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Siemens erweitert Partnernetzwerk für Rechenzentren, um zukunftsweisende KI-Infrastruktur zu skalieren

Aufbau eines Ökosystems für zukunftsweisende KI-Infrastruktur

„KI-Infrastruktur zu skalieren, ist nicht nur eine Frage der Rechenleistung, sondern gleichermaßen eine Herausforderung im Rahmen von Energie und Infrastruktur“, sagt Ruth Gratzke, President von Siemens Smart Infrastructure U.S. „Angesichts der steigenden Nachfrage nach KI-Rechenleistung wird das Wachstum von Rechenzentren zunehmend durch begrenzte Netzkapazitäten und lange Netzanbindungszeiten eingeschränkt. Dieses Hindernis zu überwinden, erfordert eine enge und komplexe Koordination zwischen digitaler Infrastruktur und Energiesektor. Siemens investiert aktiv in Schlüsseltechnologien und Partnerschaften, um das Ökosystem zu erweitern, das erforderlich ist, um KI verantwortungsvoll zu skalieren und zukunftsweisende Rechenzentreninfrastrukturen zu ermöglichen.“ 

Emerald AI ermöglicht es, dass KI-Arbeitslasten zeitlich und örtlich verlagert werden können, um sich an die Netzbedingungen anzupassen, wodurch die Nachfrage von Rechenzentren auf die verfügbare Stromversorgung dynamisch reagieren kann. Durch die Koordination, wann und wo KI-Workloads ausgeführt werden, in Kombination mit dem Einsatz lokal verfügbarer Energieressourcen, hilft dieser Ansatz, Lastspitzen auszugleichen, schnellere und größere Netzanschlüsse für Rechenzentren zu realisieren und die Belastung der begrenzten Energieinfrastruktur zu verringern. Die strategische Investition in Emerald AI stärkt die Fähigkeit von Siemens, Flexibilität auf der Rechenebene zu schaffen. Zusammen mit der Expertise von Siemens in Energieinfrastruktur und Betriebstechnologie ermöglicht dies eine echte IT/OT-Konvergenz zwischen KI-Workloads und Energiesystemen. 

Ein wesentlicher Bestandteil dieses erweiterten Ökosystems ist die Integration der netzskalierbaren Energiespeicherlösungen von Fluence, die speziell entwickelt wurden, um zukünftige leistungsstarke KI-Rechenzentren zu unterstützen. Da Rechencluster in Größe und Leistungsdichte weiterwachsen, ermöglichen die Energiespeicherlösungen von Fluence Rechenzentren, ihre Netzanbindung zu beschleunigen. Dies geschieht, indem sie Lastprofile optimieren und Anfahr- und Abschaltgeschwindigkeiten koordinieren. Dadurch wird der Energiebedarf von KI besser vorhersehbar und für Energieversorger einfacher zu genehmigen. So können auch Standorte mit begrenzter Stromversorgung zu geeigneten Rechenzentrumsstandorten werden und die Zeit bis zur Stromversorgung beschleunigt werden. Energiespeicher können somit innerhalb von Monaten statt erst nach jahrelangen Netzausbauten eingesetzt werden. Darüber hinaus können die Energiespeicherlösungen von Fluence steuerbare, vor Ort verfügbare Stromversorgung bereitstellen, wodurch Rechenzentren auch während Netzausbauphasen, Kapazitätsengpässen oder Stromausfällen betrieben werden können. Durch die Sicherstellung konstanter Stromqualität und flexibler Skalierbarkeit unterstützt Fluence Rechenzentrumsbetreiber dabei, neue Kapazitäten schneller in Betrieb zu nehmen, während gleichzeitig die für geschäftskritische KI-Workloads erforderliche Zuverlässigkeit gewährleistet bleibt. 

Zur weiteren Stärkung dieses Ökosystems arbeitet Siemens mit PhysicsX zusammen, um Physik-gestützte KI für die Entwicklung und den Betrieb von Stromverteilungssystemen in Rechenzentren anzuwenden. Mithilfe von KI-Modellen, die auf den multiphysikalischen Simulationsdaten von Siemens trainiert wurden, können Ingenieure das thermische Verhalten komplexer Stromschienensysteme in Echtzeit vorhersagen. Dank PhysicsX lassen sich Simulationen, die früher mehrere Tage dauerten, nun in weniger als einer Sekunde durchführen. Dies ermöglicht schnellere Design-Iterationen, eine optimierte Infrastruktur für dynamische KI-Workloads sowie die Grundlage für die vorausschauende Überwachung ganzer Anlagen. 

Das rasante Wachstum von KI wird weiterhin neue und oft hochdynamische Anforderungen an Stromnetze stellen. Große Trainings- und Inferenzcluster erzeugen schnell wechselnde Lasten, die die traditionelle Netzplanung und das Design von Rechenzentren zunehmend vor Herausforderungen stellen. Infolgedessen müssen Betreiber neue Wege finden, diese Anforderungen zu bewältigen und gleichzeitig die für die KI-Infrastruktur erforderliche Leistung und Zuverlässigkeit gewährleisten. Das erweiterte Ökosystem von Siemens ist darauf ausgelegt, diese Herausforderung zu adressieren, indem es die Orchestrierung von KI-Workloads, netzintegrierter Energiesysteme und KI-optimierter physischer Infrastruktur vereint, um die zukünftige KI-Infrastruktur zu unterstützen.
Über Siemens in Österreich
Siemens zählt in Österreich zu den führenden Technologieunternehmen des Landes. Insgesamt arbeiten für Siemens in Österreich rund 9.400 Menschen. Der Umsatz lag im Geschäftsjahr 2025 bei rund 3,8 Milliarden Euro. Siemens verbindet die physische und digitale Welt — mit dem Anspruch, daraus einen Nutzen für Kunden und Gesellschaft zu erzielen. Das Unternehmen setzt schwerpunktmäßig auf die Gebiete intelligente Infrastruktur bei Gebäuden und dezentralen Energiesystemen, Automatisierung und Digitalisierung in der Prozess- und Fertigungsindustrie. Automatisierungstechnologien, Software und Datenanalytik spielen in diesen Bereichen eine große Rolle. Mit all seinen Werken, weltweit tätigen Kompetenzzentren und regionaler Expertise in jedem Bundesland trägt Siemens in Österreich nennenswert zur heimischen Wertschöpfung bei. Im abgelaufenen Geschäftsjahr betrug das Fremdeinkaufsvolumen von Siemens in Österreich bei rund 6.800 Lieferanten – etwa 4.200 davon aus Österreich – über 1,1 Milliarden Euro. Siemens Österreich hat die Geschäftsverantwortung für den heimischen Markt sowie für weitere 25 Länder (Lead Country Austria). Weitere Informationen finden Sie unter: www.siemens.at

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