Das Angebot wurde im schweizerischen Zug entwickelt, wo sich auch die Produktionsstätte befindet. Die Geschichte von Siemens-Brandmeldetechnik in der Schweiz lässt sich bis ins Jahr 1941 in Bad Ragaz zurückverfolgen. Damals legten die beiden Schweizer ETH-Physiker Walter Jaeger und Ernst Meili mit der Gründung der Cerberus GmbH den Grundstein für eines der weltweit bedeutendsten Unternehmen der Brandmeldetechnik. Die Schweizer Erfolgsgeschichte wurde seit daher laufend weitergeschrieben – seit 1998 unter dem Dach von Siemens.
In Krankenhäusern, in denen sowohl Patientensicherheit als auch ein effizienter Betrieb entscheidend sind, sorgen die neuen Siemens-Brandmelder durch kontinuierliche, autonome Detektion für mehr Zuverlässigkeit. Die automatisierte Disturbance-Free Testing (DFT)-Technologie führt rund um die Uhr Selbst-Checks durch und reduziert so mögliche Systemausfallzeiten. Die Smoke Entry Supervision (SES)-Technologie überwacht die Raucheintrittsöffnung in Echtzeit, so dass Betreiber unmittelbar eingreifen können, bevor sich kritische Situationen entwickeln. Darüber hinaus minimiert die ASAplus (Advanced Signal Analysis)-Technologie Fehlalarme, indem sie optische Mehrwellenlängen-Sensorik mit dualer thermischer Detektion vereint. Damit werden auch unnötige Evakuierungsmassnahmen vermieden. Die vollständig IoT-fähigen Brandmelder sind mit cloudbasierten Anwendungen kompatibel, wie etwa mit den Building X Fire Apps von Siemens. Die genannten Funktionen liefern Facility-Teams sowie Serviceanbietern relevante, nutzbare Dateneinblicke und ermöglichen Echtzeitüberwachung, Ferndiagnosen und vorausschauende Instandhaltung.
Rechenzentren sehen sich aufgrund der hohen Dichte elektrischer Systeme und der Notwendigkeit eines unterbrechungsfreien Betriebs mit besonderen Anforderungen an den Brandschutz konfrontiert. Dazu zählen etwa Überhitzung und elektrische Fehlfunktionen. Die Brandmelder Sinteso Nova und Cerberus Nova tragen nicht nur dazu bei, kritische IT- und Elektroinfrastrukturen verfügbarer zu machen, sondern geben auch mehr Einblicke in den Zustand der Systeme. Automatisierte Selbst-Checks, cloudbasierte Überwachung und vorausschauende Wartung ermöglichen es Facility-Teams, schnell und proaktiv zu reagieren. So lassen sich Störungen reduzieren, während diese kritischen Anlagen gleichzeitig effizient geschützt werden.
Andere Branchen, wie beispielsweise das Hochschulwesen und der gewerbliche Immobilienbereich, betreiben häufig mehrere, räumlich verteilte Gebäude. Hier ist es ein zentralisiertes Brandschutzmanagement besonders essenziell. Die Brandmelder Sinteso Nova und Cerberus Nova unterstützen Facility-Teams dabei, über alle Standorte hinweg einheitliche Schutzstandards sicherzustellen, indem sie Anlagen kontinuierlich überwachen, das Risiko unnötiger Betriebsunterbrechungen reduzieren und eine proaktive Wartung unterstützen. Dieser ganzheitliche Ansatz schafft Transparenz über weit verteilte Gebäude und sorgt für zuverlässige und resiliente Betriebsabläufe über das gesamte Portfolio hinweg.
"Die Einführung unseres Brandmeldeportfolios Sinteso Nova und Cerberus Nova ist ein Meilenstein, wenn es darum geht, sicherzustellen, dass Alarme so präzise wie möglich sind. Durch den Übergang von periodischen Checks hin zu kontinuierlichen, datenbasierten und selbstüberwachenden Systemen, schaffen wir die Grundlage für wirklich menschenzentrierte, autonome Gebäude. Indem Tests automatisiert, sowie Echtzeiteinblicke und Fernzugriffe möglich sind, schützen diese Lösungen nicht nur Menschen, sondern entlasten auch gleichzeitig das Personal. So können sich Mitarbeitende auf strategisch-relevante Aufgaben konzentrieren. Das neue Portfolio steht nicht nur für Innovation – sondern für intelligentere, sicherere und effizientere Betriebsabläufe“, sagt Peter Nebiker, Head of Fire Safety bei Siemens Smart Infrastructure Buildings.
Unabhängig von der Branche stehen die Brandmelder Sinteso Nova und Cerberus Nova für einen neuen, zukunftsweisenden Ansatz im Brandschutz. Sie ermöglichen es, schrittweise zu modernisieren, während sie gleichzeitig kontinuierlichen Schutz bieten, sowohl in Neubauten als auch in Bestandsgebäuden. Dabei bleiben bestehende Brandmeldezentralen kompatibel, sodass es nicht erforderlich ist, Anlagen vollständig auszutauschen. Dank einer Plug-and-Play-Integration – einschliesslich der automatischen Übernahme konfigurierter Einstellungen – ermöglichen die Systeme es, nahtlos zu modernisieren und reduzieren zugleich Installationsaufwand sowie Risiken.
Die Melder tragen das Produktlabel Siemens EcoTech, das für mehr Transparenz in Bezug auf Nachhaltigkeit sorgt. Das Portfolio besteht nicht nur aus recycelten Kunststoffen, sondern fördert auch ein umweltbewusstes Design, Ressourceneffizienz sowie Prinzipien der Kreislaufwirtschaft. Die Brandmelder Sinteso Nova und Cerberus Nova sind Teil des Siemens Xcelerator Portfolios, einer offenen digitalen Business-Plattform, die es Kunden ermöglicht, ihre digitale Transformation einfacher, schneller und skalierbar umzusetzen.