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Siemens liefert bis zu 200 Doppelstockzüge an die SBB

Die SBB hat heute den Vertrag mit Siemens Mobility Schweiz über die Lieferung von 116 sechsteiligen Desiro DoSto Doppelstockzügen sowie einer Option auf bis zu 84 weitere Züge unterzeichnet. Der Auftragswert liegt bei rund 2 Mrd. Schweizer Franken. Die neuen Doppelstockzüge kommen ab dem Jahr 2031 auf dem Netz der Zürcher S-Bahn sowie in der Westschweiz zum Einsatz.
Der von Siemens gelieferte Zug Desiro DoSto ist eine konsequente Weiterentwicklung des bahnerprobten Desiro HC (High Capacity) mit bewährten Komponenten. Der Desiro HC ist ein Erfolgsmodell, von dem bereits mehr als 440 Züge in mehreren Ländern verkauft wurden und dabei über 200 Mio. Kilometer zurückgelegt haben.
Der Zug ist optimal auf die Bedürfnisse von Ballungszentren der Zukunft ausgerichtet, bietet viel Platz sowie Komfort und setzt Massstäbe in der Nachhaltigkeit. Der Desiro DoSto zeichnet sich durch einen geringen Energieverbrauch dank effizienten Traktionskomponenten, integrierter Wärmepumpe und intelligentem Energiemanagement über die Fahrzeugsteuerung aus. Beim Bau der Wagenkästen kommt 100 % CO2-reduziertes Aluminium zum Einsatz.
«Seit 20 Jahren ist die 2. Generation an Doppelstockzügen von Siemens bei der S-Bahn Zürich zur Zufriedenheit von SBB und den Bahnreisenden im Einsatz, jetzt freue ich mich zusammen mit meinen 6000 Kolleginnen und Kollegen bei Siemens in der Schweiz sehr darüber, dass wir die neuste Generation an Doppelstockzügen für die S-Bahn Zürich und die Westschweiz bauen dürfen. Dieser Auftrag ist ein weiterer Meilenstein in der über 100-jährigen Zusammenarbeit zwischen der SBB und Siemens Mobility Schweiz», sagt Gerd Scheller, CEO von Siemens Schweiz und CEO Siemens Mobility Schweiz.
«Dieser Auftrag über rund 2 Milliarden Schweizer Franken unterstreicht das Vertrauen der SBB in Siemens», sagt Roland Busch, Vorstandsvorsitzender der Siemens AG. «Zuverlässigkeit, Nachhaltigkeit und Lebensqualität – das verbinden die Menschen in der Schweiz mit der Bahn. Und wir sind stolz, mit unseren neuen Zügen und unserer führenden Technologie diese hohen Ansprüche für die Zukunft zu erfüllen. Auch dass wichtige Teile des Projekts – von Projektleitung über Tests und Zulassungsfahrten bis zur Betriebseinführung – in der Schweiz stattfinden, zeigt unsere tiefe Verbundenheit mit dem Land.»
Der Desiro DoSto ist optimal auf die Anforderungen der S-Bahn der Zukunft ausgerichtet und bietet deutlich mehr Kapazität für stark frequentierte Linien. Die neuen Züge bieten rund 540 Sitzplätze und geräumige Multifunktionszonen, die ein einfaches Ein- und Aussteigen unterstützen. Gegenüber der ersten Generation, die durch die neuen Fahrzeuge ersetzt werden, stehen rund 30 % mehr Stehplätze sowie 10 % mehr Sitzplätze zur Verfügung.
Auch beim Reisekomfort und bei der Sicherheit setzt der Desiro DoSto neue Akzente: Niederflurige Einstiege an allen Türen erleichtern den Zugang für alle Reisenden. In der 1. Klasse sorgen verstellbare Sitze, Klapptische und ein grosser Sitzabstand für zusätzlichen Komfort. Steckdosen an den Sitzplätzen in der 1. und 2. Klasse ermöglichen das Laden von mobilen Geräten unterwegs; in den Multifunktionszonen stehen zudem Steckdosen zum Aufladen von E-Bikes zur Verfügung. Eine verbesserte Kundeninformation im Fahrgastraum mit mehr und grossen Bildschirmen unterstützt die Orientierung, ergänzt durch ein Lichtband über den Türen, das jeweils die richtige Ausstiegsseite anzeigt. Zusätzliche Notsprechstellen ermöglichen es den Fahrgästen, im Bedarfsfall rasch Hilfe anzufordern.
Die Lieferung der neuen Doppelstockzüge erfolgt durch Siemens Mobility mit Sitz in Wallisellen. Die Fertigung der Wagenkästen ist in Krefeld vorgesehen. In der Schweiz erfolgen neben des Projektmanagements die Tests, die Zulassungsfahrten, die Inbetriebsetzung und die Einführung in den Betrieb mit lokalen Partnern sowie Instandhaltungsarbeiten während der Gewährleistungsfrist. Siemens Mobility und die SBB arbeiten seit Jahrzehnten erfolgreich in den verschiedensten Bereichen zusammen. Zudem stärken seit zehn Jahren über 180 Vectron-Lokomotiven von Siemens Mobility das Rückgrat des Güterverkehrs in der Schweiz wie auch international.
Als eines der grössten Technologieunternehmen der Schweiz beschäftigt Siemens knapp 6000 Mitarbeitende an 20 Standorten in allen Landesteilen. Mehr als 30 000 Kundinnen und Kunden vertrauen in der Schweiz auf Lösungen von Siemens und das Unternehmen hat allein im letzten Geschäftsjahr Produkte und Dienstleistungen im Wert von mehr als 550 Millionen Franken bei über 1900 Schweizer Unternehmen eingekauft. Vor kurzem hat Siemens entschieden, insgesamt 110 Millionen Schweizer Franken in den Standort Wallisellen zu investieren. Der Campus wird mit einem Neubau bis im Jahr 2029 vervollständigt und bietet künftig Büro-, Entwicklungs- und Produktionsstätten für rund 1000 Mitarbeitende.
Die Bahntechniksparte Siemens Mobility mit Sitz in Wallisellen ist seit über 100 Jahren in der Schweiz aktiv und umfasst mehrere Entwicklungsabteilungen und Produktionsstätten für die Bahninfrastruktur. In der Schweiz entwickelte Mobilitätslösungen werden auch in den Weltmarkt exportiert. Das Leit- und Informationssystem Controlguide Iltis beispielsweise wurde in Wallisellen entwickelt und steht bei Bahnunternehmen weltweit im Einsatz.

Vertragsunterzeichnung (v.l.n.r.): Domenic Fried, Leiter Rollmaterial Siemens Mobility Schweiz; Gerd Scheller, CEO Siemens Schweiz; Vincent Ducrot, CEO SBB; Reto Liechti, Leiter Produktion Personenverkehr SBB

Zürich HB, Designstudie

Westschweiz, Designstudie

Die Siemens AG (Berlin und München) ist ein führendes Technologieunternehmen mit Fokus auf die Felder Industrie, Infrastruktur, Mobilität und Gesundheitswesen. Anspruch des Unternehmens ist es, Technologie zu entwickeln, die den Alltag verbessert, für alle. Indem es die reale mit der digitalen Welt verbindet, ermöglicht es den Kunden, ihre digitale und nachhaltige Transformation zu beschleunigen. Dadurch werden Fabriken effizienter, Städte lebenswerter und der Verkehr nachhaltiger. Als führendes Unternehmen im Bereich industrieller Künstlicher Intelligenz nutzt Siemens sein umfassendes Fachwissen, um KI - einschließlich generativer KI - auf reale Anwendungen zu übertragen und entwickelt KI-Lösungen für Kunden aller Branchen, die einen echten Mehrwert bieten. Siemens ist mehrheitlicher Eigentümer des börsennotierten Unternehmens Siemens Healthineers, einem weltweit führenden Anbieter von Medizintechnik, der Pionierarbeit im Gesundheitswesen leistet. Für jeden Menschen. Überall. Nachhaltig.

Im Geschäftsjahr 2025, das am 30. September 2025 endete, erzielte der Siemens-Konzern einen Umsatz von 78,9 Milliarden Euro und einen Gewinn nach Steuern von 10,4 Milliarden Euro. Zum 30.09.2025 beschäftigte das Unternehmen auf fortgeführter Basis weltweit rund 318.000 Menschen. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.siemens.com.
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Kontakt

Marc Estermann

+41 79 545 13 37