stolz darauf, dass wir seit 1900
die technologische und wirtschaftliche Entwicklung der Region maßgeblich
mitgestalten konnten", sagt Christian Dittrich, Repräsentant der
Siemens-Niederlassung Karlsruhe, anlässlich des 125-jährigen Jubiläums.
Zukunftsweisende Projekte der Gegenwart
Die Innovationskraft des Standorts zeigt sich auch in
jüngeren Projekten. 2001 modernisierte Siemens das Datennetzwerk der
Landeskreditbank Baden-Württemberg und baute ein Customer-Care-Center auf.
Parallel dazu wurden die Datennetze der Sparkasse Calw, der Badischen Neuesten
Nachrichten und von SEW-Euro-Drive auf den neuesten Stand gebracht. Ein
Meilenstein in der Medizintechnik war die Ausstattung des Städtischen Klinikums
Karlsruhe im Jahr 2005 mit dem damals modernsten und schnellsten
64-Schicht-Computertomographen der Welt, dem Somatom Sensation 64, sowie zwei
weiteren 16-Schicht-Systemen für die Notfall- und stationäre Diagnostik. 2006
erhielt Siemens Karlsruhe den Auftrag für die Planung und schlüsselfertige
Errichtung eines Erdwärmekraftwerks in Bellheim bei Landau - ein wichtiger
Beitrag zur nachhaltigen Energieversorgung der Region. 2007 installierte
Siemens eine Angiopraphieanlage im radiologischen Institut des Städtischen
Klinikums Karlsruhe, und 2013 stellte Siemens den weltweit ersten Großtransformator
mit Pflanzenöl her, der fortan im Umspannwerk Bruchsal-Kändelweg im Einsatz
war. 2018 lieferte Siemens 24 Mireo-Züge und 15 Desiro HC für die Strecke
Karlsruhe – Basel, gefolgt von sieben weiteren Mireo-Zügen 2022 für den neu
eingerichteten Nordbaden-Express zwischen Karlsruhe, Heidelberg und Mannheim.
"In den vergangenen 125 Jahren haben wir uns vom
Technischen Büro zu einem Innovationsstandort entwickelt, der heute Maßstäbe in
der Automatisierungstechnik und Digitalisierung setzt. Unsere Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter treiben mit ihrer Expertise und ihrem Engagement täglich
Innovationen voran, die unsere Industrie zukunftsfähig machen“, sagt Thorsten
Breutmann, Sprecher der Betriebsleitung Siemens Karlsruhe.
2013 stellte Siemens den
weltweit ersten Großtransformator mit Pflanzenöl her. Das Gerät sollte
künftig im Umspannwerk Bruchsal-Kändelweg bei Karlsruhe die
380-kV-Höchstspannungsebene mit dem 110-kV-Netz verbinden. Bis dato wurden
Transformatoren mit Mineral- oder Silikonölen gekühlt und isoliert.
Pflanzenöle sind im Vergleich umweltfreundlicher und schwerer brennbar.
Siemens-Standort Karlsruhe heute: In
Karlsruhe-Knielingen arbeiten Menschen in Entwicklung, Produktion, nationalem
und internationalem Vertrieb, Service und Management.
Gesellschaftliches Engagement und Zukunftsorientierung
Das langjährige gesellschaftliche Engagement von Siemens in
Karlsruhe wurde 2018 mit einer Auszeichnung der Stadt gewürdigt. Der Konzern
unterstützt gemeinnützige Organisationen aus der Region durch Sozialprojekte,
Bildungsprogramme sowie Geld- und Sachspenden. 2023 wurde Siemens Teil der
Klimaallianz Karlsruhe, die sich für Nachhaltigkeit und Klimaschutz einsetzt.
Heute ist der Standort Karlsruhe ein international
bedeutendes Zentrum für Entwicklung, Produktion, Vertrieb und Service. Die
Geschichte von Siemens in Karlsruhe steht beispielhaft für die erfolgreiche
Verbindung von technologischer Innovation, wirtschaftlicher Stärke und
gesellschaftlicher Verantwortung.
Im Auftrag
der Badischen Staatsbahn wurde der Bahnhof Karlsruhe 1882 durch Siemens &
Halske elektrisch beleuchtet. Dafür wurden fünf Dynamomaschinen installiert
mit der Gesamtleistung von 8.700 Voltampere. Hier zu sehen ist der Maschinensaal
des Bahnhofs Karlsruhe 1896.
Im
Auftrag der Badischen Staatsbahn wurde der Bahnhof Karlsruhe 1882 durch Siemens
& Halske elektrisch beleuchtet. Dafür wurden fünf Dynamomaschinen
installiert mit der Gesamtleistung von 8.700 Voltampere. Hier zu sehen sind
die Leitungen und Bogenlampen auf dem Bahnsteig 1 des Karlsruher Bahnhofs
1896.
Im
Auftrag der Badischen Staatsbahn wurde der Bahnhof Karlsruhe 1882 durch Siemens
& Halske elektrisch beleuchtet. Dafür wurden fünf Dynamomaschinen
installiert mit der Gesamtleistung von 8.700 Voltampere. Hier zu sehen ist
der Leitungsturm II des Personenbahnhofs Karlsruhe.
Für den
Bau der Elektrischen Zentrale des Elektrizitätswerks Karlsruhe übertrug die
Gesellschaft für elektrische Industrie der Stadt Karlsruhe 1899 Siemens &
Halske die Lieferung und betriebsfertige Verlegung des erforderlichen Kabelnetzes.
Hier zu sehen ist der Drehstrom-Transformator für das Elektrizitätswerk
Karlsruhe 1902.
Kraftwerksansicht
des Elektrizitätswerks der badischen Eisenbahn-Werkstätten Karlsruhe
Durlacher Werk 1905.
Elektrizitätswerk der
badischen Eisenbahn-Werkstätten Karlsruhe Durlacher Werk 1905. Hier zu sehen ist ein Umformer von Siemens
& Halske.
Elektrizitätswerk der badischen Eisenbahn-Werkstätten Karlsruhe Durlacher
Werk. Hier zu sehen ist ein
Schaltbrett von Siemens & Halske 1908.
Die Siemens-Schuckertwerke waren beteiligt an der Elektrifizierung der
Straßenbahn Karlsruhe. Hier zu sehen ist eine Straßenbahn in Karlsruhe an
einer elektrischen Weichenstellvorrichtung 1910.
Die
Siemens-Schuckertwerke waren beteiligt an der Elektrifizierung der
Straßenbahn Karlsruhe. Hier zu sehen ist ein Motorwagen mit
Rollenstromabnehmer 1910.
Schaltzentrale
des Murgwerks 1920.
Die erste Ausbaustufe des Murgwerks (1914 - 1918) nutzte das Wasser der
Murg und ihr Gefälle von der Badisch-Württembergischen Landesgrenze bis
oberhalb des Ortes Forbach in einem Hochdruckwerk aus.
Ausstellungsraum im
Technischen Büro der Rheinischen Siemens-Schuckertwerke GmbH in Karlsruhe um
1920.
In den 1920er Jahren
installierte das Siemens & Halske Hauptbüro die zur Badischen
Elektrizitätsversorgung AG gehörende Pumpspeicheranlage der
Schwarzenbach-Talsperre. Das Besondere der Schwarzenbachtalsperre bestand
darin, dass es der erste Talsperrenbau in Deutschland war, der in Gussbeton
mit Felsblockeinlagen ausgeführt wurde. Hier zu sehen das Wasserkraftwerk
Schwarzenbach 1921.
In den 1920er Jahren installierte das Siemens & Halske Hauptbüro die
zur Badischen Elektrizitätsversorgung AG gehörende Pumpspeicheranlage der
Schwarzenbach-Talsperre. Das Besondere der Schwarzenbachtalsperre bestand
darin, dass es der erste Talsperrenbau in Deutschland war, der in Gussbeton
mit Felsblockeinlagen ausgeführt wurde. Hier zu sehen der Maschinensaal des Wasserkraftwerk
Schwarzenbach 1921.
In den 1920er Jahren
installierte das Siemens & Halske Hauptbüro die zur Badischen
Elektrizitätsversorgung AG gehörende Pumpspeicheranlage der
Schwarzenbach-Talsperre. Das Besondere der Schwarzenbachtalsperre bestand
darin, dass es der erste Talsperrenbau in Deutschland war, der in Gussbeton mit
Felsblockeinlagen ausgeführt wurde. Hier
zu sehen das Transformatorhaus 1921.
In den 1920er Jahren
installierte das Siemens & Halske Hauptbüro die zur Badischen
Elektrizitätsversorgung AG gehörende Pumpspeicheranlage der
Schwarzenbach-Talsperre. Das Besondere der Schwarzenbachtalsperre bestand
darin, dass es der erste Talsperrenbau in Deutschland war, der in Gussbeton
mit Felsblockeinlagen ausgeführt wurde. Hier zu sehen der Bau der
Schwarzenbachtalsperre 1925.
In den 1920er Jahren
installierte das Siemens & Halske Hauptbüro die zur Badischen
Elektrizitätsversorgung AG gehörende Pumpspeicheranlage der
Schwarzenbach-Talsperre. Das Besondere der Schwarzenbachtalsperre bestand
darin, dass es der erste Talsperrenbau in Deutschland war, der in Gussbeton
mit Felsblockeinlagen ausgeführt wurde. Hier zu sehen der Bau der
Schwarzenbachtalsperre 1925.
In den 1920er Jahren
installierte das Siemens & Halske Hauptbüro die zur Badischen
Elektrizitätsversorgung AG gehörende Pumpspeicheranlage der
Schwarzenbach-Talsperre. Das Besondere der Schwarzenbachtalsperre bestand
darin, dass es der erste Talsperrenbau in Deutschland war, der in Gussbeton
mit Felsblockeinlagen ausgeführt wurde. Hier zu sehen der Bau der
Schwarzenbachtalsperre 1925.
1929
begann der Ausbau des ersten Schluchsee-Kraftwerks. Das
Siemens-Schuckertwerke Technische Büro Karlsruhe erhielt Aufträge für zwei
Generatoren und zwei Maschinentransformatoren. Hier zu sehen das Wasserkraftwerk
Schluchsee 1930.
1929
begann der Ausbau des ersten Schluchsee-Kraftwerks. Das
Siemens-Schuckertwerke Technische Büro Karlsruhe erhielt Aufträge für zwei
Generatoren und zwei Maschinentransformatoren. Hier zu sehen das Wasserkraftwerk
Schluchsee Wehr 1930.
1929
begann der Ausbau des ersten Schluchsee-Kraftwerks. Das
Siemens-Schuckertwerke Technische Büro Karlsruhe erhielt Aufträge für zwei
Generatoren und zwei Maschinentransformatoren. Hier zu sehen ein Transformator
aus dem Transformatorenwerk Nürnberg für das Kraftwerk Schluchsee.
In den
1930er Jahren ist das Siemens-Schuckertwerke Technische Büro Karlsruhe beteiligt
an der Elektrifizierung der Kleinbahn Ittersbach-Brötzingen bei Pforzheim.
Hier zu sehen der Führerstand der Kleinbahn Pforzheim-Brötzingen-Ittersbach
1931.
In den
1930er Jahren ist das Siemens-Schuckertwerke Technische Büro Karlsruhe
beteiligt an der Elektrifizierung der Kleinbahn Ittersbach-Brötzingen bei
Pforzheim. Hier zu sehen die Kleinbahn Pforzheim-Brötzingen-Ittersbach von
innen 1931.
In den
1930er Jahren ist das Siemens-Schuckertwerke Technische Büro Karlsruhe
beteiligt an der Elektrifizierung der Kleinbahn Ittersbach-Brötzingen bei
Pforzheim. Hier die Kleinbahn Pforzheim-Brötzingen-Ittersbach in
Seitenansicht 1931.
In den
1930er Jahren ist das Siemens-Schuckertwerke Technische Büro Karlsruhe
beteiligt an der Elektrifizierung der Höllentalbahn mit Speisung durch
50-periodischen Wechselstrom aus dem Überlandnetz der Badischen
Landes-Elektrizitäts-Versorgungs AG.Hier zu sehen die Bo-Bo Lokomotive E
244.21 der Höllentalbahn.
1948 mietete das
Wernerwerk für Messtechnik auf dem Gelände der Deutschen Waffen- und
Munitionsfabriken AG in der Lorenzstraße Räumlichkeiten. Hier Ansicht der
Mieträume, undatiert, ca. 1948.
In den 1930er Jahren ist
das Siemens-Schuckertwerke Technische Büro Karlsruhe beteiligt an der
Elektrifizierung der Höllentalbahn mit Speisung durch 50-periodischen
Wechselstrom aus dem Überlandnetz der Badischen
Landes-Elektrizitäts-Versorgungs AG. Hier zu sehen ist ein zweiteiliger
Triebwagen der Höllentalbahn mit Wechselstrommotor aus dem Jahr 1951.
Anfang der 1950er Jahre entstanden
zwei Stockwerksbauten
und eine Werkhalle für die Wernerwerk für Radiotechnik- und die Wernerwerk
für Messtechnik-Fertigung. Für dieses Bauprojekt erwarb Siemens & Halske ein
Grundstück in Karlsruhe-Knielingen. Aufgrund seines großen Umfangs sollte das
Brauprojekt etappenweise realisiert werden. Zunächst sollte das fünfstöckige
Wernerwerk für Radiotechnik-Gebäude und die Werkhalle (Shedhalle) errichtet
werden. Hier zu sehen die Bauarbeiten auf dem Gelände.
Anfang der 1950er Jahre entstanden
zwei Stockwerksbauten und eine Werkhalle für die Wernerwerk für
Radiotechnik- und die Wernerwerk für Messtechnik-Fertigung. Für dieses
Bauprojekt erwarb Siemens & Halske ein Grundstück in
Karlsruhe-Knielingen. Aufgrund seines großen Umfangs sollte das Brauprojekt
etappenweise realisiert werden. Zunächst sollte das fünfstöckige Wernerwerk
für Radiotechnik-Gebäude und die Werkhalle (Shedhalle) errichtet werden. Hier
zu sehen der Neubau der Shedhalle.
Anfang der 1950er Jahre entstanden
zwei Stockwerksbauten
und eine Werkhalle für die Wernerwerk für Radiotechnik- und die Wernerwerk
für Messtechnik-Fertigung. Für dieses Bauprojekt erwarb Siemens & Halske ein
Grundstück in Karlsruhe-Knielingen. Aufgrund seines großen Umfangs sollte das
Brauprojekt etappenweise realisiert werden. Zunächst sollte das fünfstöckige
Wernerwerk für Radiotechnik-Gebäude und die Werkhalle (Shedhalle) errichtet
werden. Hier zu sehen der Neubau der Shedhalle 1951.
Die Baumaßnahmen für den
Stockwerksbau des Wernerwerks für Messtechnik in Knielingen begannen im
Sommer 1951 und waren im März 1952 fertiggestellt. Ansicht von der
Rheinbrückenstraße auf das Wernerwerk für Messtechnick, undatiert, ca. 1952.
Wernerwerk
für Messtechnik und Wernerwerk für Radiotechnik Karlsruhe
1952.
Ansicht des Wernerwerks
in Karlsruhe-Knielingen um 1953.
Grünflächen neben der
Shedhalle auf dem Grundstück in Karlsruhe-Knielingen für die Erholung der
Mitarbeitenden, um 1955.
Besuch des jüngsten Enkels
Werner von Siemens, Ernst von Siemens, im Werk Karlsruhe 1956.
Ansicht des Wernerwerks
für Messtechnik im Ortsteil Karlsruhe Knielingen 1957.
Luftaufnahme des Areals
des Wernerwerks Karlsruhe um 1960.
Teilaufnahme des
Wernerwerks für Messtechnik in Karlsruhe- Knielingen 1961.
Kammbauten des Wernerwerks für Messtechnik, Karlsruhe 1961.
1971 errichtete Siemens
in Karlsruhe das erste umfassende Prozessrechner-Schulungszentrum Europas.
Elf hauptamtliche Lehrkräfte standen den Teilnehmenden der
Weiterbildungskurse für Mess-, Steuer- und Regelungstechnik bei Siemens zur
Verfügung. Hier zu sehen Prozessrechner im Siemens Schulungszentrum in
Karlsruhe 1972.
Die KiTa SieKids Villa
Pusteblume in Karlsruhe, die Betreuungsmöglichkeiten für über 80 Kinder von
drei Monaten bis sechs Jahren bereitstellte, wurde 2011 eingeweiht. Bei
dieser Gelegenheit las Siemens-Personalvorständin Brigitte Ederer den Kindern
aus einem Buch vor.
2018 erhielt Siemens den
Auftrag der Deutschen Bahn Regio Baden Württemberg für 24 Mireo-Züge sowie 15
Desiro HC (Doppelstockzüge) für die Strecke Karlsruhe – Offenburg – Freiburg
– Basel. Damit wurde das Zugangebot im
Rheintal gänzlich neu strukturiert, mit einer klaren Trennung zwischen einem
schnellen Zugsystem für den überregionalen Verkehr zwischen den großen Orten
und einem S-Bahn-ähnlichen Regionalzugsystem mit Halt auf allen Stationen.
Hier zu sehen der erste lackierte Wagenkasten.
2021 war Siemens in
Karlsruhe erstmals Gastgeber der ‚First Lego League Challenge‘. Der
Forschungs- und Roboterwettbewerb richtet sich an neun bis 16-jährige
Schülerinnen und Schüler. Die teilnehmenden Teams planen und konstruieren
gemeinsam mit Ingenieurinnen und Ingenieuren autonome Roboter, forschen über
ein selbst gewähltes Thema und erstellen eine Präsentation ihrer Ergebnisse.
Dieses Foto wurde bei der Lego League Challenge 2023 aufgenommen.
Der Siemens-Standort Karlsruhe ist heute der größte Standort von Siemens in Baden-Württemberg. Gleichzeitig ist Karlsruhe einer der größten Siemens-Standorte in Deutschland.
Der Siemens-Standort
Karlsruhe ist das internationale Zentrum der Prozessindustrie und
Prozessautomatisierung der Siemens AG. In dem Showroom „Process Automation
World“ hier auf dem Bild wird auf 700 Quadratmetern das gesamte
Leistungsspektrum der Prozessindustrie präsentiert und die Digitalisierung
erlebbar gemacht.
Das Werk Manufacturing
Karlsruhe fertigt heute sowohl Produkte für die industrielle Kommunikation
und Identifikation als auch Automatisierungssysteme, Prozessleitsysteme und
Industrie-PCs.
Die
Siemens-Niederlassung Karlsruhe in der Siemensallee 75 vertreibt heute
Produkte, Systeme, Lösungen und Services für das Siemens AG Portfolio von
Digital Industries (Automatisierung, Antriebstechnik, Digitalisierung) und
Smart Infrastructure (Gebäudeautomatisierung, Sicherheits- und
Installationstechnik). Betreut werden Kundinnen und Kunden und
Geschäftspartnerinnen und Geschäftspartner in der Region Mittlerer Oberrhein
und Nördlicher Schwarzwald.
Bildquellen
bis 1989: Siemens Historical Institute
ab 1990: Siemens AG
Die
Siemens AG (Berlin und München) ist ein führendes Technologieunternehmen mit Fokus auf die Felder Industrie, Infrastruktur, Mobilität und Gesundheitswesen. Anspruch des Unternehmens ist es, Technologie zu entwickeln, die den Alltag verbessert, für alle. Indem es die reale mit der digitalen Welt verbindet, ermöglicht es den Kunden, ihre digitale und nachhaltige Transformation zu beschleunigen. Dadurch werden Fabriken effizienter, Städte lebenswerter und der Verkehr nachhaltiger. Als führendes Unternehmen im Bereich industrieller Künstlicher Intelligenz nutzt Siemens sein umfassendes Fachwissen, um KI - einschließlich generativer KI - auf reale Anwendungen zu übertragen und entwickelt KI-Lösungen für Kunden aller Branchen, die einen echten Mehrwert bieten. Siemens ist mehrheitlicher Eigentümer des börsennotierten Unternehmens Siemens Healthineers, einem weltweit führenden Anbieter von Medizintechnik, der Pionierarbeit im Gesundheitswesen leistet. Für jeden Menschen. Überall. Nachhaltig. Im Geschäftsjahr 2024, das am 30. September 2024 endete, erzielte der Siemens-Konzern einen Umsatz von 75,9 Milliarden Euro und einen Gewinn nach Steuern von 9,0 Milliarden Euro. Zum 30.09.2024 beschäftigte das Unternehmen auf fortgeführter Basis weltweit rund 312.000 Menschen. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter
www.siemens.com.